Während sich einige katholische Würdenträger anscheinend lieber von ihren Ministranten nach Hause fahren lassen, ist es bei der evangelischen Kirche etwas anders. Frau Bischöfin Margot Käßmann, Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), fährt ihren Dienstwagen immerhin selbst.
Ab und an wohl auch mit göttlichem Segen und Messwein im Gehirn.
Hmmm, solange Weihrauch noch nicht dem Betäubungsmittelgesetz unterliegt …
23. Februar 2010 um 17:13 Uhr
Als Bischöfin hat sie Anrecht auf einen Dienstwagen mit Fahrer. So hart wird ihr Leben, wenn sie jetzt einmal den Führerschein abgeben muß.
25. Februar 2010 um 10:00 Uhr
Ich finde es schade, dass wieder eine der ganz wenigen sympatischen und mutigen Menschen aus der Öffentlichkeit verschwindet. Für mich fast die einzige Pastorin, der man mal aufmerksam zuhören konnte. Jetzt fallen alle über sie her, aber ” wer ohne Schuld ist, der werfe den ersten Stein” – ist, glaube ich, ein Bibelzitat…
Weder mit der Kirche noch mit Alkohol habe ich was am Hut, aber dies bedaure ich.
Trotzdem : Wie konnte Sie so dusslig sein und der Meute den Gefallen tun, sich selbst zu demontieren ! Andererseits, vielleicht besser so für sie, als zum Truppenbesuch nach A.
25. Februar 2010 um 12:16 Uhr
Ja, auch für mich, “von der atheistischen Sekte”; ist Frau Käßmann eine der wenigen glaubwürdigen und aufrechten Kirchen-Persönlichkeiten. Und auch ihr Rückzug ist geradlinig und ehrlich.
Aber – und da stimme ich @Nordlicht uneingeschränkt zu – sie hätte in ihrem Amt keine einzige ruhige Minute mehr gehabt.