Der Hönower

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Eisernes Achtungszeichen

2. Fußball-Bundesliga, Saison 2011/2012, 3. Spieltag
1. FC Union Berlin vs. SC Paderborn 3:0
Zuschauer: 13.387 im Stadion An der Alten Försterei

Die Enttäuschung nach der Pokalschlappe war riesengroß, die Angst vor einer weiteren Niederlage allgegenwärtig. Andererseits gab es Hoffnung auf Wiedergutmachung, ein deutliches Zeichen der Mannschaft und auch des Trainers wurde gefordert. Besser kämpfend unterlegen sein, als noch einmal so desaströs, wie in Essen aufzutreten. Die Fans der Waldseite hatten das richtige Gespür und trafen mit ihren Transparenten den Nerv vieler.

Da kommt dann so ein Gegner wie Paderborn gerade richtig. Dass die Herren Höttecke und Glinker diesmal daneben greifen, war auch ausgeschlossen. Wenn zusätzlich endlich die Abteilung Attacke erfolgreich ist, ja dann!!
Zunächst traf aber Verteidiger Stuffi. Was gegen Fürth noch nicht klappte, hier passte es genau richtig: Ein Kopfballtreffer in der Anfangs-Sturm-und-Drang-Phase!
Das Aufrücken und Pressing unserer Helden gegen, zugegebenermaßen sehr beschränkte Ostwestfalen, funktionierte weitaus besser als befürchtet.
Und Micha Kampfsau Parensen rüttelte alle wach, Kohlmann ackerte, Mattuschka kämpfte.
Dazu ein überaus quirliger Quiring, der sich und uns alle mit zwei weiteren Toren beglückte, sowie ein gelungenes Torwartdebüt unseres Youngsters, Kilian Pruschke, der zwar nicht viel zu tun hatte, aber Ruhe und Souveränität ausstrahlte. Alle Achtung!

Sieg! 3:0!!!
Eine geschlossene Mannschaftsleistung und zwei tolle junge Fußballer! Aufatmen auf den Rängen. Das lässt hoffentlich auch die ewigen Nörgler wieder etwas verstummen. Und gibt Mut für den kommenden Auswärtsritt zu den dynamischen Sachsen.

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