Archiv für die Kategorie: “Eisern Union”

Urlaubszeit! Wohl dem, der jetzt im Sommer einige Wochen ausspannen kann. Ich? Nee, ich bin erst Ende August mal weg aus der Tretmühle und dann wirds sicherlich auch mehr ein Trainingslager für den anstehenden Berlin-Marathon.
Steffi und Sebastian jedoch, haben sich und ihrem Blog “Textilvergehen” einen zweiwöchigen Urlaub genehmigt und sind selbst (vielleicht gar zur Suchtprävention ;) ) einfach mal in die internetfreie Pampas gedüst. Wenn sie dann irgendwann wieder zurück sind, gibts vielleicht als Mitbringsel ein Podcast vom Froschteich.

Damit aber die treue Leserschaft nicht gar zu sehr darben muss, haben sie für Vertretung gesorgt. Traffic muss schließlich sein! Und so werden in den kommenden Tagen, beginnend ab heute, immer mal wieder Vertreter-Geschichten erscheinen, bunt gemixt und ohne thematische Vorgaben. Keine Angst, ihr müsst nichts kaufen. Nur lesen und vielleicht auch kommentieren.

Ich habe dann einfach mal als Urlaubsvertretung angefangen.

Gute Erholung, ihr beiden!

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union-fahne.jpgEndlich wieder Fußball in der Wuhlheide!
Endlich wieder die geliebte Hymne, Stehplatz an der Mittellinie und viele „sachkundige Trainer“ neben mir auf den Rängen.
Wer nach der Fußball-WM in ein (Sommer-) Loch gefallen war, der hatte gestern die große Chance, dem wieder zu entkommen.

Während sich unser unmittelbarer Liga-Konkurrent aus dem Charlottenburgischen am Wochenende vor immerhin 3.000 Augenpaaren im Jahn-Sportpark mit einem nicht weiter nennenswerten unterklassigen Team aus dem Berliner Nordosten abplagte, hatte es bei unserem gestrigen Testspiel gegen den ehemaligen spanischen Meister Real Club Deportivo de La Coruña („Königlicher Sportklub La Coruña“) doch schon fast so etwas wie Volksfeststimmung. Überaus versöhnlich auch das Endergebnis, man trennte sich Unentschieden, 3:3.

Dramaturgisch durchaus reizvoll, denn nach einer sicheren 2:0-Führung zur Pause für „die Königlichen“ und dem anschließenden 3:0 (mit freundlicher Unterstützung von „Fußballgott“ Jan Glinker) dachte alles schon an eine Wiederholung der 0:5. Schlappe in der letztjährigen Pokalbegegnung gegen Werder Bremen.

Aber es ist ja Sommerfußball. Testspielzeit; Möglichkeiten zum Auswechseln sind mehr als genug gegeben. Während die Spanier wohl ihre besten Leute nach der sicheren Führung schonen wollten,, kamen auf unserer Seite einige Neuzugänge auf den Rasen, die um ihre Stammplätze kämpfen müssen und auch wollten. Plötzlich gab es dieses Aufbegehren, das Kämpfen um jeden Ball, was nicht nur die Fans, sondern auch die etwas verdutzten Spanier aufhorchen ließ.

Wenn auch bei weitem nicht alles rund lief, mich die Eskapaden unseres Kapitäns und „Alterspräsidenten“ Younga mitunter zur Verzweiflung treiben, es war streckenweise schon ganz gut anzuschauen, wie der neue Abwehrchef Madouni Ruhe und Abgeklärtheit ausstrahlt, wie ein lange verletzt gewesener Brunnemann läuft und rackert, wie sich die beiden neuen (Polenz und Eigengewächs Quiering) auf der rechten Seite bestens in Szene setzen konnten. Lobenswert auch die Bemühungen des ehemaligen Dresdners, Halil Savran

Nun, es wird im harten Liga-Alltag sicher nicht allzu oft solche klaren Einschussmöglichkeiten geben. Aber man muss sie auch erst einmal nutzen, so wie es unsere Helden (Torschützen Brunnemann, Mattuschka und der holländische Ballkünstler Santi Kolk) gestern erfolgreich praktizierten.

