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Laufen in und um Hönow – Teil 10
Die “Drei-Berge-Strecke”

honow-grunzug-3.jpgEndlich Wochenende. Nach einer arbeitsreichen Woche und nur drei kleinen Trainingsrunden durch die dunklen Straßen war es richtig angenehm, streckenweise im Sonnenschein, im langsamen Dauerlauf auf eine 3h-Trainingseinheit zu gehen.
Und diesen Weg über die drei Hügelchen möchte ich heute vorstellen.
Wir begeben uns nach Berlin. Über Eiche geht es auf zu den Ahrensfelder Bergen, dann immer den Wuhlewanderweg entlang zum Marzahner Kienberg und weiter nach Biesdorf auf die Biesdorfer Höhe. Nun sind das zwar kaum Berge, mit Höhen von 82, 102 bzw. 112 Metern, aber da insgesamt ca. 30 km zurückzulegen sind, kommen die drei Anstiege mit je 700 bis 1000 m Länge und Höhenunterschieden von 40 bis 60 m gerade recht.

Ausgangspunkt ist wie immer der Grünzug in Hönow. Zunächst führt der Weg nach Norden, an den Hönower Seen entlang, die Runde durch den Wald und dann an der entscheidenden Wegegabelung (bis hier siehe die Beschreibung im Teil Nr. 5) weiter in das Dorf Eiche.

Nun läuft man durch die Kleingartenanlage und über einen Trampelpfad zum Wuhle-Wanderweg, man überquert eine kleine Brücke und läuft dann den Wanderweg Richtung Süden.
Zuerst geht es dann zur Ahrensfelder Kippe hoch. Bei gutem Wetter hat mein oben einen fantastischen Rundblick über Berlin, den Barnim und das Märkische Oderland.
Weiter geht es Richtung Süden, man quert die Landeberger Allee, dann die Eisenacher Straße. Anschließend kann man den Kienberg auf verschiedenen Pfaden “erklimmen”. Jetzt und erst recht bei winterlichen Straßenverhältnissen sollte man aber besser auf den Hauptwegen bleiben.
Immer weiter Richtung Süden. vorbei am Wilhelm-Griesinger-Krankenhaus, den U-Bahnhof Wuhletal unterquerend, bis zur B1, kommt man zur Biesdorfer Höhe, dem südlichsten Punkt der heutigen Strecke. Hier oben gibt es mitunter eine schöne Aussicht in das südwestliche Berlin, mit Müggelbergen und Müggelturm.

Zurück zum U-Bahnhof, rechts haltend, läuft man in den Rügenwalder Weg, in die Gutenbergstraße, dann weiter die Heinrich-GrüblerGrüber-Straße entlang bis zur Kreuzung mit der Gülzower Straße. Nun kann man sich wieder auf parkähnliche Wege freuen, die man als grüne Grenze zwischen den Siedlungsgebieten und den Platten-Hochhäusern bis nach Hönow zurück laufen kann. Manchmal erfolgt ein kurzer Boxenstop bei Kaulsdorfer Freunden, im Sommer letzte Wasserstelle vor dem Ziel.

Eine abwechslungsreiche und schöne Runde, die vielfältig variierbar ist. Auf 27 bis 31 km kann man es bei diesem Kurs bringen.


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Quelle: GoogleMaps

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3 Kommentare

  1. Mensch Norbert,

    meine Blase am Fuß muss dich ja ganz schön mitgenommen haben, so dass du bei manchen Wegen schon ins “Grübeln” kommst, oder warum hast du die Heinrich-Grüber-Straße in Heinrich-Grübler-Straße umbenannt?!

    Willi

  2. @Willi: Wart’s mal ab! Wenn CNN Recht behält, werden sowieso bald wieder viele Straßen umbenannt.

    – > Fehler wird beseitigt, danke!

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