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Heute wieder einmal ein aktuelles Twitter-Fundstück:

Zitat Diplomatie

Enno Schummers und sein Blog, tatsächlich ansteckend!

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Da ist sie nun: Die schallende Ohrfeige des Bundesverfassungsgerichts für den Gesetzgeber. Und auch die (wohltuende) Gewissheit, dass sich in diesem Land Engagement und ziviler Widerstand lohnen. Über dreißigtausend Verfassungsbeschwerden lagen dem BVG zur Vorratsdatenspeicherung vor.
Und heute kam das Urteil.

Die offizielle Pressemitteilung Nr. 11/2010 des Bundesverfassungsgerichts: Konkrete Ausgestaltung der Vorratsdatenspeicherung nicht verfassungsgemäß

Auszug:

Der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts hat entschieden, dass die Regelungen des TKG und der StPO über die Vorratsdatenspeicherung mit Art. 10 Abs. 1 GG nicht vereinbar sind. Zwar ist eine Speicherungspflicht in dem vorgesehenen Umfang nicht von vornherein schlechthin verfassungswidrig. Es fehlt aber an einer dem Verhältnismäßigkeitsgrundsatz entsprechenden Ausgestaltung. Die angegriffenen Vorschriften gewährleisten weder eine hinreichende Datensicherheit, noch eine hinreichende Begrenzung der Verwendungszwecke der Daten. Auch genügen sie nicht in jeder Hinsicht den verfassungsrechtlichen Transparenz und Rechtsschutzanforderungen.
Die Regelung ist damit insgesamt verfassungswidrig und nichtig.

Und auf Twitter blüht der Flachs:

twitter vorratsdatenspeicherung

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Während sich einige katholische Würdenträger anscheinend lieber von ihren Ministranten nach Hause fahren lassen, ist es bei der evangelischen Kirche etwas anders. Frau Bischöfin Margot Käßmann, Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), fährt ihren Dienstwagen immerhin selbst.

Ab und an wohl auch mit göttlichem Segen und Messwein im Gehirn.

Hmmm, solange Weihrauch noch nicht dem Betäubungsmittelgesetz unterliegt … ;)

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Oft und gern bin ich in Marzahn unterwegs. Ich laufe gern durch Marzahn, bin oft am Wuhlewanderweg zu finden.

Ich kenne etliche Leute aus Berlin-Marzahn. Welche, die sich dort ausgesprochen wohlfühlen, auch einige, die gern weg wollen.
Denjenigen, denen sich Berlin-Marzahn und dessen Probleme in erster Linie über die Boulevardpresse oder gar über Cindy erschließen, kann jetzt geholfen werden.
Aufgerüttelt durch den wachsamen Zeigefinder “unseres Guido”, dem vermeintlich besten Kenner der Materie, hat sich die Redaktion “extra 3″ des Norddeutschen Rundfunks nicht lange lumpen lassen und

diese aktuelle Dokumentation veröffentlicht.

Das muss man erst einmal wirken lassen! ;)

my lovely mister singing club – Mein lieber Herr Gesangsverein! (frei nach Mr. Westerwave)
oder doch besser:
tell me nothing from the horse – Erzähl mir keinen vom Pferd
Äh,
sorry, my englisch is under all pig – Entschuldige, mein Englisch ist unter aller Sau

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Wem das Geplapper, Geplärre, Gebelle und Rumgeheule, was alljährlich am Aschermittwoch bei den etablierten Stammtischrednern a la Guido und Horst vom Stapel gelassen wird, ähnlich wie mir, auf den Senkel geht, kann sich bestimmt auch über die kleine Videosequenz freuen, die ich bei “Gedankenpflug” fand.

Überhaupt kann ich den Herrn Pispers wärmstens empfehlen; politisches Kabarett vom Feinsten und auch schon seit geraumer Zeit mit markanten Sprüchen präsent. Beispiel gefällig:

Was erwarten sie denn noch? Ein Volk, das sich alkoholfreies Bier aufschwatzen läßt, das greift auch zu einer kompetenzfreien Regierung.

Lautsprecher aufgedreht!

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Schaut sich ein Fußballfan auf seinem Balkon ein Spiel im Fernsehen an und stürzt beim Torjubel ab, so kann er keine Leistungen aus seiner privaten Unfallversicherung fordern, wenn er 2,55 Promille Alkohol im Blut hatte.

