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Tapering

So, das harte Training ist gelaufen. Was bis jetzt an Substanz nicht vorhanden ist- bis zum Berlin-Marathon am 30. September kriegt man das nun auch nicht mehr auf die Reihe. Jetzt geht es vielmehr darum, darauf hin zu arbeiten, frisch, ausgeruht und locker an den Start zu gehen. Also keine 30km-Trainingsläufe mehr, Tempoeinlagen nur noch gebremst; keine Experimente mehr bei der Ernährung oder gar neuen Laufschuhen!

Jetzt kommen wieder die Tage, an denen die Nervosität steigt, man seine eigene Zielstellung prüfend mit dem geleisteten Training abgleicht, neugierig schaut, was die Trainingskameraden so drauf haben.
Es ist die Zeit, wo man nichts unnötig riskiert, also brav bei Rot an der Ampel stehen bleibt, jedem streunenden Hund mit großem Bogen ausweicht, Brotschneidemaschinen und andere „Gefahrenquellen“ meidet.
Und trotzdem sollt man das Training nicht vernachlässigen, sondern wohl dosiert auf den Marathontag hinarbeiten. Tapering nennt man das neudeutsch; engl.: (sich) zuspitzend. Es gibt wohl kein treffendes deutsches Wort.

Also, Belastung runter, trotzdem bis 3 Tage vor dem Lauf immer schön eine Trainingseinheit, nur eben nicht mit voller Intensität und mit kürzeren Strecken.
Und dann kann einem tollen Marathon-Erlebnis eigentlich nichts mehr im Wege stehen …

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