Die Test-Festspiele gehen weiter!

Am 31. Juli wird der englische FC Middlesbrough in der Alten Försterei antreten. Und am 7. August ist Borussia Mönchengladbach unser Gast.

Bereits eine Woche später, am 15. August, wird es dann ernst. Der Hallesche FC Chemie erwartet uns zum Match in der 1. Runde des DFB-Pokals. Gespielt wird jedoch in Leipzig, im ehemaligen Zentralstadion, in dem jetzt eine Firma, die rote Brause herstellt, Namenspatron ist.

Und danach dauert es gar nicht mehr lange bis zum ersten Liga-Derby gegen die Kicker aus Westend.

Fotos vom Spiel gegen die Galizier gibt es wie immer bei UNVEU und bei Union-Foto.

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Was war das denn heute? Wintereinbruch im Hochsommer? Punkt neun in der Frühe zeigte das Thermometer am Strandbad Rahnsdorf sehr angenehme 17°C. Ideale Bedingungen für einen, mal wieder etwas längeren, Trainingslauf. Zudem in sehr angenehmer Gesellschaft. Kurzfristig vorab im Union-Forum verabredet, trafen sich fünf Unioner um gemeinsam den Müggelsee zu umrunden.
Zunächst ging es am Uferweg in Richtung Friedrichshagen, zum Spreetunnel. Zu Fuß unter der Spree durch und immer direkt am Wasser entlang, vorbei an Rübezahl und Müggelseeperle. Neu-Helgoland links liegen lassend, ein kurzer Blick rüber zum Kleinen Müggelsee und weiter über Müggelhein quer durch den Wald bis zur Brückenpassage in Neu-Venedig, fast schon am Dämeritzsee gelegen. Dann über Hessenwinkel und Wilhelmshagen zurück nach Rahnsdorf.
Grundlagenausdauer-1 war angesagt. also gemütliches Tempo und immer wieder ein Schwätzchen zwischendurch.
Mein Garmin zeigte zum Schluß 18,80 km in 1:49:55, also 5:50 Min/km im Schnitt.

Ein sehr schöner Lauf! Sowohl Strecke wie auch Begleitung – ideal Danke, Jungs! Das sollte man vor dem (für laut Meldeliste insgesamt 11 Unioner anstehenden Berlin-Marathon) unbedingt wiederholen. Dann vielleicht sogar mit einem Abstecher zum Langen See und zum Müggelturm.

Mueggelsee-Umrundung

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Trainingsauftakt Alte FoerstereiDa waren gestern Abend nur die wirklich ganz Eisernen zu sehen. Auf den Rängen, wo sich – ich schätze mal – 1.500 Fans einfanden. Auf dem Rasen, die personell und hoffentlich auch leistungsmäßig verstärkte Mannschaft des 1. FC Union Berlin. Bei sonnigem Abendhimmel und schwitzgerechten 36°C.

Öffentlicher Trainingsauftakt des FC Wundervoll, nach vorausgegangenem Trainingslager am Rennsteig in Oberhof. Kondition bolzen, für die harte Saison. Den Rest des Eintrages lesen »

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Und zu Hertha jehn wa nu!

Wieder mal eine Abwandlung des bekannten Frank-Zander-Songs, der es im Berliner Olympiastadion zu großer Popularität gebracht hat.
In unseren Breitengraden machte man seinerzeit aus dem “Nur nach Hause geh’n wir nicht” ein demonstratives “Nur zu Hertha geh’n wa nich”.
Das ist mittlerweile Schnee von gestern, zumindest was den Ort des Geschehens betrifft.
Wir Unioner haben am letzten Sonntag mit einem überzeugenden 3:0-Sieg gegen Arminia Bielefeld auch die allerletzten Zweifler an unserer erfolgreichen Zweitliga-Saison zum Schweigen gebracht. Hertha BSC dagegeen, vollendete mit einem Remis bei der BSG Chemie Vizekusen Bayer Leverkusen die schon Monate andauernden Zuckungen beim Kampf gegen den Abstieg. Tut mir richtig leid für die echten Herthafans, was die so alles erleben und erdulden mussten.
Und somit empfangen wir in der kommenden Zweitligasaison Hertha erstmals zum Punktspiel im Stadion An der Alten Försterei. Natürlich wird es auch einen Gegenbesuch in der von der alten Tante angemieteten Leichtathletik-Arena mit der blauen Laufbahn in Westend geben. Da kommen wir alle vorbei, selbstverständlich!

