Der Hönower

immer auf dem Laufenden

31. Dezember 2011
von Norbert
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Zum Neuen Jahr

“Herr, setze dem Überfluss Grenzen
und lasse die Grenzen überflüssig werden.
Lasse die Leute kein falsches Geld machen
aber auch das Geld keine falschen Leute.
Nimm den Ehefrauen das letzte Wort
und erinnere die Ehemänner an ihr erstes.
Schenke unseren Freunden mehr Wahrheit
und der Wahrheit mehr Freunde.
Bessere solche Beamten, Geschäfts- und Arbeitsleute,
die wohl tätig, aber nicht wohltätig sind.
Gib den Regierenden ein besseres Deutsch
und den Deutschen eine bessere Regierung.
Herr, sorge dafür, dass wir alle in den Himmel kommen.
Aber nicht sofort.”

Neujahrsgebet des Pfarrers von St. Lamberti, Münster (1883)

Euch allen einen Guten Rutsch und alles Gute im neuen Jahr!

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15. Dezember 2011
von Norbert
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Wieder S-Bahn-Chaos in Berlin

Das gab es wohl seit Kriegsende noch nie im Berlin: Totalausfall des gesamten S-Bahn-Verkehrs. Zusätzlich betroffen auch der Regionalverkehr.

Allen stressgeplagten Berlinern und Gästen, die der S-Bahn ausgeliefert sind, einen Gruß und haltet durch!!!

Während die gesamte Bahn-Pressestelle Berlin/Brandenburg heute auf Adventsfeier ist – sie haben es aber sicherheitshalber vorgezogen, mit dem Bus zu verreisen- fordert Berlins Verkehrssenator Müller “Kundeninformation und Ersatzverkehr”.

Das ganze Elend kann man beim Tagesspiegel mitverfolgen.

Großes Dankeschön an Kai für dieses tolle melodische Fundstück!

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15. Dezember 2011
von Norbert
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Illusionen

“Trenne Dich nie von Deinen Illusionen! Sind sie verschwunden, so magst Du noch existieren aber Du hast aufgehört zu leben!”

Mark Twain

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14. Dezember 2011
von Norbert
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Eiserner Aufstiegsfrühling – eine Weihnachtsgeschichte

Mittwoch, 11. April 2012; Hamburg, Millerntor: In einer umkämpften Partie mit vielen Nickligkeiten trifft Torsten Mattuschka in der Nachspielzeit aus 23 Metern zum entscheidenden 0:1-Siegtor. Vorher wurden den Hamburgern zwei klare Elfmeter aberkannt und Silvio knallte seinen Strafstoß in der 80. Minute an die Latte.
In der Tabelle ist Union auf Rang 5 geklettert, nicht weit entfernt vom dritten Tabellenplatz. Plötzlich ist sie da, die Chance auf die Relegationsspiele.


Sonntag, 15. April 2012; Berlin-Köpenick, Stadion An der Alten Försterei:
Eintracht Braunschweig, einer unserer liebsten Punktelieferanten, ist zu Gast. Bedankt sich mit einem sehenswerten Eigentor für die Gastfreundschaft. Das Spiel wird, Dank einer von Kohlmann direkt verwandelten Ecke, mit 2:0 gewonnen. Auf den Rängen hört man seit langem einmal wieder „Siehst Du Hertha, so wird das gemacht“. Die Spandauer hatten tags zuvor ihr Auswärtsspiel in Leverkusen vergeigt und taumeln weiter in Richtung Relegation.

Montag, 23. April 2012; Esprit-Arena Düsseldorf: Viertausend Unioner, die anlässlich des traditionellen Exilertreffens größtenteils schon das gesamte Wochenende in der Umgebung verbringen, fiebern in dieser für beide Mannschaften so wichtigen Partie mit ihren Helden. Bei einem Heimsieg ist Düsseldorf so gut wie durch und kann für die Bundesliga planen, bei einem Union-Sieg wären unsere Helden bis auf einen Punkt an die Fortuna herangerückt, die dann auf dem Relegationsplatz weiter zittern müsste. Der Düsseldorfer Spieler Rösler wird in der 70. Minute infolge wiederholter hervorragender schauspielerischer Flugeinlagen im Berliner Strafraum zum Duschen geschickt. Der Gästeblock applaudiert lautstark: „Das war super, das war elegant“! Union schießt das einzige Tor des Tages kurz vor Ultimo aus stark abseitsverdächtiger Position. Düsseldorfs Trainer Meier attackiert den Schiedsrichter mit Kopfstößen.

Kaiserslautern rettet sich mit einem 2:1-Sieg im Berliner Olympiastadion aus der unmittelbaren Abstiegsgefahr und liegt nun einen Punkt vor Hertha auf Platz 15.

