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Eiserner Punktgewinn in der Franken-Metropole

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Saison 2017/2018, 3. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga; 18. bis 21. August 2017
1. FC Nürnberg – 1. FC Union Berlin 2-2, am Sonntagmittag im Max-Morlock-Stadion, vor 29.618 Zuschauern , darunter ca. 1.200 Unioner.
Unsere Torschützen: Simon Hedlund (2), Sebastian Polter
Nun also endlich auch mal ein Punktgewinn bei den Glubberern!

Und dann gleich noch so nervenaufreibend. Der späte Ausgleich der Nürnberger läßt allerdings dieses wichtige Remis wie eine gefühlte Niederlage erscheinen. Leider konnten unsere Jungs den Sieg nicht in Sack und Tüten bringen. Aber der Reihe nach.
Bisher war in Nürnberg für uns nichts zu holen. Höhepunkt unserer dortigen Gastspiele war sicherlich die 6:2 – Niederlage vor zwei Jahren, als uns die Nürnberger – in der Halbzeit wie Rausch spielend unsere Zwei-Tore-Führung vom Tablett fegten.
Da beide Teams in dieser Saison gut gestartet sind, zudem unsere Abwehr noch nicht so richtig rund läuft, tippte ich in der vergangenen Woche genau dieses 2:2. ;-)
In Hälfte 1 legten die Nürnberger furios los, glücklicherweise überstanden wir diese Phase ohne Gegentor und konnten dann, so ab Min. 25 gefährliche Gegenstöße fahren und das Spiel insgesamt ganz gut in den Griff bekommen.
Unser Führungstreffer entsprang einem „Sahne-Pass“ ;-) von Steven Skrzybski, der Simon Hedlund den Ball perfekt in den Lauf spielte und dieser dann, am Torwart vorbei, locker vollenden konnte. Klappt auch nicht immer. Den Ausgleichstreffer fand ich eigentlich nur deswegen nicht schön, weil es ein Gegentor war. Nach erneuter Führung war ich dann eigentlich guter Hoffnung und frohen Mutes, dass wir den Vorsprung über die Zeit retten, eventuell gar im „alles oder nichts“ der Nürnberger noch einen Konter erfolgreich abschließen. Peng, ausgeträumt, in der 90. Minute doch noch der Ausgleich. Ärgerlich, da vermeidbar, wenn die Abwehr nicht gepennt hätte.
Insgesamt gesehen, aber doch ein gutes Zweitligaspiel mit einem gerechten Ergebnis, mit dem auch beide Mannschaften gut leben können.
Mein Spieler des Tages: Sebastian Polter! Ackerte bis zum Umfallen, beschäftigte zumeist zwei oder drei Gegenspieler, erarbeitete Totchancen, bediente seine besser postierten Mitspieler, erzielte brachial mit dem Kopf den Treffer zur zwischenzeitlichen2:1-Führung.

Und sonst: Ein entspanntes Umfeld, kein Stress, weder von Nürnbergern, noch von der Staatsmacht, eine angenehme Atmosphäre. Selbst auf der Autobahn gab es keine Staus! ;-)

Fotos gibt’s natürlich wieder bei Tobi.

PS. Den Blick auf die Tabelle bringe ich dann erstmals nach unserem Heimspiel gegen die Arminia aus Bielefeld. Am Sonntag ist in Köpenick Alm-Abtrieb! ;-)

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