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thumb_proaf.gifAuswärtsspiel. Immerhin fast 1000 Zuschauer werden bei den Stadtmusikanten-Amateuren gezählt. Davon über 700 Eiserne! Ähnliches vor kurzem bei den “VW-Flachzangen“.
Der neueste Fußball-Clou: Heimspiele ohne Auswärts-Fans.
Soll am 8. Mai in unserem Wohnzimmer so abgehen, sagt Berlins Oberster Grüner Polizeier.
Zum Regionalliga-Treffen zwischen den Unionern und Dynamo Dresden wird der Gästeblock leer bleiben, wenn’s nach dem Willen “der Organe” geht.
Für die Dresdner gibt’s keine Eintrittskarten? Das ist mal wieder hinterste Schublade!

dynamo.jpgNunja, die Fußballfreunde der Lichterzeuger aus Elbflorenz sind nicht unbedingt die Beliebtesten in unseren Breiten. Und wenn man sich in Dresden als Auswärtsfan Richtung Stadion bewegt, soll auch schon mal der eine oder andere mit Fäkalien gefüllte Plastebeutel in die Massen geworfen worden sein.

Aber alle in die Ecke von Randalierern und Chaoten zu stellen? Ich weiß nicht so recht, das kann es und darf es nicht sein!

Und auch bei uns gab’s immer Gästefans! Die allermeisten von ihnen kamen auch lediglich zum Fußballgucken und zum Anfeuern ihres Teams und benahmen sich anständig.

Selbst aus Burghausen!
Selbst zu ganz schlimmen Zeiten gar aus Torgelow!

Update 22.04.08 : 3000 Mal Stadionverbot

Update 23.04.08: Nun gehts plötzlich doch!

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8 Kommentare

  1. Das gibts doch gar nicht! Das sind doch alte Fußball-Klassiker! Auch wenn ich kein Dresden-Fan bin: Dynamo Dresden gehört einfach mit dazu zum Fußball in Deutschland. Und alle Leute unter Generalverdacht stellen ist ja fast, wie die Mauer wieder aufzubauen!
    Ach ja, bevor ich es vergesse, sonst darf ich auf Deiner Webseite wohl nicht mehr schreiben: Eisern Union!

  2. Danke Deichläufer! Norbert, ich als alte Dresdnerin muss mich doch hier mal outen. Selbst als Nichtfußballfan werde ich jetzt zum Lokalpatriot!!! ;)

  3. @Deichläufer: man muss das sicherlich auch alles im Zusammenhang mit der Aktion “Pro Alte Försterei” sehen. Ich denke aber, bei dieser “Generali-Stadionverbots-Aktion” ist das letzte Wort noch nicht gesprochen. Wenn alle Beteiligten umsichtig agieren, wird es sicherlich keinen Grund geben, derart repressiv vorzugehen.
    Und dass der Berliner Innensenator Körting sich am liebsten des “Gesamtproblems” entledigen würde (er droht übrigens mit Spielabsage) ist inzwischen allgemein bekannt.
    Wie sagt man so schön, bei euch auf’m Lande: “Vom Ochsen kannste nicht mehr verlangen, wie ein Stück Rindfleisch” :)

    @Ramona: Ich stimme da auch voll und ganz zu: Auch Dresden gehört eindeutig mit zur deutschen Fußballtradition. Und die Leute dort haben in den letzten 18 Jahre auch einiges miterlebt an Dummheit, Arroganz, Betrug, Schlamperei, …

  4. Ja. Ich werde mich aber nicht hinter oder vor “Randalierer und Chaoten” stellen. Das sollte überall geahndet werden, denn das vermiest den Spaß am Sport und die Fußballclubs haben negative Schlagzeilen, die sie meist nicht brauchen. Sie sind dann oft noch diejenigen, die für ihre unvernünftigen “Fans” bestraft werden.

  5. Pingback: *** textilvergehen *** » Blog Archive » Und diese Biene, die ich meine …

  6. Grüße aus dem sonnigen Dresden. Dem Sieger sei fair gratuliert! Viel Erfolg im Aufstiegskampf! Am Ende wirds noch was. Hab gestern vorm Fernseher aus DD Sicht leider nicht so viele Freuden-Momente erleben dürfen. Abseitstor leider auch nicht gesehen vom Schiri. Aber egal, wer sich 4 rein drücken läßt, muß zuerst seine Abwehr hinterfragen. Das is schon so. Schöne Pfingstfeiertage nach Hönow! ;-)

  7. Pingback: Der Hönower » Eisern und Schwarz-Gelb am Frauentag