Sonntag, 29. April 2012; Berlin-Köpenick, Stadion An der Alten Försterei: Die bereits abgestiegenen Rostocker verkaufen sich sehr gut, führen bis zur 70. Minute mit 1:0. Dann jedoch setzt Uwe Neuhaus alles auf eine Karte, wechselt drei frische Offensivspieler ein: Union gewinnt 3:1.

Grenzenloser Jubel, als kurz nach dem Schlusspfiff bekannt wird, dass Düsseldorf in Fürth nur unentschieden gespielt hat. Einen Spieltag vor Schluss stehen Eintracht Frankfurt und der FC St. Pauli als Aufsteiger fest. Union ist Dritter, einen Punkt vor Düsseldorf, zwei vor Fürth.

Hertha ging am Tage zuvor auf Schalke mit 0:3 baden und festigt somit den Relegationsplatz. In der Alten Försterei singt man zur Abwechslung „Und zu Hertha geh’n wa doch“.

Sonntag, 06. Mai 2012; Stadion der Freundschaft in Cottbus: Da die im unteren Mittelfeld herumdümpelnden Lausitzer kaum noch Heimpublikum anziehen, werden für dieses Spiel insgesamt 10.000 Gästekarten bereitgestellt, ein Segen für den Cottbusser Kassenwart. Nach zähem Spiel und einem Herzkasper-2:1-Sieg in letzter Minute ist klar: Egal, wie die anderen gespielt haben; wir sind Dritter und treten nun in zwei Relegationsspielen gegen Hertha BSC an.


Donnerstag, 10. Mai 2012; Olympiastadion Berlin:
Ausverkauftes Haus und ein 2:1-Sieg der Rot-Weißen durch Tore von Hubnik, Mosquera und Mattuschka. Herthinho flüchtet vor aufgebrachten Ostkurvlern in die Stadionkatakomben. Christian A., Matti und Lopez schaffen es, ein Stückchen der blauen Tartanbahn als Trophäe für die Eiserne Botschaft herauszureißen. In Köpenick wird in dieser Nacht noch lange gefeiert. In der Abseitsfalle wird RixFass für immer von der Getränkekarte gestrichen.

Freitag, 11. Mai 2012, Medienzentrum in der Alten Försterei:
Uwe Neuhaus ist mit Christoph Menz auf der Pressekonferenz erschienen. Der Trainer warnt vor zu großer Euphorie.

Samstag, 12. Mai 2012: Hertha-Manager Michael Preetz beschwert sich offiziell beim DFB und beim Regierenden Bürgermeister über die unhaltbaren Zustände im Spielercontainer der Köpenicker. Er fordert den zusätzlichen Einbau von Wellnessbecken im Sanitärtrakt, anderenfalls müsse das Rückspiel im Olympiastadion ausgetragen werden. Die Boulevard-Presse springt auf diese Schlammschlacht mit großen Fotoserien auf. Dirk Z. lässt kurzfristig zwei blau-weiße Baumarkt-Swimmingpools aufstellen (die rot-weißen waren bereits ausverkauft) und muss sich anschließend vor dem Aufsichtsrat der Stadion-Betriebs-AG dafür verantworten.

Sonntag, 13. Mai 2012; Stadion An der Alten Försterei: Der Beginn der Abrissarbeiten an der Sitzplatztribüne musste um einige Tage verschoben werden, denn heute, heute geht es um den Aufstieg in die erste Bundesliga! Nach 60 Minuten führen die Spandauer durch individuelle Abwehrfehler der Unioner mit 2:0. Pausenlos rollen nun die rot-weißen Angriffe auf das Hertha-Tor. Endlich, neue Hoffnung. Stuffinho verwandelt im Gedränge per Kopf einen Eckball. In der Verlängerung passiert kaum noch etwas mehr, beide Teams versuchen Sicherheit in ihre Aktionen zu bringen.
Elfmeterschießen. Die Mannschaften haben das in den letzten Tagen ausgiebig trainiert und treffen abwechselnd in schöner Regelmäßigkeit. Glinker und Kraft halten jeweils einen Strafstoß

Die neunten Schützen. Gerade hatte der Senats-Ramos seinen Ball versenkt, den Jan Glinker schon so gut wie pariert hatte.

