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1. FC Union dynamisch und erfolgreich gegen Dresden

Es ist schon genug geschrieben worden. Bekanntlich endete die Drittliga-Begegnung zwischen dem 1. FC Union und dem sächsischen Team aus Dresden mit 2:1 für die Guten.

Trotzdem gibt es einige Aspekte, die ich gern noch einmal hervorheben möchte.
Und da auch Lex noch auf eine Zusammenfassung wartet, bitteschön. Aber nicht als Spielbericht, sondern eben mal anders. Diesmal außerdem mit Blick von der Tribünenseite, neben mir auch Kumpel Frank aus Dresden.

  • Schon erstaunlich, was da im Tribünenblock alles jubelte, als das 0:1 fiel. Es scheinen doch etliche Gäste aus Sachsen diese Sitzplätze vorgezogen zu haben. Aber: „Wer zuletzt lacht, lacht am besten“, sagt das Phrasenschwein.
  • Der Jahnsportpark ist und bleibt ein lausiges Stadion, bei schlechtem Wetter überdies. Und das Dach über den Tribünenplätzen ist echt ein Witz. Soll uns aber nicht mehr lange interessieren.
  • Endlich einmal wieder eine fünfstellige Zuschauerkulisse, mehr als 13.500 Zahler. Da freut sich auch der Kassenwart.
  • Es blieb wohltuend friedlich und fair. Selbst gegenseitige Schmäh-Gesänge waren eher die Ausnahme. Die zahlenmäßig stark präsenten „Freunde und Helfer“ hatten einen ruhigen Nachmittag. Einige wenige Chaoten (wenn man den Berichten glauben darf, aus der schwarz-gelben Ecke) wurden bereits vor dem Stadion entsorgt.
  • Rund 2500 Dresdner „Schlachtenbummler“ unterstützten ihr Team nach Kräften und waren auch mit ihren Spontan-Supportaktionen gut drauf.
  • Es ist schon eine Macht, wenn Zehntausend ihre Lieblinge, lautstark singend, nach vorne peitschen, insbesondere auch dann, wenn’s gerade mal nicht so rund läuft.
  • Schön zu sehen, wie das ganze Team, auch die „Ersatzspieler“, gemeinsam am Erfolg arbeitet und das Gemeinschaftsgefühl auch echt rüberbringt. Sei es beim Aufwärmtraining, dann auf dem Platz, beim Torjubel, beim Ausbügeln von Fehlern der Kameraden. Beim Bereithalten für einen eventuellen Einsatz, Und dann auch am Zaun, bei den Fans.
  • Sehr gefreut hat mich, dass Dustin Heun, nach fast einjähriger Verletzungspause, wieder im Aufgebot stand, wenn auch am Sonntag erst einmal nur auf der Reservebank.

Ich lege mich nun, wo noch 14 Spieltage anstehen, einfach mal fest:

  • Dieser „Eiserne Jahrgang“, gefestigt in allen Mannschaftsteilen, konditionell und taktisch gereift, gierig nach Erfolg, steigt auf!
  • Das entscheidende Aufstiegsspiel werden wir wieder in unserem Domizil, dem Stadion „An der Alten Försterei“ erleben, wenn denn endlich dieses vermaledeite Dach kommt!

Den Freunden aus Dresden sei noch gesagt: Euer Team war so schlecht nicht. Die Begegnung hätte durchaus auch Unentschieden enden können. Mit dem Abstiegskampf sollte diese Truppe eigentlich absolut nichts zu tun haben. Für den Erhalt des Spielbetriebes in Dresden wünsche ich (und da weiß ich mich einig mit meinen Freunden) viel Erfolg.

Ach ja, weitere Fotos. Ich verweise da hier mal auf die Profis.

PS: Einen mittlerweile vielfach kommentierten “Spielbericht” gabs bereits gestern auf’m Hauptstadtblog. Diente der nur dazu, traffic zu erzeugen?

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2 Kommentare

  1. Dank Dir Hönower. Mich hat es vor allem auch gefreut das alles ruhig geblieben ist. Die Polizei war zwar massiv vertreten hat sich aber wohl deeskalierend zurückgehalten. Wie man sieht, die bessere Variante. Union selbst erlaubte die Dresdner Choreographie im Stadion (sonst wohl eher für Gäste verboten) und kam den Fans entgegen. Gute Stimmung auf beiden Seiten. Was will man mehr! So werden Interessen gewahrt und das Risiko, dass bei jeder kleinsten verbotenen Aktion gleich massiv eingeschritten wird, minimiert sich. Vielleicht hat man generell ein wenig gelernt. Von Seiten der Dynamo-Fans gab es durchaus Lob für die Polizei. Dies ist sonst eher selten der Fall. Gerade in Berlin.

    Zum Spiel ist wirklich alles gesagt. Schade das es für uns nicht zu einem Punkt gereicht hat. Union nach wie vor “allet Jute” im Kampf um den Aufstieg. Gruß Lex

    PS: Danke für die Bilder-Links. Schöne Pics dabei!

  2. Ick denke oooch: Wer solche Spiele gewinnt, der steigt auf. Jing doch allet jut, mit den Dresdnern. Keene Randale und die Punkte ham’se oooch dajelassen. Allet Bestens!
    Na, der Typ da uffm “Hauptstadt-Blog” scheint ja wirklich die Weisheit mit Löffeln jefressen zu haben. ;)
    Aba wenichstens hatta wohl ne Eintrittsskarte jekooft, da freut sich unser Finanzchef. Und wat denn sonst so jelabert wird, is kalta Kaffee.