Es ist mittlerweile schon einige Jährchen her, dass man als Unioner mit der S-Bahn zum Auswärtspiel fahren konnte. Und, ehrlich gesagt, wollte ich das so schnell auch nicht wieder haben. Aber unter dieser Konstellation ist es doch einmal etwas anderes.

Eigentlich auch prädestiniert für eine zünftige Mottofahrt, beispielsweise “Mit’m Rad’l da”. ;)
Wäre doch sicher ne tolle Geschichte, wenn einige tausend rot-weiß Gekleidete von Köpenick aus (oder gar als Sternfahrt) zum Olympischen Platz radeln.
Ich glaube, ich hab da eine Idee und setze mir sicherheitshalber mal einen Merker …

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Nein, nicht dieser Schlager, sondern die Montagabend-Auftritte meines 1. FC Wundervoll kommen mir da in Erinnerung.
Nichts zu holen, nullkommanix. Am Montag, dem 19.Oktober 2009 wurden wir zu Hause von der SpVgg Greuther Fürth 1:2 vorgeführt.
Am Montag, dem 23. November 2009 zeigte uns der 1. FC Kaiserslautern eindrucksvoll, wie man Ball und Gegner beherrscht (wir verloren im Stadion An der Alten Försterei mit 0:2).
Un nun, am vergangenen Montag , dieser Auftritt in Cottbus, der mit 4:2 in die Hose ging.

Montagsspiel FC Energie cottbus vs 1.FC Union Berlin

Nein, sehr geehrte Herren vom DFB und von der DFL, schafft diese Montags-Ansetzungen ab, schnellstmöglich. Eine Zumutung für jeden Auswärtsfahrer und ganz besonders für unser Team. Unsere Verteidger waren leider auch immer noch beim Sonntagnachmittags-Kaffee. Ca. 3.000 Unionfans, die im Cottbusser Auswärtskäfig eingepfercht waren, mussten miterleben, wie die Energiefans ihr tolles “Derbysieger”-Transparent ausbreiteten. “Falsch rum” tönte es laut aus dem Gästeblock. ;) Oder auch “Hurra, das ganze Dorf ist da”. Fünfzehntausend Zuschauer im “Stadion der Freundschaft”, Saisonrekord, viele Plätze blieben leer.
Die Szenerie rund um das “Freundschafts-Stadion” ähnelte mehr einem Bürgerkrieg als einem Fußballspiel. Scheinbar nutzten auch die, bewaffnet bis an die Zähne und mit schweren Räumfahrzeugen und Wasserwerfern ausgestatteten Polizeieinheiten, den Montag als letzte Übung vor ihrem Auftreten am 1.Mai. Von den Repressalien und Erniedrigungen, die Auswärtsfahrer so über sich ergehen lassen müssen, habe ich diesmal zum Glück nur am Rande etwas mitbekommen, denn wir fuhren mit unserem Kleinbus erst kurz vor Spielbeginn vor und hatten außer der bedrohlich wirkenden Kulisse, vielen neugierigen (vielleicht bei manchen Uniformträgern mit Hand am Gummiknüppel auch begehrlichen) Blicken und dem übertriebenen Kontroll-Procedere nicht viel zu ertragen.
Ob ich mir solch eine Gurken-Auswärtstour noch einmal antue? Wohl eher nicht. Liebe Cottbusser (und auch liebe Rostocker), schaut mal auf andere Städte, ob Augsburg, Hamburg oder Kaiserslautern, wie man Fußballspiele austrägt und Gäste willkommen heißt.

