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Derbyfieber in Berlin-Köpenick

1. FC Union Berlin – Hertha BSC 1:1

Endlich Derby! Es knisterte doch ganz schön vor dem Spiel. Würden wir an die schwachen Leistungen der letzten Spiele anknüpfen und gegen den selbst ernannten Liga-Krösus eine Packung kassieren? Oder platzte tatsächlich der Knoten und es gelingt eine deutliche Steigerung?
Letzteres traf zu. Erleichterung überall bei den rot-weißen Farben. Ein Sieg war drin, Hertha schien, trotz der frühen Führung und einer weiteren großen Chance kurz nach der Pause, beeindruckt vom eisernen Kampfgeist, vom Willen und der Einsatzbereitschaft unseres Teams, das stellenweise sogar wieder ansehnliche Spielzüge zelebrierte. Trainerfuchs Neuhaus hatte erneut die Mannschaft auf markanten Positionen umgebaut. Erfreulich, dass Michael Parensen (nach langer Verletzungspause endlich wieder in der ersten Mannschaft angekommen) und Christoph Menz ihre Einsatzchance resolut nutzten und sich für die kommenden Spiele ausdrücklich anboten.
Tja, und wenn der Schiri dann noch den klaren Elfmeter gegeben hätte, wäre die Überraschung perfekt gewesen.

Tolle Stimmung auf den Rängen, auch “unsere Herthaner”, die natürlich mitten unter uns standen, waren sehr angetan.
Kein Verständnis gibt es allerdings für die von einem Großteil des Gästemobs bereits beim Anmarsch andauernd intonierten fäkalen Anti-Gesänge und für das Zündeln und Vernebeln im Stadion. Schade, da wurde eine gute Gelegenheit verpasst, die in jüngster Zeit aufgetretenen gegenseitigen Antipathien wieder zu den Akten zu legen.

Bilder vom Derby gibts wie immer bei UNVEU und auch auf der neu gestalteten FCU-Homepage.

Nachtrag. Heutige Pflichtlektüre, der Berliner Kurier. Mehrere Seiten zum Derby. Und auch Online mit der Krachermeldung “Union schlägt Hertha klar mit 1:1″

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8 Kommentare

  1. norbert, wieso bist du schon wieder so wach, bitteschön?!

  2. @steffi ‘senile Bettflucht” ;) nee, ‘s gibt viel zu tun und zu trainieren an diesem Wochenende. Und außerdem wollte ich ganz früh schon und ganz unbedingt Bunkis schöne Jubelmeldungen lesen!
    Na, und der Briefkasten musste geleert werden. War ‘n Brief aus Pankow drin.

  3. Glückwunsch zum 1:1-Sieg! ;)

  4. Der Haufen Knallköppe aus Charlottenburg war laut zu hören – wenn man Nähe Gästeblock stand. Großkotz-Choreo und ansonsten nicht sonderlich beeindruckend. Ich halte es für schwachsinnig, wenn man statt die eigene Mannschaft anzufeuern dauerhaft den Gegner vollpöbelt. Die ganze Zeit “Scheiß Union” zu singen, zeugt auch von dem intellektuellen Niveau der Abgesandten des “Hauptstadt-Klubs”.

    Es war jetzt das zweite mal, dass ich die Blauweißen Fans unserem Wohnzimmer erlebte – und wieder haben sie versagt…

    Steigt bloß wieder auf, Herthaner! Ich will euren Haufen bei uns nicht mehr sehen…

  5. @Deichläufer Dankeschön!

    @ralle Ja, die Choreos empfand ich auch sehr unterschiedlich: Auf der einen Seite Großmäuligkeit und “Hauptstadt-Klub”-Anspruch. Auf unserer Seite handgemachte Kreativität und eine klare Ansage. “Sag mir, wo Du stehtst und welchen Weg Du gehst” rspt. fährst. Genial, die in Richtung Spandau (blau-weiß) und Erkner (rot-weiß) fahrenden S-Bahnen. Großes Danke an die “Wuhlesyndikat-Philosphen”!
    Ansonsten, man sollte nicht alle Herthaner verachten. An den Aktionen waren definitv nicht alle beteiligt.

  6. Also Leute, das nötigt selbst mir als eiogefleischtem Wassersportler Respekt ab. Weiter so, Eiserne! Glückwunsch auch an die Fans. Mit dem Stadion habt Ihr Großartiges geleistet, was Euch die Spieler jetzt danken.

  7. Morgen nun heißt es in Osnabrück: Nachlegen!!!

    Und mit gehöriger und gehässiger Schadenfreude würde ich schon heute Abend gern zur Kenntnis nehmen wollen, dass der “Hauptstadtklub” es verbabbelt hat. ;)
    Eisern!

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