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Gedanken zum Wochenende (X)

DFB-Pokal, das ist dieser Wettbewerb “mit den eigenen Gesetzen”! Erste Runde an diesem Wochenende. Immer wieder schön, wenn so ein Underdog die gestandenen Bundesligisten schier zur Weißglut bringt oder hin und wieder auch mal einen rauskegelt. Mal sehen, wen es diesmal erwischt. Die Berliner sind mit drei Mannschaften vertreten. Lediglich der Berlin-Pokalsieger, der Oberligist BFC Dynamo, hat Heimrecht und tritt gegen den traditionsreichen FC Kaiserslautern an.
Die blau-weiße Hertha aus Charlottenburg, die mit der angeborenen Pokal-Ausstiegsgarantie, muss zum thüringischen Landespokalsieger ZFC Meuselwitz.
Nicht viel besser erging es unseren Helden in den letzten Jahren. Vom Pokalfinale 2001 gegen Schalke 04 verwöhnt, war danach zumeist auch in Runde 1 Schluss mit lustig. Blamabel und schmerzlich das letzte Pokal-Aus in Leipzig, gegen die Regionalliga-Kicker aus Halle.
Aber in diesem Jahr wird alles anders! Hoffe ich immer noch. Wenn heute um 20:30 im Ruhrpott, in der Essener Bruchbude, das Pokalspiel Rot-Weiß Essen gegen den 1. FC Union Berlin steigt, werde nicht nur ich unsere Helden live unterstützen und zum Sieg treiben. Allerdings, so ganz ohne Torerfolg sollte es schwierig werden.

Licht am Ende des “Bud Spencer-Tunnels“. Ob sich die “Online-Basisdemokratie” durchsetzt? Nun, die Schwaben kneifen wohl. ;-)
Ich hätte da auch noch einige Ideen für die nähere Umgebung: Der Auto-Tunnel am Alex könnte beispielsweise nach Thilo Sarrazin benannt werden. Für die Brücke auf der Landberger Allee empfehle ich “Cindy-aus-Marzahn-Querung”. Oder das Artemis würde zum Strauss-Kahn-Erlebniscenter …

Die Proteste gegen die neuen Flugrouten über den Müggelsee verschärfen sich. Nun muss Herr Wowereit wohl abwägen, in welcher Berliner Ecke er die wenigsten Wähler gegen sich aufbringt. Der Herr Senats-Wolf war jedenfalls letztens in Friedrichshagen nicht sehr willkommen.
Aber irgendwo müssen Flugzeuge ja nun mal aufsteigen und auch heil wieder runter kommen. Wie wäre es denn mit folgender Lösung:

    Starts und Landung erfolgen, wie bereits vor fast 20 Jahren erwogen, jwd in Sperenberg. Abfertigung und Service verbeibt in Schönefeld. Zwischen beiden Standorten wird eine unterirdische Schnellverbindung, so eine Art “Schönefeld22″ errichtet.

Solch Projekt würde zwar bestimmt erst im Jahr 2222 fertig werden, aber bis dahin könnte weiterhin Berlin-Tegel (TXL) offen gehalten werden. Und dessen Anwohner sind den Fluglärm ja gewöhnt. ;-)
Außerdem könnte man in Berlin dann auch weiterhin mit dem flinken TXL-Bus fahren, eine echte Alternative zur maroden S-Bahn.

Mein Wochentweet ist diesmal

Euch allen ein schönes Wochenende!

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4 Kommentare

  1. Ich sage ja, wir verlegen den Flughafen aufs Meer, da wird sich dann hoffentlich keiner über den Fluglärm beschweren ;-)

  2. Hallo Norbert,
    haste dir wieder das Wochenende versaut? Ich dachte schon ich bin der Klabautermann, jetzt weiß ich wer DAS ist.
    Also, bleib bei Pokalspielen von Union lieber zuhause!
    Jetzt noch eine Heimpleite gegen Paderborn dann brennt der Baum und Neuhaus muss weg, dann können die auch gleich den Beeck wieder ins Unionboot zurückholen.
    Gruß Uwe

    • So schnell muss Neuhaus mit Sicherheit nicht gehen. Aber ich habe gerade gesehen, dass Paderborn ein 10:0 im Pokal eingefahren hat, es wird also schwer am Freitag, sehr schwer.

    • Angefressen zurück aus Essen. Zum Spiel schreibe ich hier noch nichts. Werde diesmal wohl auch die 24h-Regel ausweiten. Sonst wirds eventuell zu heftig.