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Sportplatz in Hönow Süd war geplant

Das Siedlungsgebiet in Hönow steht kurz vor der endgültigen Fertigstellung. Vieles ist entstanden, in den letzten Jahren. Aber noch immer gibt es Baumaßnahmen und auch Brachflächen. Über die Verwendung dieser Flächen ist viel diskutiert worden. Und zwischendurch wohl auch manches, was bereits geplant war, wieder verworfen oder aber vertagt worden. Schule und Sportplatz waren wohl vorgesehen, im damaligen Bebauungsplan der Siedlungserweiterung Hönow.

Auch wenn aktuelle Publikationen darüber keine Aussagen mehr enthalten: Das Internet vergisst so schnell nichts!
Im Hönower Dorfanzeiger Nr. 11/98 kann man dann auch nachlesen:

… Die Hönower Bevölkerung wächst um das Dreifache. Im neuen Siedlungsgebiet Hönow-Süd sind Schulgebäude und ein Sportplatz geplant, doch der Baubeginn steht noch nicht fest. Vielleicht ist gerade jetzt der richtige Augenblick, auf diesen Punkt hinzuweisen, damit sich die vielen Jungen und Mädchen bald in den Sportstätten tummeln können.
[Werner Haase, 1998]

Vielen Dank an Andreas, der das “ausgebuddelt” hat.

Was ist aus diesen Planungen geworden?
Wo sind die Planungsunterlagen geblieben?
Sind diese eventuell noch verwendbar oder aktualisierbar?

Wer von den jetzigen oder auch ehemaligen Hönowern und Hönower Volksvertretern weiß darüber noch etwas und kann die anderen Leser und mich “erhellen”?

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2 Kommentare

  1. Es es richtig, die Freiflächen (14.1 und 26.1) waren und sind vorbehalten für Anlagen für Schule, öffentliche Verwaltung, kulturelle und sportliche Zwecke. Auf dem Baufeld 14.1 wurde bisher ein Spielplatz und die Kita errichtet.

    Zum Bau einer Grundschule und einer weiterführenden Schule ist es nicht gekommen, weil der Landkreis dem nicht zugestimmt hat. Der Sportplatz der Schulen sollte auch der Allgemeinheit zugänglich gemacht werden. Bisheriges Fazit keine Schule, kein Sportplatz. Dieser Misere will die CDU mit ihrem Antrag begegnen. Die Begründung lautet: ” Mit wachsender Bevölkerungszahl im Ortsteil Hönow, speziell in der SEW sind den Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Kultur, sportliche Betätigung und sonstige Freizeitaktivitäten müssen einen hohen Stellenwert finden. Die dafür vorgesehenen Flächen befinden sich in unmittelbarer Nähe des geplanten Standortes des soziokulturellen Zentrums. Im Umfeld der “Schildkröte” soll eine Fläche mit einer ovalen Laufbahn für Jogger und Walker aber auch die Möglichkeit für die Nutzung eines Verkehrsgartens für Kinder aus Kindergärten und Schulen geschaffen werden.

    Auf der Rasenfläche muss die Möglichkeit Sport zu treiben aber auch Kultur darzubieten gegeben sein. Unter dem Dach der “Schildkröte” und im angrenzenden Außenbereich soll eine Begegnungsstätte für Jung und Alt entstehen, wo jeder aber auch seinen Freiraum haben kann.”

    Dieser Vorschlag wird jetzt von den anderen Fraktionen abgelehnt, weil wegen knappen Finanzen diese Fläche bebaut werden soll. Auch wenn die Schulen nicht gebaut wurden, handelt es sich nach wie vor um Gemeinbedarfsflächen. Wenn aber die Mehrheit in der Gemeindevertretung anders entscheidet, werden dort bald Häuser und keine Freizeitanlage stehen.

  2. Vielen Dank für die erhellenden Zeilen, Herr Toleikis,
    Wenn dort noch mehr Häuser gebaut werden sollen, die laut Bebauungsplan gar nicht vorgesehen waren (und sind), dann müsste dort doch sicherlich auch erst eine neue Planung her? Lässt sich solch eine Fläche denn so einfach umwidmen? Oder gibt es eventuell bereits Planungsunterlagen zur Bebauung dieser Flächen (14.1 und 26.1)?