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Gefährliche Lücke beim Internet Explorer

Wie Heise aktuell berichtet, breitet sich zurzeit ein Schädling, ein sogenannter Zero-Day-Exploit für den Internet Explorer aus, für den es bis jetzt noch keine Gegenmittel gibt. Befallen werden können alle Rechner, die Webseiten mit dem Microsoft Internet Explorer öffnen. Heise Online warnte gestern Abend:

Nach Beobachtungen von Sicherheitsfirmen breitet sich der Zero-Day-Exploit für den Internet Explorer rapide im Netz aus. Er richtet sich gegen eine besonders gefährliche Lücke in allen Versionen des des Microsoft-Browsers, für die es bislang keinen Patch gibt: Allein durch Öffnen einer Internetseite kann der Windows-PC mit Schadsoftware infiziert werden. Anders als bei den meisten anderen Angriffen ist also kein weiterer unvorsichtiger Klick des Surfers erforderlich.

Normalerweise bin ich bei solchen Horrormeldungen realitv gelassen. Aber diese Schlampereien und Sorglosigkeiten im Hause Microsoft muss man Ernst nehmen.

Alle Fans des Microsoft Browsers sollten, zumindest bis die Gates-Factory diese Gefahr wirkungsvoll beseitigt hat, auf Alternativen umsteigen.
Und da kann auch ich privat den Mozilla Firefox wärmstens empfehlen!

StoiBär hat auch bereits gewarnt!

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5 Kommentare

  1. Danke für Deinen Hinweis, Norbert.
    Das ist gut zu wissen, obwohl ich schon von Anfang an Mozilla Firefox nutze. Aber dienstlich sind wir mit IE unterwegs. Ein Grund das zu ändern.

  2. Ich gehöre durchaus zu denjenigen, die gerne und viel über Microsoft schimpfen. Aber der weit verbreiteten Firefox-Euphorie kann ich leider auch nicht zustimmen.

  3. @Sysman: Deine Einwände sind richtig und nachvollziehbar. Es gibt da keine absoluten Sicherheiten. Jeder User kann schon durch eigenes Vermeiden leichtsinnigen Surfverhaltens entscheidende Sicherheitslevels setzen.
    Und professionell können die Netzadmins durch strikte Reglements auch vieles richten.

    (Neben Firefox gibt’s natürlich auch weitere Alternativen, wie Safari oder Opera. Von Google Chrome hab ich bisher noch die Finger gelassen.
    - Klugscheissmodus aus ;) )

    Welche Strategie und welches Vorgehen empfiehlst Du, @Sysman?

  4. Die Frage nach einer Strategie kann man natürlich nur mit einem Grundsatzreferat beantworten :-) Also :

    1., 2. und 3. Vorsicht, Vorsicht und Vorsicht ! Insbesondere Schnäppchen- und Download-Jäger sollten sich vor Augen halten, das Gier und Voyeurismus die Lieblingsköder der bösen Jungs sind.

    4. Wissen. Auch wenn der bei Aldi käufliche PC suggeriert, das alles ganz einfach ist : man sollte versuchen zu verstehen, was passiert, wenn man klickt.

    5 Backup. Existentielle Daten täglich sichern, das System nach jeder größeren Änderung, damit man jederzeit neu anfangen kann.

    6. Natürlich alle verfügbaren technischen Sicherheiten nutzen. Auch hier gilt 4. : bewußt geht vor automatisch.

    Anmerkung zum Ausgangsthema : Microsoft hat einen Patch veröffentlicht.

  5. @Sysman: Vielen Dank für dieses strategische Referat und für den Hinweis auf das Microsoft-Patch. Bis zur nächsten Sicherheits-Lücke!