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Wahlbeteiligung in Brandenburg hochgerechnet

Während im Lande Brandenburg mancherorts immer noch gerätselt wird, wer denn nun in die kommunalen Parlamente und Gemeindevertretungen einzieht und wie hoch die Wahlbeteiligung denn nun tatsächlich gewesen ist, hält man sich deutschlandweit die Bäuche vor Lachen:
So schreibt der Berliner Tagesspiegel heute in seiner Printausgabe:

Um 23.30 übertraf der Landeswahlleiter sogar die SED: Er meldete 101,8 Prozent Wahlbeteiligung in Potsdam-Mittelmark und sogar 220,8 Prozent in der Uckermark.

101,8 Prozent? Solch schicke Milchmädchenrechnungen brachte doch bisher nur der Krenz fertig, Der blieb aber immer so knapp unter der Hundert, kann ich mich erinnern.

Tolle “Experten”. Fehler sind immer und überall möglich, aber diesen Schwachsinn dann auch noch rauszuhauen???

Weiter im Tagesspiegel:

Der Landeswahlleiter wies die Schuld für diese Panne gestern von sich: „Wir sind nur Abnehmer des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg.“ Dieses wiederum schob die Schuld auf einen „Fehler im Computersystem“, der trotz vorheriger Tests nicht aufgefallen sei.

Übrigens, für Hönow ist heute, zwei Tage nach der Kommunalwahl, die prozentuale Wahlbeteiligung immer noch nicht ausgewiesen.

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3 Kommentare

  1. > Übrigens, für Hönow ist heute, zwei Tage nach der Kommunalwahl, die prozentuale Wahlbeteiligung immer noch nicht ausgewiesen.

    … und auch nicht nach 4 Tagen… Offensichtlich fehlt die Information wieviele überhaupt wahlberechtigt waren?? Denn die Stimmanzahlen werden angegeben auf http://wahlen.hoppegarten.de/

    Nun ja, ich war und Bekannte von mir nicht… schätzen wir halt irgendwas um die 50% ;D

  2. @dady: Stimmt! Immer noch keine Wahlbeteiligung! Das erinnert nun doch schon fast an Bananenrepublik.
    Na vielleicht geben sich die Herrschaften noch’n Ruck, sozusagen zu Ehren des anstehenden Feiertages, oder auch pünktlich am Vorabend des 7.Oktobers? ;)

  3. Pingback: Der Hönower » Wahlcomputer verfassungswidrig