Und noch ein aktuelles Vorkommnis beim DFB lästt mich echt ins Grübeln kommen. Der berühmte FC Carl Zeiss Jena kämpft zurzeit um den Aufstieg in die 2.Bundesliga, zuvorderst aber gegen die Winkelzüge und Rochaden der Funktionäre beim DFB, die am grünen Tisch und unter Missachtung eigener Regeln ein Weiterkommen der Jenenser blockieren.
So kommentiert u.a. sports-kick

Die Sprechchöre „Fußball-Mafia DFB“ werden in Zukunft wieder öfter bei Spielen des FC Carl Zeiss Jena zu hören sein. Der DFB musste am Mittwoch zugeben, dass der Heidenheimer Martin Klarer am vergangenen Sonnabend in Jena nicht spielberechtigt war!
Die Punkte soll Jena dennoch nicht zugesprochen bekommen. Das eigene Regelwerk interessiert den DFB offensichtlich nicht. Der leugnete erst den Vorfall und verweist nun trotz der klaren Beweise auf eine Tatsachenentscheidung! Dieser Skandal könnte das Aufstiegsrennen in Liga drei zur Farce werden lassen.

Eine ausführliche Dokumentation der Geschehnisse findet man bei Matze Koch.

Wir werden am kommenden Sonntag alle Zweifel am Saisonziel beseitigen, den beruhigenden letzten nötigen Punkt einfahren. Und unsere Gäste aus Bielefeld so empfangen, wie es sich gehört. Eddys Armada wird dann auch etliche Arminen nach Köpenick schippern. Und die Woche drauf, fahren wir mit Stolz und Freude nach München, zur großen Unioner-Saisonabschlusstour in die Allianzarena. Fußball kann so schön sein.

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Darssmarathon 2010Zum fünften Mal fand am vergangenen Wochenende an der vorpommerschen Ostseeküste der beliebte Darß-Marathon mit Start und Ziel im wunderschönen Fischerdörfchen Wieck statt. Wie immer, war die Teilnehmerzahl mit Rücksicht auf den Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft auf tausend Teilnehmer beschränkt. Wie immer, waren die begehrten Startnummern schnell vergriffen. Wie immer, meinte es das Frühlingswetter mit den Athleten und Zuschauern sehr gut.
Und wie immer war die Laufveranstaltung perfekt und liebevoll bis ins letzte Detail organisiert.
Der Rundkurs von Wieck durch die Wiesen nach Prerow, dann durch den Darßer Urwald nach Ahrenshoop, am Bodden nach Born und wieder zurück nach Wieck ist immer wieder ein Lauf- und Naturerlebnis erster Güte.

streckenverlauf Darssmarathon

Selbstverständlich waren neben mir auch wieder Ingo (Marathon in 03:47:03) und Christine (Halbmarathon Nordic Walking in 02:59:09) aktiv mit von der Partie.
Gefreut habe ich mich auch, wieder einige Bekannte „meiner Vereine“, des GutsMuths-Rennsteiglaufvereins und des 1.FC Union Berlin zu treffen.
Und besonders freute mich die Top-Leistung des „Ostsee-Unioners“ Andreas, der als Marathonsieger der AK M50 und Gesamtplatz 9 bei 3:07:34 ins Ziel kam

Ich habe nach langer Zeit endlich wieder einmal einen Wettkampf ordentlich beenden können.
Nachdem ich meine Marathonvorbereitung für Barcelona Mitte Februar ziemlich abrupt beenden und dann eine fast sechswöchige Trainingspause einlegen musste, geht es nun doch wieder aufwärts. Mit den 1:45:59 für den Halbmarathon auf dem nicht ganz einfachen Terrain landete ich auf Platz 15 in der Altersklassenwertung und gesamt mit Platz 142 immerhin noch im ersten Drittel, ohne nun wirklich auf dem Zahnfleisch anzukommen. Im Gegenteil, es lief endlich mal wieder richtig gut und das anfänglich behutsam gewählte Tempo für eine Zielzeit für 1:55 konnte ich ab km 5 ohne Mühe schrittweise erhöhen und dann auch bis ins Ziel halten, so dass noch eine km-Durchschnittzeit von 5:02 Min zu Protokoll steht.

