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Hönow Tennis Open mit Sieg für Neuenhagen

http://der-hoenower.de/wp-content/uploads/2007/09/tennis1.JPGFinale der Hönow Tennis Open: Schmidt versus Kuschel
Gestern nun war es soweit. Das Endspiel um den ersten (inoffiziellen) Tennis-Cup von Hönow wurde ausgetragen.
In Ermangelung geeigneter Wettkampfstätten in Hönow musste, der Bedeutung und dem Charakter des Matches angemessen, nach Berlin ausgewichen werden. Qualifiziert hatten sich zwei „alte Hasen“ die die Mühen der Vorrunden einigermaßen schadlos überstanden und sich auch durch die Querelen um den Austragungstermin nicht beeindrucken ließen.
Und so trafen gestern – etwas verspätet – die beiden Matadore, Dr. K. Schmidt (vom Tennisfreizeitverein des SC Eintracht Mahlsdorf) und M. Kuschel (Neuenhagener Tennisclub 93 e.V.) im Centre Court der Tennisanlagen „Am Wernersee“ in Mahlsdorf, vor toller Zuschauerkulisse erstmals im sportlichen Wettstreit aufeinander.
Schon die Aufwärmphase der Stars ließ auf ein hochkarätiges Tennismatch schließen
Was zunächst etwas ungelenk aussah, wurde später zu einer spannenden Kiste und es ging remmi-demmi zur Sache.
Nach anfänglicher Zurückhaltung steigerte sich M. Kuschel zusehends und gewann den ersten Satz nach 1:4 Rückstand noch mit 6:4.
Obwohl der zweite und entscheidende Satz klar mit 6:1 an M. Kuschel ging, war von einer drückenden Überlegenheit kaum etwas zu sehen. Vielmehr forderten zahlreiche sehenswerte Aktionen beider Akteure und hochklassige Ballwechsel immer wieder den Beifall der anwesenden Zuschauer und mitgereisten Fans heraus.
Letztendlich entschieden wohl die konditionellen Vorteile für Kuschel (dem Marathonläufer, der gern auch mal die 5km unter 20 Minuten abspult), der Schmidt immer wieder zu Flüchtigkeitsfehlern verleitete, die zu Punktgewinnen führten.
Der Hönower empfiehlt daher: Lauftraining zur Verbesserung der Ausdauerleistung!

Souveräner Gewinner der 1. (inoffiziellen) Tennis Open von Hönow also: Marco Kuschel!
Herzlichen Glückwunsch!

Alles in allem ein verdienter Sieg, der eine noch größere Zuschauerzahl und eine professionellere Abwicklung verdient hätte.
So musste sich der Kampfrichter zweimal, ob seiner zweifelhaften Entscheidungen, vor der aufgebrachten Zuschauermenge und den Spielern in Sicherheit bringen. Den Offiziellen sollte man beim nächsten Mal vorab kein Bier mehr zur Verfügung stellen!
Schade, dass der Cateringservice etwas zu wünschen übrig ließ. Hier sollten sich die Organisatoren beim nächsten Mal dem Niveau der Spieler annähern!

http://der-hoenower.de/wp-content/uploads/2007/09/hönow-tennis-open.JPG

Es bleibt die Vorfreude um das avisierte Revanchematch. Ort, Zeit und Bodenart darf der Unterlegene dieses denkwürdigen Finales vorschlagen.

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3 Kommentare

  1. Nachdem ich als tennisbegeisterte Seniorensportlerin den hochinteressanten Sportkommentar zum Finale der Hönow Tennis Open, bei dem mein Namensvetter immerhin Vizemeister wurde (herzlichen Glückwunsch beiden Finalisten), gelesen habe, hoffe ich auf Grund gezielterer Werbeaktionen im Vorfeld bei einem der nächsten Höhepunkte (Rematch) die Zuschauerkulisse verstärken zu können. Den Organisatoren, Inoffiziellen und Teilnehmern weiterhin viele sportliche Erfolge!

  2. Vielen Dank für die Anmerkungen. Ich werde dies natürlich an das OK weiterleiten, damit die Werbeaktionen im nächsten Etat berücksichtigt werden. Vielleicht ist für Dich sogar eine VIP-Karte drin.
    Ansonsten erwarten wir an dieser Stelle in den nächsten Tagen noch die Reaktionen der beiden Stars, eine Stellungnahme des Oberkampfrichters sowie ein statement der Organisationsleitung.
    Der Hönower bleibt dran! Über den nächsten Temin wird rechtzeitig informiert.

  3. Die Kritik an den angeblich zwei zweifelhaften Entscheidungen des Oberkampfrichters bei den ersten Hönower Tennis Open zeigt, mit welchem Engangement auch die Tennislaien das Endspiel verfolgten. Eine der Entscheidung war zugegebener Maßen einer Ablenkung geschuldet, die entstand, weil ein Teil der des Regelwerks nicht im notwendigen Umfang mächtigen Zuschauer gerade in dem Moment vom Schieri wissen wollten, warum sich die Spieler immer nach zwei Spielen hinsetzen dürfen, als der spätere Sieger einen seiner tückischen Slize – Bälle in das vom Oberkampfrichter entfernteste Eck des Platzes hämmerte und der Ball auf der Linie im Bruchteil einer Sekunde 3 bis 4 Sandkörner aufwirbelte. Das solche schwierigen Situationen ohne Videoaufzeichnung nicht immer die Zustimmung aller Beteiligten finden, ist nachvollziehbar. Die Entscheidung des Oberkampfrichters war natürlich trotzdem wie auch die zweite richtig, denn eines wissen auch Tennislaien: Der Schieri hat immer Recht, auch wenn er irrt.