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Saufen für Union

Heute, am Donnerstagabend, geht es ausnahmsweise einmal nicht in die Sauna. Mein 1.FC Union Berlin hat gerufen, braucht wieder einmal dringend Hilfe.
Nein, keine Angst, das Stadion steht noch, muss nicht repariert oder erweitert werden.

An den Cateringstationen gab es Ärger. Einige Besucher waren der Meinung, das Bier flösse zu langsam, die Würste seien nicht richtig gegrillt und überhaupt sei das neue Personal nicht richtig ausgebildet, dazu teils unmotiviert und lahm.

Nun hat die Stadionbetriebsgesellschaft reagiert, will zusätzliches Personal einweisen und heute Abend einen öffentlichen Test durchführen.

Von 19:00 bis 20:30 Uhr öffnen die Stadion-Tore an der Waldseite für Besucher. Für einen öffentlichen Probelauf werden die Catering-Stationen 5 bis 11 auf der Gegengerade geöffnet. Die zu Übungszwecken zubereiteten Speisen und Getränke werden kostenlos an die Besucher abgegeben.
„Ich würde mich freuen, wenn am Donnerstag möglichst viele Leute vorbeikommen und stehe den Besuchern für Hinweise, Wünsche und Verbesserungsvorschläge gerne zur Verfügung“, so Carsten Baum, Catering-Chef im Stadion An der Alten Försterei. Auch wer noch Fotos vom Stadion machen möchte oder mal ganz in Ruhe die einzelnen Bereiche der Alten Försterei erkunden will, ist am Donnerstag herzlich willkommen. Nur zu, die Einladung steht!

Quelle: 1. FC Union Berlin

Das kuck ich mir aus der Nähe an.
Meine persönlichen Erfahrungen beim Besuch der letzten zwei Spiele besagen übrigens:
Bier und alkoholfreie Getränke waren ohne langes Anstehen zu bekommen. Preise: moderat, im Gegensatz zu einigen Berliner Event-Sportstätten.
Bratwürste und Steaks sahen etwas gewöhnungsbedürftig aus. Gekostet habe ich sie bisher nicht. Lediglich die berühmten Fischbrötchen. Nach dem Fußball und in aller Ruhe.

Bei aller sicher auch berechtigten Kritik, denke ich aber, dass ich nicht unbedingt der Maßstab für die ewigen Nörgler bin. Denn ich stehe auf der Gegengeraden um unsere Helden zu unterstützen (in diesem Sommer auch, um einige berühmte Fußballer spielen zu sehen). Und nicht, um die Warteschlange an der Bierbude zu verlängern.

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2 Kommentare

  1. naja, ja … ja … wir gehen im prinzip zum fußball und nicht zum abendbrot in die AF, normaler weise. aber es war wirklich ungewohnt unkomfortabel, zur eröffnung. und auch eher unleckeres essen – da haben die nörgler wirklich recht. rühmliche ausnahme: der fischbrötchenstand. der war wie immer. gottseidank!

  2. @steffi: Klar, Eröffnung war an einigen Catering-Stellen “Notstand”. Beim zweiten Spiel waren weitaus weniger Zuschauer zugegen. Da hatte man selbst im Block P in der Halbzeitpause keine 5 Minuten anzustehen. Über die komischen Teile an der “Essentheke” rede ich nicht. Und Fischbrötchen isst man sowieso besser unten am Stand.
    Manche Leute täten aber gut daran, nach jedem 10. Bier mal ‘ne Fassbrause zwischen zu schieben. Da sieht man dann auch mehr vom Spiel. ;)