Der Hönower

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Eiserner Frost im Wohnzimmer

Nun überschlägt man sich wieder mit den Pressemitteilungen.
“Weitere Probleme beim Stadionbau von Union”
“Ost-Derbys in Gefahr”
Union droht Verbleib im Jahn-Sportpark bis Saisonende

Dabei ist gar nichs weiter passiert, als dass die Fertigstellung unseres Stadions, der Alten Försterei weiter in Verzug geraten ist.
Die mit dem Dachbau beauftragte slowakische Firma hat Liefer- und Logistikprobleme, wegen des starken Frostes können nicht alle vorbereitenden Arbeiten erledigt werden.
Eigentlich fast Normalität auf einer Baustelle dieser Größenordnung. Insbesondere, wenn man weiß, unter welchen finanziellen Rahmenbedingungen gebaut werden muss.
Und denjenigen, die trotz Kälte und Schnee ehrenamtlich weitermachen und zusehen, dass es weiter voran geht, kann man nicht genug Dank sagen. Und all denen, die seit dem letzten Sommer beim Stadionbau geschuftet haben. Unentgeltlich! Für ihren Verein!

Auch einige Fans schieben Frust und maulen wegen der weiteren Verzögerungen.
Klar, dass es zu Hause, in der Alten Försterei, viel besser ist und wir dem Tag der Fertigstellung entgegenfiebern.
Klar, dass die ungeliebte Spielstätte an der Cantianstraße kein gleichwertiger Stadion-Ersatz und es für viele Unioner eine Zumutung ist, dort die “Heimspiele” der eigenen Mannschaft besuchen zu müssen.
Aber machen wir einfach das Beste draus.
Feiern wir eben noch einige “Auswärtssiege” im Jahn-Sportpark.
Gegen Dresden zum Beispiel. Ist vielleicht auch besser, als wenn uns die Gästefans gleich das frisch getünchte Wohnzimmer vollsauen. Und in unserem “Auswärtsstadion” haben die ja ihre Erfahrungen

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