Während allerorten über Schnee, Eis und Kälte mehr oder weniger laut geflucht wird, kann ich mich überhaupt nicht beklagen.
Bei besten Bedingungen, bestens präparierten Loipen, knackigem frost und Sonnenschein lässt es sich aufdem Rennsteig bestens aushalten. Und auch links und rechts des Kammweges findet man ideale Aussichtspunkte, wie hier auf dem Bild, der Schneekopf, Thüringens zweithöchstem Berg und “einziger Tausender “.
Heute nun beginnt in Oberhof das Biathlon-Spektakel. An fünf Tagen geht es in der Ski-Arena um Weltcup-Siege und -Punkte. Sozusagen der Start für die letzte Etappe vor den Olympischen Winterspielen im kanadischen Vancouver.
Es ist in die Jahre gekommen. Heute hat es runden Geburtstag. Selbst Google ist das ein Doodle wert:.
Vor genau 50 Jahren erblickte es das Licht der Fernsehwelt. Zunächst nur schwarz-weiß, seit 1979 aber auch bunt, flimmerte es in die Wohnstuben und brachte Generationen von Kindern ins Bett.
Es, das wohl die größte und abwechslungsreichste Fahr- und Flugzeugflotte der Welt unterhält.
Das bei schlimmsten Witterungsbedingungen selbst auf Schlittschuhen pünktlich zu den Kindern kam
Absoluter Star des DDR-Fernsehens. Selbst hartgesottene West-Bürger schalteten täglich zu 18:50 Uhr um auf “den Osten”.
Selbst die die Wendewirren überlebte es. Und verteidigte seinen Platz im Knut-TV .
Herzlichen Glückwunsch, Sandmännchen!
Wer sich gern noch einmal einen Abendgruß reinziehen will: Bitteschön, auch Fuchs und Elster sind mit von der Partie.
Warum die Kinder in Berlin und Brandenburg heutzutage allerdings schon 10 vor 6 in den Schlaf gelullt werden sollen, bleibt wohl ein Geheimnis der RBB-Redaktion.
Gestern Abend vor über Zwölftausend Zuschauern im Stadion An der Alten Försterei:
Zweite Fußball-Bundesliga
Der 1. FC Union Berlin schlägt Rot-Weiss Ahlen mit 2:1.
Es war ein gefühltes 10:1, aber manchmal müssen solche Begegnungen eben auch ganz knapp gewonnen werden.
Sei’s drum! 17 Eiserne Punkte, das sind schon mal 16 als Vorsprung zum Tabellenende!
Noch etwas mehr als zwei Wochen werden wir die mitunter unerträglichen Fernsehdiskussionen, die Wahlspots und die gräßlichen Werbeplakate ertragen müssen. Dann wird endlich das Wahlvolk an die Urne (oder doch wieder an den Wahlcomputer?) gerufen Hier im Brandenburgischen geht es am 27. September sogar doppelt ans Ankreuzen. Neben den Wahlen zum Deutschen Bundestag wird auch die Zusammensetzung des Landtages in Potsdam neu bestimmt.
Gebuhlt wird mächtig, um jede Stimme. Da der Wahlkampf viel Geld kostet, sind natürlich die etablierten Parteien im Vorteil, die sich dann zudem noch den Aufwand via Wahlkampfkostenerstattung vom Steuerzahler zurück holen.
Kleinere, interessante Gruppierungen tauchen kaum auf, in der großen bunten Vorwahl-Glitzerwelt und werden somit vom Wähler auch kaum zur Kenntnis genommen. Nur wer sich tatsächlich selbst informieren will und recherchiert, insbesondere auch über das Web, hat bessere Informationen.
Viele Stammwähler werden sicherlich wieder “ihre Partei” und “ihren Kandidaten” wählen. Egal, was die in den vergangenen Jahren versprochen, eingehalten oder auch verbockt haben.
Und mindestens genauso viele werden wohl sehr kurzfristig entscheiden, wo sie ihre Kreuze setzen. Bedenklich finde ich, dass die absolute Wahlbeteiligung seit Jahren abnimmt.
Daher mein Appell an all die noch Unentschlossenen oder auch der Wahlen Überdrüssigen: Geht wählen, aber seid wachsam!
Hat das etwas genutzt? Kann der “Trainer” Frank Baade nun wieder ruhiger schlafen?
Noch gibt es keine offiziellen Verlautbarungen. Mittlerweile kann man jedoch ersteHinweise darüber lesen, dass die Parteien nach einvernehmlichen Lösungen suchen wollen. Gut so, falls das tatsächlich und kurzfristig passiert!
