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Versuchen wir das Unmögliche!

Dieses Bild entstand bei einem meiner Arbeitseinsätze beim Umbau unseres Stadions An der Alten Försterei, im Februar 2009. Damals hatten wir an einigen Tagen mit extremen Witterungsverhältnissen zu kämpfen.

Vor einigen Minuten erreichte mich ein Aufruf unseres Vereins. Die Petra hat nicht nur die Stadt Berlin in den Winterschlaf versinken lassen, sondern auch in unserem Stadion ihre Ausscheidungen hinterlassen.
Das Punktspiel gegen den Karlsruher SC und auch das Weihnachtssingen scheint gefährdet. Lassen wir uns das bieten?

Hier der Aufruf:

Tief verschneite Wege, Treppen und Traversen – das Stadion An der Alten Försterei bietet einen traumhaft schönen Anblick im winterlichen Berlin. Das muss sich aber bis Montag ändern!

Der 1. FC Union Berlin ruft alle Fans und Sympathisanten des Vereins auf, am morgigen Sonntag, 19. Dezember ab 8:00 Uhr zum Schneeräumen in das Stadion An der Alten Försterei zu kommen. Schneeschieber, Schaufeln und Besen – jedes zur Räumung nützlich Arbeitsgerät ist willkommen, damit die Schneemassen bewältigt werden können.

„Wir werden kurzfristig alles versuchen, was möglich ist. Gemeinsam mit unseren Fans haben wir schon so vieles geschafft, dann schlagen wir nun eben den Winter in die Flucht“, kommentierte Union-Präsident Dirk Zingler die Entscheidung der DFL, das Spiel nicht abzusagen.

Treffpunkt ist um 8:00 Uhr auf der Haupttribüne. Dort werden die verschiedenen Arbeitstrupps zusammengestellt, die der weißen Pracht den Kampf ansagen. Jeder Helfer erhält für das Spiel gegen den KSC eine Freikarte. Darüber hinaus ist für Verpflegung und heiße Getränke für die ackernden Unioner gesorgt.

„Gulaschkanaone, Glühwein, heiße Schokolade und Tee – es ist für alles gesorgt. Wir Unioner werden diesen 4. Advent zu einem ganz besonderen Fest machen“, so Sylvia Weisheit, die nach dem Stadionbau nun auch den Schneeräumtag koordiniert.

Ich bin Optimist. Punktspiel und Weihnachtssingen werden stattfinden!

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