Der Hönower

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Ganz schön mutig, Haile!

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Wie gestern die Berliner Zeitung in ihrem Sportteil berichtete, will der Superstar beim diesjährigen Berlin-Marathon,
Haile Gebrselassie, auf Weltrekordkurs gehen und gab bei der Pressekonferenz seines Ausrüsters ein “
2:03:00 – I’ll show you” von sich.
Einmal abgesehen davon, dass in der Leichtathletik keine offiziellen Weltrekordlisten für den Marathonwettbewerb geführt werden -es gibt ja auch kaum vergleichbare Strecken und ein Marathonwettkampf nur im Stadion wäre öde (obwohl so etwas sogar schon in Hallen gelaufen wurde)- diese Ankündigungen sind eigentlich nur dem Werberummel geschuldet. Hier wollen wohl Veranstalter und Hauptsponsor kräftig trommeln. Den passionierten Freizeitläufern, die mit eigenen Zielstellungen ( unter 4h; 3:29 oder gar 3:09) an den Start gehen, ist dies zumeist sowieso egal. Sie wissen auch jetzt schon, dass ein Großteil ihres Startgeldes für die Bezahlung dieser Wunderläufer mitsamt Manageraufgebot und all den “Hasen” verwendet wird.
Bei den ausgeschriebenen Prämien für Sieg, Rekord und “Hasendienste” wundert man sich auch nicht mehr, dass bei den offiziellen Weltmeisterschaften diese Leute nicht am Start sind.
Aber vielleicht sind dort auch die Dopingkontrollen strenger?

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Ein Kommentar

  1. Hallo Hönower,

    der schafft das, wenn es warm und trocken ist – und die Hasen nicht zu flink sind. Es soll auch Dopingkontrollen geben, habe ich gehört.