Wenn nicht, dann könnte es eventuell bald Parallelen zu einem ganz bekannten Rechtsstreit der letzten Zeit geben. Zumindest was die Hilfe und Unterstützung betrifft.
Seinerzeit hatte der Journalist und Blogger Jens Weinreich den Kampf “David gegen Goliath” mit Hilfe vieler Geldspenden erfolgreich durchfechten können. Was das kostete, hat er kürzlich offen gelegt.
Wie hieß es damals: “Nen Zwanziger gegen Zwanziger” ?
Irgendwo hatte ich jetzt die Neuauflage gelesen “Nen Zehna für den Trainaa”.
Wenn er denn die Unterstützung will – und tatsächlich benötigt.
Denn ich bin immer noch der Überzeugung, dass intelligente Menschen aufeinander zugehen und die Angelegenheit schnellstens und ohne Wellen aus der Welt schaffen.
Jeder ballsportinteressierte Blogger hat bestimmt schon ab und an beim Leib- und Magen-Blatt Blog der zig Millionen Hobbytrainer und Fußballphilosphen vorbei geschaut. Trainer Baade (oder “der Baade ist rund”) hat neuerdings auch auch andere Leser und Aktive in seinen Bann gezogen. Plötzlich interessieren sich Anwaltsbüros für sein Blog und überziehen ihn mit Abmahnforderungen in Art der Blutgrätsche.
Ausführliche Informationen zu der ganzen Sache rund um die Firma JAKO hat Kai Pahl a.k.a. dogfood von allesaussersport aufbereitet. Bitte unbedingt lesen!!!
Für mich bleiben noch zwei Aspekte zu klären.
Blogger leben anscheinend gefährlich und als Freiwild, wenn sie andere Jagdgründe betreten oder streifen. Sollen bald wieder Maulkorberlasse gelten?
Und, wie der alte Fritz schon wusste, die “Advokaten sollen Roben tragen, damit die Spitzbuben bereits von der Ferne erkannt werden” (eine Forderung, von der ich mich selbstverständlich und ausdrücklich distanziere, schon um in meinem Freundeskreis nicht für Unruhe zu sorgen).
Auf jeden Fall aber gilt: Wenn der Trainer Unterstützung braucht, dann soll und muss er sie bekommen. Wofür gibt es denn die Netze.
Vieles ist über den 1. FC Union Berlin schon geschrieben worden. Nicht immer professionell, nicht immer wohlwollend. Mitunter bösartig oder auch einschleimend.
Manche Beiträge, die ich in den letzten Monatne verlinkte, widmeten sich vorrangig dem Stadionbau und den ehrenamtlich helfenden Fans und Mitgliedern.
Noch nie aber habe ich einen Artikel gelesen, der so gekonnt wie in nachfolgendem Beispiel, darlegt, wie unser Verein eigentlich tickt.
…
Dabei ist Fußballkult eigentlich das falsche Wort. Es greift zu kurz. Union ist ein Lebensmodell, eine Mikrogesellschaft. Ein Musterbeispiel für gemeinschaftlichen Zusammenhalt in Zeiten, in denen die ARD Themenwochen übers „Ehrenamt“ veranstaltet, Bildungsexperten den Verlust von Partizipation beklagen und Gesellschaftskritiker auseinanderbrechende Milieus diagnostizieren. Union ist deshalb exemplarisch, weil der Klub den Spagat hält zwischen einem Vereinsleben, das schon immer Bindemittel einer heterogenen Gesellschaft gewesen ist, und den Ansprüchen, die eine Kommerzialisierung an den Sport richtet.
…
Vielleicht verstehen mich nun auch einige Skeptiker etwas besser, warum ich ausgerechnet und nun auch schon 35 Jahre lang, diesem Fußballverein die Treue halte.
Gerade heute wollte ich noch ein weiteres Twitter-Widget einbauen, mit dem man gleich von meinem Blog aus die neuesten Twitter-Updates einsehen und von dort direktzum Twitter-Dienst springen kann.
Aber erst einmal ist Sense. Twitter ist down, der Dienst steht zurzeit nicht zur Verfügung.
Neben den aktuellen Meldungen in Bezug auf eine Klage wegen angeblicher Patentverletzungen melden nun auch diverse Quellen, darunter Internet World Business, dass Twitter vorübergehend in die Knie gegangen ist.
Nun denn, ausgetwittert, erst einmal. Ich hoffe, dass der Schaden schnell behoben werden kann.
Denn morgen beginnt der erste Spieltag der zweiten Bundesliga, Union spielt auswärts, in Oberhausen. Und da könnte man nicht nur die Zwischenstände , sondern auch das aktuelle Geschehen rüberzwitschern!
Update 21 Uhr: Es zwitschert wieder! Und das Widget ist auch eingebaut.