Der Hönower

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Krisengewinnler

Bloß kein Futterneid! Es sei Ihnen vergönnt. Nachdem sie viele Jahre den Kitt aus den Fenstern kratzen mussten und zu Geld nur über den Verkauf zusätzlicher Dienstleistungen in ihren bescheidenen Behandlungszimmern kamen, hat es nun endlich auch einmal die richtigen getroffen.
Dafür haben die aufopferungsvoll gekämpft, schweren Herzens ihre Praxen geschlossen, sind bei Wind und Wetter auf die Straße gegangen, haben ihre Patienten vertröstet.
Es hat sich gelohnt. Nach den ersten Monaten der “Ulla-Schmidt-Krankheitsreform” verzeichnet die niedergelassene Ärzteschaft bescheidene Einkommenszuwächse:

Die niedergelassenen Ärzte in Berlin profitieren bundesweit am stärksten von der Honorarreform. Nach Angaben der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) vom Montag stiegen ihre Honorare im ersten Quartal 2009 um 32,2 Prozent. Insgesamt flossen 97 Millionen Euro mehr in die Praxen der Bundeshauptstadt als noch vor einem Jahr.

Quelle: Tagesspiegel vom 28. Juli 2009

Volles Verständnis.Es trifft endlich einmal die, die es am Nötigsten brauchen! Denn schließlich sind die Yachten dieser Berufsgruppe in den letzten 10 Jahren um durchschnittlich 33 cm kürzer geworden. ;)

Dafür zahle ich auch weiterhin gern den Praxen-Eintritts-Zehner und für jeden zusätzlichen Behandlungs-Mist. Natürlich nur gegen Quittung.

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