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Berlin-Marathon Nachlese

Nein, gelaufen bin ich nicht. Der 36. Berlin-Marathon wurde diesmal ohne mich gestartet. War schon irgendwie ein blödes Gefühl, aber was hilft’s. Für einen vernünftigen Marathonlauf fehlt ganz einfach noch die Kraft und Kondition.
Trotzdem starteten am vergangenen Sonntag fast 40.000 Läuferinnen und Läufer in der Straße des 17.Juni, um auf Schusters Rappen die Stadt zu durchqueren und schließlich die Ziellinie kurz hinter dem Brandenburger Tor zu erreichen.

berlin-marathon 2009

Ereneut war Haile Gebrselassie, der sympathische Läufer aus Äthiopien, der große Lauf- und Medienstar. Und obwohl er auf den ersten 32km eine Reihe von Tempomachern verschlissen hatte, reichte es in diesem Jahr nicht für den im Vorfeld groß angekündigten neuen Weltrekord. Ob auch dem afrikanschen Ausnahmeathleten das Wetter einen Strich durch Rechnung machte (wie von vielen Stimmen verkündet) , sei einmal dahin gestellt. Denn auch Marathon-Weltrekorde läuft man nicht auf Bestellung und mittlerweile ist auch Haile, Jahrgang 1973, nicht mehr der Jüngste
Bei fast schon hochsommerlichen Temperaturen hatten jedoch viele Freizeitläufer so ihre Probleme und diejenigen, die das Ganze eher geruhsam angingen, waren wohl bestens beraten.

berlin-marathon 2009 fritz am startIch freue mich jedenfalls, dass die meisten Starter diesen Marathon erfolgreich absolvierten. So auch meine zahlreichen Freunde und Bekannten vom Rennsteiglaufverein, vom SC Borussia Friedrichsfelde, vom Team Oberhavel, vom LV Klemusch Hönow, vom LC Ron-Hill, aus Brandenburg und Rostock und natürlich die Eisernen Marathonläufer vom 1. FC Union Berlin.
Glückwunsch, euch allen!

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