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Gute Gesellschaft

Vieles ist über den 1. FC Union Berlin schon geschrieben worden. Nicht immer professionell, nicht immer wohlwollend. Mitunter bösartig oder auch einschleimend.
Manche Beiträge, die ich in den letzten Monatne verlinkte, widmeten sich vorrangig dem Stadionbau und den ehrenamtlich helfenden Fans und Mitgliedern.
Noch nie aber habe ich einen Artikel gelesen, der so gekonnt wie in nachfolgendem Beispiel, darlegt, wie unser Verein eigentlich tickt.


Dabei ist Fußballkult eigentlich das falsche Wort. Es greift zu kurz. Union ist ein Lebensmodell, eine Mikrogesellschaft. Ein Musterbeispiel für gemeinschaftlichen Zusammenhalt in Zeiten, in denen die ARD Themenwochen übers „Ehrenamt“ veranstaltet, Bildungsexperten den Verlust von Partizipation beklagen und Gesellschaftskritiker auseinanderbrechende Milieus diagnostizieren. Union ist deshalb exemplarisch, weil der Klub den Spagat hält zwischen einem Vereinsleben, das schon immer Bindemittel einer heterogenen Gesellschaft gewesen ist, und den Ansprüchen, die eine Kommerzialisierung an den Sport richtet.

Union ist wie die Gesellschaft. Nur besser

Der ganze Beitrag, erschienen in “Der Freitag” vom 06. August.

Vielleicht verstehen mich nun auch einige Skeptiker etwas besser, warum ich ausgerechnet und nun auch schon 35 Jahre lang, diesem Fußballverein die Treue halte.

Lesenswert! Unbedingt!

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