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Mehrheitlich abgelehnt

Ein Sportplatz für Hönow!
Erneut greife ich das Thema auf.
Es gibt Neuigkeiten.

Nachdem sich vor einiger Zeit die CDU-Vertreter zu Wort meldeten, wurde nun ein weiterer Antrag zum Bau eines Sportplatzes in Hönow eingebracht und in der Gemeindevertretung Hoppegarten behandelt

AN 002/2009/08-14
Einreicher: Fraktion FDP/FW/B90/Grüne

Die Gemeindevertretung Hoppegarten beschließt die
Errichtung und Realisierung eines Sportplatzes im
OT Hönow. In diesem Zuge wird die Verwaltung beauftragt,
ein kommunaleigenes, geeignetes Grundstück
im Ortsteil Hönow mit „Sportplatzgröße“ und
„Sozialtrakt“ auszuweisen. Dabei sind insbesondere
die Nähe zu sozio-kulturellen Zentren, Erreichbarkeit
und Anwohnerschutz zu berücksichtigen.

Ergebnis: mehrheitlich abgelehnt

Nanu, das überrascht dann doch etwas!
Nach den Lippenbekenntnissen der Kommunalpolitiker unterschiedlicher Couleur, nach den Anträgen sowohl der CDU und nun auch der Freien Wähler, der Liberalen und der Grünen wird nun eine “mehrheitliche Ablehnung” verkündet? Wer bleibt denn da noch? Sollten etwa die Genossen (die einen wie die anderen) Sportmuffel sein? Aber seit wann verfügen die über eine Mehrheit? Und wären sich dazu auch noch einig?
Sind etwa doch einige andere “Volksvertreter”, erschrocken über ie eigene Courage und vollmundige ´Wahlversprechen, nun schnell wieder ins Schneckenhaus zurückgekehrt.

Oder liegt es auch mit daran, dass die entsprechenden Gremien die Interessen des weitaus größten Ortes dieser Gemeinde Hoppegarten vielleicht nicht gebührend berücksichtigen und lieber andere Süppchen kochen wollen?

Fragen über Fragen.
Die Antworten werden eingefordert!

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8 Kommentare

  1. Diese Entscheidung tut mir leid für Euch!

  2. Was bewog denn die Volksvertreter, die erst eingebrachten Anträge nun abzulehnen. Lag es einfach nur am Geld, oder doch eher am fehlenden Interesse. Sie sollten sich doch zu ihren widersprüchlichen Handlungen mal erklären.

    PS: wir sollten am Ball bzw. Sportplatz bleiben

    Willi

  3. Ein interessanter (allerdings auch bedauerlicher) “Schlagabtausch” zum Thema findet derzeit auf den Webseiten von Hoppegartener CDU auf der einen und FDP Hoppegarten auf der anderen Seite statt. Vorwürfe zu Brechungen von Wahlversprechen, wer blockierte wen usw. – …aber dient es der Entwicklung des Sachthemas?

    Mehrheitlich abgelehnt ist zwar richtig, aber wenn man die Zahlen dahinter sieht, war es doch recht knapp: Zum TOP 9.9. (GV-Sitzung 09.02.2009) Antrag FDP/FW/Grüne: 11 ja, 12 nein, 2 Enthaltungen.
    Ich finde sehr schade, daß es diese gegensätzlichen Haltungen gibt und bevor sich die Fronten verhärten wäre es wünschenswert, daß alle Beteiligten gemeinsam am Strang ziehen, im Interesse der Einwohner.

    Und: Wir bleiben am Ball! :-)
    Andreas

  4. Bleibt hart und eisern! Macht diesen Typen Feuer unterm A****. Und stellt sie an den Pranger, wenn die tricksen wollen!

  5. Echt schade für euch! Aber lasst nicht locker und geht den außerparlamentarischen Weg! Noch eines: Merkt euch diese “Volksvertreter”. Nach der Wahl ist vor der Wahl! Viel Glück!

  6. In der Gemeindevertretung gibt es Fachausschüsse in denen überwiegend die Sacharbeit geleistet wird. Die vielfältigen Fragen zum Bau eines Sportplatzes müssen zunächst dort beraten werden. Beispielsweise muss zunächst eine geeignete Fläche gefunden werden, dann muss ein Verein bereit und fähig sein, diese Sportanlage zu betreiben. Erst wenn diese Voraussetzungen gegeben sind, können Fördermittel beantragt werden, um den Grundstein für die Finanzierung zu legen.

    Beim Fraktionsvorsitzenden der FDP/FW/Grüne war so viel Einsicht nicht vorhanden. Er wollte keine Beratung in den Ausschüssen, sondern mit dem Kopf durch die Wand. Eine Abstimmungsniederlage war die Folge, damit hat er einer guten Sache einen schlechten Dienst erwiesen. Dann noch der CDU die Sache in die Schuhe zu schieben ist eine bemerkenswerte Niveaulosigkeit. Die CDU wird konzentriert an dieser Sache dranbleiben. Unser Vorschlag liegt auf dem Tisch, auf dem Baufeld 26.1 Sportmöglichkeiten zu schaffen. Plötzlich soll diese Fläche mit Wohnhäusern bebaut werden. Von Anfang an handelt es sich hierbei aber um eine Gemeinbedarfsfläche und nicht um Bauland.

    Das soziokulturelle Zentrum soll aus diesem Grund irgendwohin an den Rand der Siedlungserweiterung abgeschoben werden. Das kann nicht infrage kommen. Vielleicht macht ja Ralle den Verantwortlichen Feuer unter dem A***und stellt sie an den Pranger. Ich bin sehr gespannt. Per Internet zu kritisieren ist leicht, niemand hat die Weisheit mit dem Löffel gegessen. Die meisten Gemeindevertreter geben sich Mühe, es wäre schön wenn ihr uns helfen würdet.

  7. Vielen Dank für Ihre ausführliche Antwort, Herr Toleikis,
    ich bin gespannt, wie es weiter geht, mit den eingebrachten Anträgen.

    Und ich meine auch, es kann nicht darum gehen, irgendwelche “Verantwortliche” anzuprangern, sondern vielmehr darum, diejenigen zu unterstützen, die sachlich und bestimmt die Dinge auf den Weg bringen wollen.

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