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Pro Alte Försterei

Lieb war gestern! -all rights reserved by T.Miethke

Sportlich läuft es beim 1. FC Union aktuell ganz gut. Nun werfen wieder Unfähige, Nichtstuer und Claqueure Sand ins Getriebe.

Die Modernisierung der Kultstätte ist in Gefahr! Und damit indirekt auch die Lizenz für Liga 2 und auch Liga 3.

“Warum das?”, werden jetzt viele fragen.
Ganz einfach: Seit Jahren ist das Stadion in marodem Zustand, immer wieder notdürftig so hergerichtet, dass die DFB-Offiziellen den Spielbetrieb mit Ausnahmegenehmigung zuließen.
Nun jedoch, wo es um die Qualifizierung für die dritte Bundesliga geht, ist dies wohl endgültig vorbei.
Seit Jahren bemüht sich der Verein intensiv um die Beseitigung der Zustände und um eine Modernisierung der Arena.

Den geneigten Lesern sei gesagt: es geht hier nicht um bessere Arbeits-und Spielbedingungen für ca. 25 (teils angediente) Profifußballer, sondern um das Wohl und Wehe eines in der Region verwurzelten Sportvereins mit vielen Mitgliedern, mit florierender und anerkannter Jugendarbeit, einer eigenen und sehr erfolgreichen Frauenfußballabteilung, einem Verein mit vielen ehrenamtlichen Übungsleitern und Verantwortlichen und tausenden in Deutschland einzigartigen Fans, die diesen Verein maßgeblich mitgestalten.
Und letztendlich geht es auch um das sportliche Aushängeschild, die 1. Männermannschaft, die sich anschickt, ein neues Kapitel der Vereinsgeschichte zu schreiben.
Das Schicksal dieses Vereins ist auf das engste mit dem Stadion “An der alten Försterei” verbunden.

Doch der Eigentümer, das Land Berlin, hat seit Jahren seinen Job nicht gemacht. Eine Sanierung der Sportanlangen wurde immer wieder hinausgezögert.

Dann ging der Verein in die Offensive. Ein Konzept für eine komplette Modernisierung wurde erstellt, ein Finanzierungskonzept entwickelt. Alles sollte auf der Grundlage der Übereignung der Immobilie an den Verein für einen symbolischen Betrag laufen, dafür sollte der jetzige Eigentümer aus seiner Verantwortung für die heruntergewirtschaftete Anlage entlassen werden.
Nun plötzlich will man davon nichts mehr wissen und fordert knapp zwei Millionen Euronen.

Arrogant und unwissend wird davon gefaselt, dass die Unioner ihre Heimspiele ja im Olympiastadion oder gar im Jahnsportpark austragen könnten.
Ein Witzbold schlug sogar vor, zu prüfen, ob man nicht auch im Sportforum Hohensch

Nun ist wohl langsam genug!
Die Union-Fans, bekannt auch für öffentlichkeitswirksame Aktionen zur Rettung ihres Vereins, werden diesen Schnickschnack bestimmt nicht länger hinnehmen!

Lieb war gestern!

(Grafik: freundlicherweise zur Verfügung gestellt von T. Miethke)

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3 Kommentare

  1. gut, tut richtich gut!!!!

    die kriegen uns nicht unter! wir machen was. es ist unser verein.

    pro af
    unveu

  2. Wer sich für den Verbleib des 1. FC Union Berlin in der Alten Försterei einsetzen möchte, kann auf http://www.pro-AF.de online einen vorformulierten Brief an den Berliner Senat versenden. u.n.v.e.u.!

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