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TSG Münte sicher über fünf Prozent

Eigentlich wollte ich meinen Freunden aus dem Bundesland Hessen am Samstag noch mitgeben: Falls ihr doch nicht per Briefwahl bereits eure Stimme abgegeben habt, dann ab nach Hause, Wählen! Aber leider war ich verhindert.
Und so hoffe ich doch sehr , dass ich nicht noch mitschuldig bin, an dieser miserablen Wahlbeteiligung und dem damit verbundenen Ergebnis.
Von knapp viereinhalb Millionen Wahlberechtigten habe nur etwas mehr als zweieinhalb Millionen (etwa 60 Prozent) ihre Stimme abgegeben. Und da kriegt dann plötzlich wie ein Tsunami diese Besser(wisser)verdiener-West(er)welle über 16 Prozent vom Kuchen ab. Und ein weiterer, fast schon gestrandeter Parteispendenfilz-Experte lugt plötzlich wieder wieder grinsend aus dem Sumpf hervor. Der hatte in den vergangenen Wochen Kreide gefressen und will nun wieder richtig ranklotzen.
Die Salon-Genossen dagegen räumen ein, dass sie die Wahl nicht gewonnen haben und führen alsgleich das Opferlamm zum Schafott. Um dann hinterher zu tönen, dass es hätte noch viel schlimmer kommen können. Nahziel erreicht, immerhin zweistellig vor dem Komma!
Und Münte träumt immer noch davon, dass dieses Ergebnis aus Hessen keine Auswirkungen auf weitere Wahlen haben wird und seine Handlanger dann im Herbst in einer ähnlichen Koalition weiter murcksen können

Ein unterhaltsamer Fernsehabend! Das ganze Theater in diesem Jahr mit vielen neuen Folgen. Nur für die GEZ-Gebühren, ein echtes Schnäppchen!

Fast passend dazu: An der Ostsee werden die Kandidaten für die kommende Bundestagswahl, am 20. September, in Stellung gebracht. In Grimmen (Nordvorpommern) wird die Kandesbunzlerin von den ihrigen mit 97,5% Zustimmung auf Listenplatz 1 nominiert.

Kommt uns das nicht irgendwie bekannt vor?

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2 Kommentare

  1. Dieser Beitrag ist mir voll aus dem Herzen geschrieben. Man kann nicht soviel fressen, wie man kotzen möchte (frei nach Max Liebermann). Es ist eine Affenschande, was hier unter dem Begriff Demokratie alles durchgeht. Und kaum einer will es bemerken…

  2. Also ich finde die Neuwahl war gerade das, was im Sinne der Demokratie am besten war, denn: Die frei gewählten Abgeordneten haben sich eben nicht auf eine Koalition einigen können, weil sich einige doch an die Wahlversprechen von Frau Y erinnern konnten. Sonst wird doch immer gemeckert, dass die Politiker ihre Wahlversprechen nicht einhalten! Andrea Y versprach nun einmal keine Zusammenarbeit mit der Linken.

    Das Angela Merkel mit hohem Ergebnis nominiert wird, ist ja wohl etwas anderes, als die Ergebnisse von früher! Hier geht es ja nur um die Nominierung innerhalb der CDU, das ist ein innerparteilicher Vorgang!

    Schade, dass der Blogbeitrag so politisch gefärbt ist.