Amtsgericht Koblenz (AZ 15 C 3047/98)

Na dann, fröhliches Fasten bis Ostern! :mrgreen:

Ach so, man kann Fußball übrigens wieder live erleben (nicht auf dem Balkon):

Am kommenden Freitag, 18 Uhr, im Stadion An der Alten Försterei:
1. FC Union Berlin vs. TuS Koblenz

union vs tus koblenz
Foto: 1. FC Union Berlin

Höchstwahrscheinlich werden wir am Freitagabend einen guten alten Bekannten begrüßen können:
Ervin Skela lässt seine lange Fußballkarriere bei TuS Koblenz ausklingen. Von 1995 bis 1997 war er beim 1. FC Wundervoll, erzielte in 57 Pflichtspielen 8 Tore. Über die Jahre spielte er in den verschiedensten Teams (u. a. Erzgebirge Aue, Arminia Bielefeld, Eintracht Frankfurt, Energie Cottbus)
Und immer dann, wenn er mal wieder gegen unsere Helden antritt, schallt es von den Rängen “Ervin, wink einmal!”.

Einmal Unioner, immer Unioner!

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Alaaf und Helau!
Seid ihr bereit?
Willkommen zur Beklopptenzeit!
Mer kenne des aus Akte X,
doch Mulder rufe hilft da nix,
des kommt durch Strahle aus dem All,
und plötzlisch ist dann Karneval!

Uff einen Schlach werd´n alle dämlisch,
denn das befiehlt das Datum nämlisch!
Es ist die Zeit der tollen Tage,
so eine Art Idiotenplage,
eine Verschwörung, blöd zu werden,
die jährlich um sich greift auf Erden.
Ei wahre Ausgeburt der Hölle,
und Ausgangspunkt davon ist Kölle!

Denn dort gibt´s nisch nur RTL,
das Fernseh-Einheitsbrei-Kartell,
sondern aach jede Menge Jecken,
die sisch auf Nasen Pappe stecken,
in Teufelssekten sich gruppieren
danach zum Elferrat formieren
und dann muss selbst das döfste Schwein
dort auf Kommando fröhlisch sein.

Auf einmal tun in allen Ländern
die Leude sisch ganz schlimm verändern
Sie geh´n sisch hemmungslos besaufe
und fremde Mensche Freibier kaufe
schmeiße sisch Bonbons an die Schädel,
betatsche Jungens und aach Mädel
und tun eim jede, den sie sehen,
ganz fuschtbar uff de Eier gehen!
Sie tun nur noch in Reime spreche
und sind so witzisch, man könnt´ breche,
bewege sisch in Polonäsen,
als trügen sie Gehirnprothesen,
man möschte ihnen – im Vertrauen
- am liebsten in die Fresse hauen!

Doch was soll man dagege mache?
Soll man vielleicht noch drüber lache?
Es hilft kein Schreie und kein Schimpfe,
man kann sisch nich mal gege impfe,
die Macht der Doofen ist zu staak,
als dass man sisch zu wehr´n vermag!

Am besten ist, man bleibt zu Haus
und sperrt den Wahnsinn aanfach aus.
Man schließt sich ein paar Tage ein
und lässt die Blöden blöde sein!
Der Trick ist, dass man sich verpisst
bis widder Aschermittwoch ist!

Und steht ein Zombie vor der Tür,
mit so ´nem Pappnasengeschwür,
und sagt statt “Hallo” nur “Helau”,
dann dreh sie um, die dumme Sau,
und tritt ihr kräftisch in den Arsch
und ruf dabei: Narrhalla-Marsch!”

(Verfasser unbekannt)
Allerdings soll, wenn man den Überlieferungen glauben darf, dieser Text tatsächlich im Rheinland in der Bütt verkündet worden sein. Ob der Redner noch am Leben ist, wurde nicht überliefert.

Anmerkung: Die etwas lächerlich anmutenden Faschingsumzüge in Berlin und Cottbus fanden bereits am gestrigen Sonntag statt. Wäre ja noch schöner, wenn jetzt auch noch die Zonis an Arbeitstagen blau machen dürften … ;)

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Passend, zum Schneesturm, der in Hönow gerade um die Ecken fegt, habe ich mal eine kleine, uralte Geschichte herausgekramt:

Ja, ich mag Schnee! ;)

schneemann-in-der-alten-foersterei1. Januar, 18:00 Uhr
Es hat angefangen zu schneien. Der erste Schnee in diesem Jahr. Meine Frau und ich haben unsere Cocktails genommen und stundenlang am Fenster gesessen und zugesehen, wie riesige, weiße Flocken vom Himmel herunter schwebten. Es sah aus wie im Märchen. So romantisch wir fühlten uns wie frisch verheiratet. Ich liebe Schnee! Den Rest des Eintrages lesen »

