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Völkerwanderung in Oberhof

warten auf den bustransfer in oberhofSolch ein Gewimmel! Bereits Stunden vor dem eigentlichen Wettkampf geht nichts mehr. Am Kurpark in Oberhof drängeln sich die Leute in einen der zahlreichen Busse, die die Fans zum Grenzadler hinauf bringen.
voelkerwanderung zum biathlon weltcup in oberhofPer Pedes ist es nicht viel einfacher. Faktisch im Gänsemarsch geht es Richtung Ski-Arena.
Dabei sind es noch über vier Stunden bis zum Start des eigentlichen Wettkampfes.
Aber es gilt: Wer zuerst kommt, sichert sich die besten Plätze. Und als wir dann ankommen, ist das Areal auch schon gut gefüllt.
Freie Stellen werden von den anwesenden Platzhirschen erbarmungslos verteidigt-
Glühwein- Bratwurstduft überzieht das Gelände.

biathlon weltcup 2010 skiarena oberhofRahmenprogamm ist angesagt. Aus den Lautsprechern dröhnen die leidigen Anmach-Gesänge: Santa Maria und Joana wollen unbedingt die Eisbären sehen und DJ Ötzi verschenkt Sterne. Und die Leute machen mit, trotzen der Kälte. Der Stadionsprecher haut Zoten raus, das Publikum johlt. Viele sind als Insider und Biathlon-Zuschau-Profis zu erkennen. Erkannt man bereits am Equipment. Neben großen vollen Rucksäcken voller Glühwein-Thermoskannen sind Flachmänner der große Renner. Karnevaleske Verkleidungen sind angesagt und manches Michelin-Männchen hat seine rote Nase bestimmt nicht nur von der Kälte.
Bald wird es so eng auf den Rängen, dass die Ordner dem Druck der nachrückenden Zuschauermassen nachgeben und auch die Fluchtwege zugestellt sind.

Endlich geht es los. Der Stadion-Einpeitscher fordert immer wieder die La Ola-Welle. Mal von links, dann wieder von rechts.
Am Schießstand wird jeder Treffer der deutschen Athleten bejubelt. Aber auch jeder Fehlschuss der unmittelbaren Kontrahenten wird hönisch gefeiert. Komisches Völkchen, diese Biathlon-Fans. Eventis, eben.

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