Der Rennsteiglauf kann kommen!


Ergebnislisten wie immer bei Mika timing

Bilder folgen in den nächsten Tagen.

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Wir mögen potentielle Aufsteiger!
Nicht erst seit dem Punktgewinn auf dem Betzenberg in Kaiserslautern. Noch weitaus mehr lieben wir sie zu Hause, in unserem Wohnzimmer.
Von dieser Liebe konnten vor einigen Jahren schon die Mainzer, damals noch mit Herrn Kloppo Klopp als Trainer, ein Liedchen singen, die ihre Aufstiegshoffnungen nach der Niederlage in Weinkrämpfen erstickten und von einigen Spöttern seither nur noch “Mainzelflennchen” tituliert werden.
Und nun kamen uns die Kiezkicker von der Reeperbahn gerade zum richtigen Zeitpunkt besuchen.
Der Klub vom Hamburger Millerntor, zurzeit Tabellenzweiter, der die Feierlichkeiten zu seinem hundertjährigen Bestehen im kommenden Monat unbedingt mit dem Aufstieg in die erste Bundesliga krönen will, braucht noch einige Punkte, um den Aufstiegstraum zu verwirklichen. Aber auch wir mussten, um das Abstiegsgespenst endgültig aus dem Wuhlheider Forst zu verjagen, endlich mal wieder gewinnen.

Das Stadion, seit Wochen ausverkauft; dreitausend St. Pauli- Anhänger wurden erwartet, Hochstimmung in Köpenick. Sicherheitsspiel, sagt die Polizei. Beschwichtigt dann aber gleich: „Nein, nicht wegen rivalisierender Fangruppen, sondern wegen der chaotischen Verkehrsverhältnisse in Köpenick bei solch einem Ansturm. Warum die dann aber trotzdem in Kampfmontour mit Gummiknüppeln statt mit Verkehrsstäben ausgestattet waren??

Wir hatten jedenfalls bei der Anreise keinen Stau, wählten den Wasserweg. Bei herrlichstem Wetter fuhr Eddys Armada mit drei Dampfern vom Berliner Dom nach Köpenick. Mit an Bord jede Menge lustiges Unioner- und Kiezvolk, Schrippen, Würstchen und Bier.

eddy macht dampf
Foto: (C) Textilvergehen

Steffi und Sebastian waren mit eigens für das Spiel zusammengestellter Reisegesellschaft vertreten. Auch dabei „Rauten-Blogger“ @nedfuller, der extra nach Berlin reiste, um mal ein Spiel der Kiezkicker zu sehen.
Der RBB schaute mit einem Reporterteam vorbei und Eddy erklärte den Fernsehzuschauern, dass er sich schon auf das kommende Derby mit der alten Tante aus Charlottenburg freut.

Tolle Stimmung dann in der Alten Försterei. Als aber nach 10 Spielminuten das Stadion den mittlerweile zum Ohrwurm mutierten Hochgesang auf Torsten Mattuschka zelebrierte, der höchstselbst sich dann den Ball zurecht legte und aus fast 25 Metern ins Dreiangel traf, war kein Halten mehr. Nicht einmal der bald folgende Ausgleich brachte Fans und Mannschaft aus dem Konzept. Und wie es zu einem ordentlichen Drehbuch gehört, konnten alle Unioner dann kurz vor Schluss kollektiv austicken, als der so sehr herbei gesungene Siegtreffer gelang.

Auch wenn beim FC St. Pauli mitunter Klasse aufblitzte, wir uns diesmal beim Schiedsrichter und dem Fußballgott bedanken konnten, zwischenzeitlich nicht in Rückstand geraten zu sein, Kampf und Einsatz bis zum Abpfiff wurden endlich wieder einmal belohnt.

Wir gehen nun gelassen in die drei letzten Punktspiele nach Cottbus, zu Hause gegen Bielefeld und dann zum Saisonabschluss nach München.
Den Kiezkickern und ihren sympathischen Fans wünsche ich schöne Jubiläumsfeierlichkeiten und die Verwirklichung ihres Aufstiegstraums.