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rennsteiglauf 2008Ich bin rum! Als ich am Sonntag meine Laufaufzeichnungen aktualisierte, zeigte die Rubrik “Gesamt-Kilometer” die stolze Zahl 40.083.
Das heißt, bei einem Äquatorumfang von 40.075 km, habe ich also theoretisch die Erde einmal umrundet.
Seit Anfang 1987 führe ich akribisch Buch über meine Laufaktivitäten.
Nicht nur die gelaufenen Kilometer (seit einigen Jahren nun auch mit GPS-Genauigkeit), sondern auch Ort und Zeit, Wetter und einige Rahmenbedingungen notiere ich.
So kann ich beispielsweise genau rekapitulieren, mit wem ich vor etlichen Jahren Mitte Februar bei 18°C in kurzen Hosen durch die Wuhlheide gelaufen bin. Oder bei welchem der Läufe es am kältesten bzw. wärmsten war.

Die Landkarte mit den bereits erfolgreich bewältigen Laufzielen ist mittlerweile auch schon sehr gut gefüllt. Ich hoffe und wünsche, dass ich in den kommenden Jahren noch einige weitere Einträge vornehmen kann. Wie demnächst den Marathon in Barcelona oder (vielleicht im nächsten Jahr) dann auch einmal den Traum vieler Marathonläufer, den New York City Marathon.
Höhepunkt eines jeden Jahres aber ist und bleibt der Klassiker der Landschaftsläufe, der über die Kammlagen des Thüringer Waldes führt – der Rennsteiglauf.

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Samstag in Berlin: Spielabsage in Rostock, einige Personen (Fußballfans möchte ich sie nicht nennen und Union-Fans erst recht nicht) suchen sich neue “Betätigungsfelder”:

Diverse Personen, die sich als Union-Anhänger zu erkennen geben, pöbeln und provozieren im Olympiastadion beim Spiel von Hertha BSC gegen den VfL Bochum. Einem Spiel, bei dem es für die alte Dame aus Charlottenburg schon fast um die (Bundesliga)-Existenz geht.
Eine dumme, peinliche Aktion, die für mich absolut unverständlich ist und das positive Image unseres Vereins arg in den Dreck zieht.

Eine Gruppe, die dem 1. FC Union Berlin zugeordnet wird, schafft Negativ-Schlagzeilen durch tätliche Auseinandersetzungen beim Hallenturnier der Traditionsmannschaften im Berliner Sportforum.
Diese Angelegenheit muss aufgeklärt werden, vorbehaltos, ohne Rücksicht auf Befindlichkeiten. Wer kriminelle Handlungen begeht, muss zur Verantwortung gezogen werden!

Eines ist an diesem Wochenende auch deutlich geworden: Wer auf Grund der erfreulichen und positiven Entwicklung beim 1. FC Union Berlin der Meinung ist, hier gäbe es keine Probleme mit der bei diversen anderen Vereinen anzutreffenden latenten Gewalt, dem sollte schnell klar werden: Auch wir haben da ein Problem. Und wir müssen es schnell in den Griff bekommen! Im Sinne der vielen Eisernen Köpfe und Hände, die diesen, unseren, Verein zu dem gemacht haben, was er jetzt ist.

Erfreulich, dass die Vereinsführung schnell und unmissverständlich Stellung bezieht.

“Aus aktuellem Anlass”: Dirk Zingler, Präsident des 1.FC Union Berlin

“Ich möchte es gerne einmal grundsätzlich und sehr klar sagen: Wir dulden niemanden in unseren Reihen, der gegen unsere Werte verstößt und das Ansehen des Vereins beschädigt. Wenn Täter ermittelt worden sind, werden wir sie ausschließen und dafür sorgen, dass sie auf unbestimmte Zeit keine Fußballspiele in Deutschland mehr besuchen dürfen. Jeder der dem Verein schadet, von außen oder von innen, ist Feind des 1. FC Union Berlin. Ein Verstecken hinter einer Gruppe wird es nicht mehr geben. Entweder die Gruppe sorgt selbst für Ordnung oder der Verein tut es. Wenn die ganze Gruppe dem Verein schadet, werden wir die Gruppe bekämpfen.”

Danke, Dirk, für diese klare und deutliche Ansage. Und Du kannst darauf bauen, dass die Union-Fans auch ganz Eisern hinter Dir stehen!

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Auf Gran Canaria Spanien entdecken und erleben.