Der Hönower

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let’s get ready to rumble

Ein Boxer hat es nicht leicht. Das Training ist hart und umfangreich. Das Kampfgewicht muss stimmen. Der Boxer muss sich immer wieder auf andere Gegner, andere Techniken einstellen. Und dann muss er auf die Sekunde topfit sein und seine Leistung abrufen können.

Profiboxer sind harte Hunde. Wochenlang schinden sie sich in Trainingscamps. Neben Schnellkraft ist Ausdauer gefordert. Jede Menge Lauftraining – das mögen Boxer eigentlich gar nicht. Um so erstaunlicher, was einige aber draufhaben. Arthur Abraham war im Sportleistungszentrum Kienbaum schon am frühen Morgen auf der Piste zu finden. Oder auch beim Cross-Wettkampf um den Stienitzsee, gemeinsam mit Sebastian Sylvester in vorderer Position. Beachtlich!

Diesmal bereiteten sich die beiden an der Ostsee, in Zinnowitz, auf ihre Wettkämpfe vor. Um dann gestern Abend in der Berliner Max-Schmeling-Halle ihre Titel erfolgreich zu verteidigen.
Der Greifswalder Sebastian “Hurrican” Sylvester ist nach seinem überlegenen Punktsieg weiterhin Europameister und nun auch auf WM-Kurs.
Arthur Abraham schickte seinen Gegner Mahir Oral in der zehnten Runde vorzeitig in die Ecke und tritt nun als ungeschlagener Mittelgewichts-Weltmeister (nach IBF-Version) ab, um nun in der nächsthöheren Gewichtsklasse in den Ring zu steigen. Grandios. Die Halle tobte!

Interessant, wie immer auch das drumherum. Die vielen Glitzer-Gestalten aus dem Boxer-Millieu, die sich zeigenden C- oder D-Promis und auch Loddar Matthäus. “Knut-TV” fängt Stimmen und Stimmung ein. Natürlich, ohne Henry Maske (neuerdings schauspielert er als Max Schmeling und machte Werbung für den demnächst anlaufenden Kinofilm) läuft kein “Sauerland-Event”. “Weißbier-Waldi” modereriert wie immer und stellt stets die selben Fragen. Und wenn dann endlich Michael Buffer sein legendäres “lllllets get ready to rrrrrrummmmmmble” aufführt, gehts erst richtig los.
The show must go on!
Ein Wiedersehen gab es übrigens mit der schottischen Kultband Simple Minds, die den Einmarsch von King Arthur akustisch begleitete.

Und abschließend noch die Nachbetrachtung aus der Berliner Abendschau vom 28. Juni. Vielleicht erkennt sich ja der eine oder andere wieder. ;)

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4 Kommentare

  1. Ich habe den Kampf im Fernsehen verfolgt. In der Halle war es bestimmt besser, stimmungsmäßig.

    Einer meiner Kumpels aus Greifswald war live dabei. Der ist bei dem verlinkten Bericht aber nicht zu sehen. :-(

    Läufst Du eigentlich schon wieder???

  2. @Deichläufer: Stimmung war ok, der sportliche Teil aber auch.
    Die Jungs aus HGW waren nicht zu überhören, als Sylvester boxte.

    Laufen? Ich??? Nö.
    (siehe neuen Beitrag!) ;)

  3. Hat dein Brüderchen sich ein zweites Standbein als RBB Kommentator geschaffen?

  4. @Kaulsdorfer: Eher wohl nicht, er war aber auch begeistert von dem Kampf.