Auch unsere Gäste waren trotz Niederlage ganz angetan von diesem Fußballfest, wie in einigen Beiträgen nachzulesen ist.

Fabulous Sankt Pauli
Ring2: “Verschwende Dich, Sankt Pauli”

Update: Hier gibts nun auch einige Fotos von der Schiffstour nach Köpenick.

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Mit Sicherheit führen die schrecklichen Bratwürste auf dem Betzenberg an einem Spieltag zu mehr Vergiftungen als die Rauchbomben aller Vereine zusammen über eine ganze Saison verteilt.

(aus einem Leserbrief in der Zeitung “Rheinpfalz”)

Der Betze ruft, das legendäre Fritz-Walter-Stadion, da auf dem Betzenberg, in Kaiserslautern.
Hier, wo grandiose Fußballspiele (wie das 7:4 des 1. FC Kaiserslautern gegen den schier übermächtigen FC Bayern aus dem Jahre 1973) in die Geschichte eingingen, gibt nun auch der 1.FC Union Berlin seine Visitenkarte ab.
Als klarer Außenseiter, wenn am kommenden Samstag um 13 Uhr angepfiffen wird. Und doch mit dem festen Willen, dem Kontrahenten Paroli zu bieten und vielleicht sogar für eine Überraschung zu sorgen.
Fast 40.000 erwarten einen klaren Sieg ihrer “Roten Teufel” und den entscheidenden Schritt zum ersehnten Wiederaufstieg ins Oberhaus des deutschen Fußballs. Aber über 2.000 mitreisende Union-Supporter wollen gemeinsam mit der Mannschaft alles geben, um dem Ziel “Klassenerhalt” wieder ein Stückchen näher zu kommen. Und vielleicht kriegen wir sogar ein ähnliches Ergebnis hin, wie am vergangenen Wochenende die Oberhausener. ;)
Die kommenden Spielansetzungen haben es in sich, bevor wir dann mit der großen Union-Familie zum Saisonabschluss am 9. Mai die Allianzarena in München rocken werden.
Drei Pünktchen brauchen wir noch, um ganz auf der sicheren Seite zu séin.
Hier mal kurz das Restprogramm:

Sa 10.04. 13:00 1. FC Kaiserslautern vs. 1.FC Union Berlin
Sa 17.04. 13:00 1. FC Union Berlin vs. FC St.Pauli (ausverkauft)
Mo 26.04. 20:15 FC Energie Cottbus vs. 1.FC Union Berlin
So 02.05. 17:30 1.FC Union Berlin vs. DSC Arminia Bielefeld
So 09.05. 15:00 TSV München von 1860 vs. 1.FC Union Berlin

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zeitungs_ente.jpgKarfreitag, Hönow, Sonnenschein auf der Terrasse. Zweiter April.
Am Tage nach dem 1.April lässt sich immer gut über die im Web und in der Presse kursierenden April-Scherze herziehen.
Aber es waren auch wieder schöne Geschichten dabei. Hier einige ausgewählte Beispiele

- Eine neue Drehbrücke über die Elbe in Dresden
- Bordingenieure bei der Berliner S-Bahn
- Twitter mit Impressumspflicht

Mein Favorit war in diesem Jahr aber diese Story des Berliner Kurier, die zumindest zeitweise bei einigen Leuten im Union-Forum für Unruhe sorgte. ;)

Na denn, bis zum nächsten 1. April!

Ach ja. Die Geschichte vom neuen Rasen für unsere Helden in der wunderschönen, immergrünen Alten Försterei ist echt! Davon könnt ihr euch morgen alle selbst überzeugen. Wenn wir endlich die drei dringend benötigten Ostereier in Form von Toren und Punkten einsammeln.
Samstag, 03. April 13:00 Uhr Stadion An der Alten Försterei, Zweite Bundesliga, Punktspiel 1. FC Union Berlin vs. Karlsruher SC

Foto: (c) Pixelio/berwis

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