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Nicht schummeln Liebling

berlin-marathon_logo1.gifDiesen Uralt-Slogan möchte man all denen an den Kopf knallen, die beim diesjährigen Berlin-Marathon auf nicht legale Weise ins Ziel gekommen sind. Auch beim Köln-Marathon, eine Woche später, gab es einige seltsame Ergebnisse. Beispielsweise gewann dort jemand in der Altersklasse M65 (also Männer, die 65 Jahre oder älter sind) in der Zeit von 2h und 49 Min. Inzwischen ist auch hier der Schwindel aufgeflogen und die Ergebnisliste korrigiert.
In Berlin jedoch scheint es seit vielen Jahren Usus zu sein, dass eine gewisse Zahl von “Athleten” zwischendurch mal schnell 15km mit der U-Bahn zurücklegt oder auch kurz nach dem 20. Kilometer in den Zuschauermassen zu verschwinden, um irgendwo kurz vor dem Ziel wieder einzusteigen. Dieses fliegt nun aber seit einigen Jahren stets auf. Und in diesem Jahr hat es unter weiteren anderen sogar ein „prominentes Opfer“ erwischt.

Roberto Madrazo (Mexiko) gewann scheinbar mühelos in seiner Altersklasse M55 in der hervorragenden Zeit von. 2h 40 Min.
Hier seine (inoffiziellen) Splittzeiten:
5 km – 25:31
10 km – 25:36 / 50:36
15 km – 25:27 / 1:16:03
20 km – 26:40 / 1:42:42
25 km – 00:00 / 00:00
30 km – 00:00 / 00:00
35 km – 00:00 / 2:05:53
40 km – 25:42 / 2:29:34

Nettozeit 2:40:57
Bruttozeit 2:41:12

Leider hatte er wohl übersehen, dass aller 5 Kilometer Kontrollpunkte eingerichtet waren und dass man mit seinem Chip das Durchlaufen signalisiert und somit registriert wird.

Die Berliner Zeitung hat den Fall in einer Kolumne
öffentlich gemacht, lest selbst, wie sich der „Möchtegern-Mafioso“ blamiert hat.

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