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Endurathon nicht olympisch

fussweg1.JPGSportarten gibt’s, da kommt man schon ins Grübeln.
Über Leute, die sich von Brücken stürzen, oder unter Wasser Schach spielen ist ja schon genug geschrieben worden. Nun scheint eine neue Hysterie um sich zu greifen : “Spazieren gehen bis zum Umfallen”.

In Berlin fand dieser Tage der erste Extra-Mile-Endurathon statt, eine noch nichtolympische Sportart.

Das Hauptstadtblog kündigte den Wettbewerb bereits Mitte August an und berichtete gestern erneut darüber. Da wollten also doch tatsächlich 10 Enthusiasten vom 1. bis zum 8. September ununterbrochen durch Berlin spazieren, ohne Pause, ohne Schlaf. Essen und Trinken nur im Gehen und (Zwangs)-Pause nur an roten Ampeln. Sieger ist derjenige, der als letzter noch steht. Nun wurde mangels Durchhaltevermögen der meisten Teilnehmer bereits am Sonntag, nach nur einem Tag, vorfristig abgebrochen.
Ob die Athleten etwa ihre Blutbeutelchen und EPO-Ampullen vergessen hatten?

Wie es ausgegangen ist, liest man im Hauptstadtblog.

Foto: pixelio.de

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2 Kommentare

  1. Diesen “Superwettbewerb” konnte man im Tagesspiegel nachlesen. Absoluter Schwachsinn, was die da durchziehen wollten. Aber es ist ja glücklicherweise kurz und knapp erledigt gewesen.

  2. Naja Jörg, das sollte man alles nicht so verbissen sehen! Andere saufen eben bis zum Umfallen!