Der Hönower

immer auf dem Laufenden

Immer wieder Ausreden

Seit dem 30.März keine Aktualisierung mehr beim Hönower.
Viele haben es bemerkt, etliche nachgefragt, einige sich Sorgen gemacht.
Was war los, warum?

Hier die Gründe und Entschuldigungen:

Ich war die ganze Zeit kaserniert im Trainingslager.
Hatte keine Online-Anbindung und keine Chance auf Bloggerei. Wollte auch nicht. Eher mit den Kumpels quatschen und fachsimpeln. So oft sieht man sich ja auch nicht. Und nach den vielen Trainingseinheiten fällt man nur noch müde ins Bett. Aber es macht auch den Kopf frei und hilft beim Abschalten vom Alltag. Trotzdem, so richtig in Schwung gekommen bin ich – verletzungsbedingt- (noch) nicht.

Ich musste (und wollte) Stadion bauen.
Ehrensache! Bisher legten über 1.600 Eiserne freiwillig und unentgeltlich mit Hand an. Einmalig! Wohl nicht nur in Deutschland. Das ist eben Union!
Klar, da wird immer noch jede Hand gebraucht, um das Eröffnungsspiel gegen die alte Tante aus dem Westen von Berlin am 8. Juli abzusichern. Zurzeit wird am Dach gebaut. Und nebenher ist vieles zu tun, um alles in neuem Glanz erstrahlen zu lassen.

Ich war als Supporter on tour.
In Düsseldorf durfte ich gemeinsam mit dreitausend Unionfans den Sieg unserer Helden bejubeln und erlebte wieder einmal das Zusammenhalten und die Solidarität der Union-Familie in extremen Situationen. Und die Freude nach dem Erfolg war groß. Das spürte man bei allen Beteiligten.
Wer dabei war, weiß genau, was ich meine. Toll auch der Zuspruch von fußballbegeisterten Besuchern im Gästeblock, die viel über unseren Stadionumbau wissen wollten.

Ich musste mich vom Darß-Marathon erholen.
Dort, auf der Ostseehalbinsel, bin ich diesmal nur den halben Marathon gelaufen, ganz gemächlich, um keine erneute Verletzung zu riskieren. Schön, dort auch wieder viele Freunde und Bekannte zu treffen. Siggi und Lando räumten auch noch Preise für ihre Podiumsplatze ab. Es war nicht leicht, bei schon sommerlichen Temperaturen, Ende April.

Ich musste schindern, dass die Schwarte kracht.
Mein Arbeitgeber beanspruchte mich die ganze Zeit. Ab und zu sind die Arbeitstage tatsächlich sehr lang und nervig. Und dann freut man sich abends eben auf die Laufschuhe und nicht auf den Rechner.

Ich war dienstlich unterwegs.
Immer wieder auf Dienstreise bzw. Weiterbildung. Ob Berlin, Bochum oder Stuttgart, ständig gingen die freien Stunden flöten. Aber man schaut eben auch gern immer mal wieder über den eigenen Horizont hinaus.


Ich musste Haus und Hof renovieren.

Geplant war es schon länger. Zumindest der erste Teil, nachdem nun unsere Kinder endgültig ausgezogen sind. Und da ich eben nur bedingt als Handwerker durchgehe, dauert es halt etwas länger. Aber: Es ist „zur vollsten Zufriedenheit“ erledigt.

Ich hatte „Rechner und- Internetverbot“.
Wurde stattdessen durch Kaufhäuser geschleift.
Höchststrafe dabei ist, am Freitagnachmittag durchs „Kaufland“ ziehen zu müssen.
Aber auch das ist überstanden.

Ich musste den Pokalsieg feiern und Böni verabschieden.
Ein Pokalmittwoch mit tollem Szenario und einem emotionalen Ende. Und mit Gesangsübungen für den Samstag .Ich hab das Jubeln und Feiern geübt. Mit jedem Spieltag näherten sich unsere Helden ein Stückchen dem ersehnten Aufstieg in die 2. Bundesliga. Die Stadionchöre sind bereit!!!

Ich hatte alle Hände voll zu tun, um die kommenden highlights, rund um das Rennsteiglauf-Wochenende, vorzubereiten. Ich bin diesmal nicht auf der Ultrastrecke unterwegs, muss weiterhin vorsichtig agieren und werde mich von Neuhaus (nicht “uns Uwe“, sondern der Startort der Rennsteiglauf-Marathons) nach Schmiedefeld bewegen.

So, nun wisst ihr Bescheid.
Alles keine Gründe, sagt ihr?

Nun ja, ich hatte mir eben einfach einmal eine Auszeit verordnet.
Vielleicht versteht es der eine oder andere.

Es geht weiter!
Die saumige Korrespondenz erledige ich in den kommenden Tagen.

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5 Kommentare

  1. Hey Norbert, schön dass du uns wieder was von Dir lesen läßt. Habe ja diese Woche vor lauter Sorge schon bei deiner Frau nachgefragt, was mit Dir los ist. Sie konnte mich aber ganz gut beruhigen, dass alles im Lot sei.
    Nachbarschaftliche Grüsse aus dem sonnigen Kaulsdorf

  2. Na, das war ja eine Menge! Ich wünsche Dir was! Schade, dass Du nicht beim SM laufen kannst, aber Marathon ist auch gut! Gesundbheit geht vor. Alles Gute bis dahin und – wir sehen uns in schmiedefeld!
    LG, Ramona

  3. Es sei dir verziehen, dass du sol lange nichts Neues berichtet hast. Und wenn du mit der UNION-Fahne am Samstag über den Rennsteig läufst, ist auch alles wieder so wie früher.

    PS: ich werde versuchen dich ein Stück zu begleiten

    Gruß Willi

  4. Hallo Norbert, na, da sind wir ja alle wieder ruhiger. Deine Gründe sind nachvollziehbar und volles Mitgefühl vor allem für die “Kaufhaus-Höchststrafe”. Willkommen zurück!
    Gruß Andreas

  5. Schön, wieder hier zu Lesen. Auszeiten braucht der Mensch.
    Ich wünsche alles Gute für den Rennsteigmarathon.
    Und die Fahne nicht vergessen.

    Herzliche Grüße
    WB