Der Hönower

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Gedanken zum Wochenende (XXI)

Eine Woche Ostsee haben unsere Helden verschrieben bekommen. Ich meine jetzt nicht Jogis Löwen, die in Gdansk (Danzig) ihrem Match gegen Griechenland entgegen fiebern, sondern die Helden-Fußballer aus Köpenick, die nach ihrem wohlverdienten Urlaub nicht etwa noch eine Relaxe-Woche am feinen Sandstrand einlegten, sondern sich im schönen Ostseebad Binz zum Lauftrainingslager einfanden. Wer die Gegend dort etwas kennt, weiß genau um die hügeligen Wälder und giftigen Anstiege zum Jagdschloß Granitz hoch. Und dass „Uns Uwe“ kein Pardon kennt, wissen die meisten Unioner spätestens seit den Trainingseinheiten in Oberhof, an der großen Skisprungschanze. Da musste der Hang hochgelaufen werden! Das macht ganz eisern für die zweite Liga!
Sichtlich erleichtert ob des nahen Endes der Laufeinheiten und voller Spielfreude gab es dann gestern beim Inselkick gegen eine Rügen-Auswahl ein 12:0 in Binz vor ca. 1.700 Zuschauern.
Bestimmt wird es in der ersten DFB-Pokalrunde, die morgen ausgelost, wird nicht so einfach werden, wenn wir höchstwahrscheinlich wieder einen überaus ehrgeizigen Amateurverein zugelost bekommen (und uns hoffentlich nicht wieder bis auf die Knochen blamieren). Vom SV Falkensee-Finkenkrug über Berliner AK 07 bis zur SG Sonnenhof Großaspach ist wieder alles dabei, was die “Dorfsportplätze” an Favoritenschrecks so aufzubieten haben.
Wir Unioner aber sollten endlich einmal wieder die erste Pokalrunde überstehen. Wäre jedenfalls mein Wunsch für diesen Sommer. Von mir aus auch gern bei solch Traditionsvereinen wie Wormatia Worms, Preußen Münster oder auch Kickers Offenbach. Und danach ziehen wir die großen Lose, natürlich auswärts, bei uns wird schließlich gebaut. In der zweiten Runde gegen Hertha, dritte Runde gegen den HSV. Und dann schaun mer ma; Dortmund, Schalke oder …
Mittsommernachtsträume eben.
Ab heute werden die Tage wieder länger kürzer, es geht hart auf Weihnachten zu, was man am Wetter ja bereits deutlich bemerken konnte. Der alte napoleonische Spruch kam mir wieder in den Sinn, wonach Deutschland ja ein schreckliches Land sei; neun Monate Winter und drei Monate Regen.

Aber: Bei diesem Wetter werden Fußball-Europameister geboren, ihr Schlaffis!

Mein Tweet der Woche:

Danke, Andreas! Und Willkommen zurück in unseren Gefilden!

Nachtrag: Ich erwarte heute Abend eine Erstürmung der griechischen Festung. Wenn’s Not tut, auch mit einem trojanischen Pferd. Man sollte sich jedoch auf einen langwierigen Ansturm einrichten und die Verpflegungspunkte gut bestücken. Bei Kurbjuhns wird Moussaka (mit viel Liebe und KüBi angerichtet) serviert. Ich setze Radeberger und Bratwurst (mit Senfvariationen) dagegen!

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