Der Hönower

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Läuferfest unweit Hönow

Nein, man muss nicht in die Ferne schweifen, um tolle Laufwettbewerbe zu erleben. Die gibt es seit Jahr und Tag auch in der unmittelbaren Umgebung von Hönow. Eine dieser Top-Veranstaltungen wurde gestern nun schon zum fünften Male in Hennickendorf, nur ca. 15 Autominuten von Hönow entfernt, mit den Stienitzsee Open zelebriert.

Aber nicht nur Laufen auf unterschiedlichen Strecken, auch Walking und Nordic Walking war angesagt. Mit weit mehr als 1000 Sportlern platzte das Gelände am Stienitzsee aus allen Nähten
Und die durchaus profilierte Cross-Strecke war gewürzt mit Ausblicken auf den Stienitzsee, man begegnete Industriedenkmälern vergangener Epochen und als besonderes Schmankerl wurde man von neu aufgestellten Kunstwerken überrascht, die an einigen markanten Streckenpunkten die Neugier weckten.
Leider bin ich diesmal ohne Fotoapparat gelaufen, so dass ich hierzu auf die interessante Site des Veranstalters verweisen möchte.

Für mich war es der erste Wettkampf seit der Verletzung in Biel. Daher auch nur ein “Lauf unter wettkampfähnlichen Bedingungen”. Und als ganz besondere Motivation für einen Steigerungslauf über 21km startete ich als Allerletzter und rollte dann das Feld mehr oder weniger gemächlich ganz von hinten auf. Hat richtig Spaß gemacht, viele bekannte {Hinter :) } – Gesichter und auch auch einige Stimmen: “Nanu, was machst Du denn hier hinten?” . Ja, ich bin erst wieder beim Form-Aufbau und werde in den nächsten Wochen noch einige Wettkämpfe bestreiten. Daher ist auch meine Zielzeit von knapp unter zwei Stunden sekundär. Ich weiß nun, dass ich mich wieder auf anspruchsvolle Strecken wagen kann, nur das war Sinn und Zweck der Sache.
Gefreut habe ich mich über die guten Ergebnisse der Sportler aus Hönow:
Christine 1:39:35 (12km Nordic Walking)
Kristina 1:11:59 (12km-Lauf)
Dirk 1:41:53 (Halbmarathon 21,1km)
Mein Ergebnis fällt da etwas aus dem Rahmen.
Norbert 1:57:33 (Halbmarathon 21,1km).

Schön auch, dass Manuela Edler, die bekannte Läuferin des OSC Berlin, nach langer Verletzungspause auf Anhieb wieder vorn mitmischte und über die 12km-Strecke einen tollen zweiten Platz in einer Zeit unter 55 Minuten errang!

Als besondere Überraschung reihten sich auch einige Boxstars des Sauerland-Stalls, unter ihnen der amtierende Weltmeister Artur Abraham, die sich zurzeit im Trainingszentrum Kienbaum auf die nächsten Kämpfe vorbereiten, in das Feld der 12km-Starter ein. Und die Jungs waren gut drauf, liefen bei den Temperaturen in langen Trainingsklamatten in Top-Zeiten ins Ziel. Noch besser als Artur (53:35) lief Sebastian Sylvester ( 51:55), da staunten einige nicht schlecht. Artur gab im Ziel gleich Interviews und war sofort für zahlreiche Autogrammjäger bereit.

Zu allen Ergebnissen

Fazit: Diese Laufveranstaltung, immer so drei bis vier Wochen vor dem Berlin-Marathon, ist absolut zu empfehlen! Anspruchsvolle Cross-Strecke mit einigen giftigen Anstiegen, Top-Organisation, schnelle Ergebnisauswertung, geringes Startgeld bei rechtzeitiger Anmeldung. Und das alles in landschaftlich schöner Umgebung!

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2 Kommentare

  1. Schön, dass es bei Dir wieder aufwärts geht. Ich freu mich für Dich und wünsche Dir viel Gesundheit und weiter viel Erfolg!

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