Nun läuft Christoph Menz an …

Samstag, 17. Dezember 2011, 3:45 Uhr, Hönow. Schweißgebadet wache ich auf. Und verstehe: Alles halb so schlimm. Union hatte ja gestern Abend in Fürth mit 3:1 verloren…

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27. November 2011
von Norbert
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Eisern die Kogge versenkt

Zweite Fußballbundesliga, Saison 2011/2012 16. Spieltag
F.C. Hansa Rostock – 1. FC Union Berlin 2:5
Zuschauer: 14.000 (davon ca. 2.500 Unioner) im Ostseestadion in der DKB-Arena Rostock

Äppelkahn gegen Schnellboot oder auch altersschwacher Fischkutter gegen Ausflugsdampfer, so ungefähr kam es vielen von uns am Freitagabend stellenweise vor. Geniale Spielzüge unserer Helden gegen pomadigen Standfußball der Rostocker Aufsteigerelf, die es in dieser Verfassung schwer haben sollte, dem Brackwasser der dritten Liga zu entgehen. Weiterlesen →

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24. November 2011
von Norbert
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iPhone in Nöten

Peng, Aua. Das war es dann wohl erst einmal mit dem schicken iPhone. Nichts geht mehr. Da ist nix mehr zu löten. Das letzte Backup ist auch schon einige Wochen her. Was also tun? Internetrecherche ist angesagt. Viele interessante, teils aber auch dubiose Angebote auf dem grauen Markt versprechen Wunder und schnelle Hilfe für teuer Geld.

Qoodoo - die iPhone-ProfisGestolpert bin ich dann über die Offerte von Constantin, der seit einigen Jahren in Berlin-Schöneberg einen kleinen Laden betreibt. Kurz telefonisch verabredet, dann persönlich angetanzt und 24h später hatte ich wieder ein schickes neues iPhone samt aktuellem Recover in Händen.

Schnell, unkompliziert, seriös! Danke!

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23. November 2011
von Norbert
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Zündelnde Chaoten – Jubelnde Idioten

Aus dem Fußballspiel F.C Hansa Rostock gegen den FC St. Pauli, am 19.11.2011

Wieviel Schwachmaten müssen erst noch das Leben und die Gesundheit anderer gefährden, bis in diesem Verein endlich Ruhe und Vernunft einzieht?

Nachtrag: Dass es auch besonnene Hansa-Anhänger gibt, zeigt dieser aktuelle Beitrag beim Hanseator.

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21. November 2011
von Norbert
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Eiserne Abneigung

2. Fußball-Bundesliga, Saison 2011/2012, 15. Spieltag
1. FC Union Berlin – Fortuna Düsseldorf 0:0
Zuschauer: 18.432 (ausverkauft) im Stadion An der Alten Försterei

Nein, das ist nicht mein Fall! Diese Fallsucht der Düsseldorfer Spieler. Diese Theatralik, wenn die wieder und immer wieder den sterbenden Schwan spielen, immer mit Blick auf den Schiedsrichter. Dieses elendige Nörgeln und sich Beschweren. Dieses kollektive Hinfallen, fast wie auf Kommando, wenn der Gegner eine Standardsituation ausführen will. Ist das etwa einstudiert? Fast möchte man dem Trainer Norbert aka “Kopfstoß” Meier zurufen: Eyhh, Theater wird bei Union erst am 1. Dezember gespielt! Weiterlesen →

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21. November 2011
von Norbert
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Eisern im Staffeltrubel

Ein Sonntagmorgen im November in Berlin. Über achttausend Laufsportbegeisterte treffen sich am Hangar des altehrwürdigen Flughafens Tempelhof, um ihre Runden zu drehen.
Was bereits zum 19. Male am Totensonntag ausgetragen wird, ist der Berliner Staffelmarathon, früher als Rundkurs durch den Grunewald, nun seit zwei Jahren auf dem Flughafengelände. Nicht nur, was in der Laufszene Rang und Namen hat, lässt sich hier blicken, auch die bekannten Berliner Moderatoren Robert Skupin und Jörg Thaddeusz sind am Start, und (wenn man einmal etwas genauer in die Ergebnisliste schaut) durchaus mit respektablen Leistungen! Weiterlesen →

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9. November 2011
von Norbert
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Ein ganz alter Hut

Wisst ihr noch, was ihr am 9. November 1989 getan habt? An dem Tag, als in Berlin die Mauer bröckelte. Als man an der Bornholmer Straße Freudentränen vergoss und auf der Mauer am Brandenburger Tor tanzte?

Hier ist ein altes Zeitzeugendokument, welches beweist, wie uralt facebook eigentlich schon ist. :mrgreen:


(Zum Vergrößern einfach reinklicken)
Alle waren sie dabei. Nur der olle Erich “ich liebe euch doch alle” Mielke hatte gerade sein WLAN kaputt gemacht … ;-)

Herzlichen Dank an Dirk für diese Anregung von toonpool!

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