Archiv für die Kategorie: “Hönower auf Reisen”
Ich bin rum! Als ich am Sonntag meine Laufaufzeichnungen aktualisierte, zeigte die Rubrik “Gesamt-Kilometer” die stolze Zahl 40.083.
Das heißt, bei einem Äquatorumfang von 40.075 km, habe ich also theoretisch die Erde einmal umrundet.
Seit Anfang 1987 führe ich akribisch Buch über meine Laufaktivitäten.
Nicht nur die gelaufenen Kilometer (seit einigen Jahren nun auch mit GPS-Genauigkeit), sondern auch Ort und Zeit, Wetter und einige Rahmenbedingungen notiere ich.
So kann ich beispielsweise genau rekapitulieren, mit wem ich vor etlichen Jahren Mitte Februar bei 18°C in kurzen Hosen durch die Wuhlheide gelaufen bin. Oder bei welchem der Läufe es am kältesten bzw. wärmsten war.
Die Landkarte mit den bereits erfolgreich bewältigen Laufzielen ist mittlerweile auch schon sehr gut gefüllt. Ich hoffe und wünsche, dass ich in den kommenden Jahren noch einige weitere Einträge vornehmen kann. Wie demnächst den Marathon in Barcelona oder (vielleicht im nächsten Jahr) dann auch einmal den Traum vieler Marathonläufer, den New York City Marathon.
Höhepunkt eines jeden Jahres aber ist und bleibt der Klassiker der Landschaftsläufe, der über die Kammlagen des Thüringer Waldes führt – der Rennsteiglauf.
Tags: Äquator, Marathon, New York, Rennsteiglauf
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Gerade noch rechtzeitig kam die Absage. Kurz nach dem Frühstück und dem vereinbarten Abfahrt-Treffpunkt. Kurz bevor wir in Hönow auf den Berliner Ring starten wollten. Gerüchte gab es schon, dass in Rostock abgesagt werden muss. Nun ist es auch ganz offiziell auf den Webseiten von Hansa Rostock und dem 1.FC Wundervoll zu lesen:
Spiel Hansa gegen Union abgesagt.
Das Spiel des F.C. Hansa Rostock gegen den 1. FC Union Berlin ist abgesagt. In der Nacht fielen in Rostock rund 30 Zentimeter Neuschneee. Zudem tobt ein Sturm über der Stadt.
Ein Nachholtermin steht noch nicht fest.
Ich hattte, ob der Wettervorhersagen, bereits gestern und auch heute früh die Entwicklung beobachtet, konnte ahnen, was da an der Küste abgehen kann, wenn 30cm Neuschnee und Sturm vorhergesagt werden.
Erste heutige Informationen von Autofahrern, die bereits ganz früh starteten und auf der A24 feststecken, ein Blick ins Union-Forum mit warnenden Hinweisen der bereits vor Ort befindlichen Unioner, bestätigten: Das wird heute nichts mit Fußball. Und wahrscheinlich kommt man bis zum Mittag nicht mal nach Rostock durch. Später dann aiuch offizielle Radio-Meldungen. Abgehakt. Zeit für eine außerplanmäßige lange Lauf-Einheit.
Ich hoffe sehr, dass alle Autofahrer und auch die über 1000 Union-Fans, die in einem Sonderzug stecken, gesund und wohlbehalten nach Hause kommen.
Und ich wünsche mir , dass der neue Ansetzungstermin rechtzeitig fixiert wird und für away-Fahrer einigermaßen erträglich und realisierbar ist. Denn auf dieses Match, im Ostseestadion (das neuerdings “DKB-Arena” heißen muss) haben wir uns riesig gefreut und viele Jahre drauf gewartet.
Grafik (Quelle): F.C. Hansa Rostock
Update: Aktueller Beitrag aus dem “Union-Forum”
Suche für Morgen Autosucher und -freischipper Raum Darß. Biete Mitfahrgelegenheit nach Berlin.
Humor ist, wenn man trotzdem lacht!
Und bei Twitter wird vermeldet:

Tags: 1. FC Union Berlin, Absage, FC Hansa Rostock
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Solch ein Gewimmel! Bereits Stunden vor dem eigentlichen Wettkampf geht nichts mehr. Am Kurpark in Oberhof drängeln sich die Leute in einen der zahlreichen Busse, die die Fans zum Grenzadler hinauf bringen.
Per Pedes ist es nicht viel einfacher. Faktisch im Gänsemarsch geht es Richtung Ski-Arena.
Dabei sind es noch über vier Stunden bis zum Start des eigentlichen Wettkampfes.
Aber es gilt: Wer zuerst kommt, sichert sich die besten Plätze. Und als wir dann ankommen, ist das Areal auch schon gut gefüllt.
Freie Stellen werden von den anwesenden Platzhirschen erbarmungslos verteidigt-
Glühwein- Bratwurstduft überzieht das Gelände.
Rahmenprogamm ist angesagt. Aus den Lautsprechern dröhnen die leidigen Anmach-Gesänge: Santa Maria und Joana wollen unbedingt die Eisbären sehen und DJ Ötzi verschenkt Sterne. Und die Leute machen mit, trotzen der Kälte. Der Stadionsprecher haut Zoten raus, das Publikum johlt. Viele sind als Insider und Biathlon-Zuschau-Profis zu erkennen. Erkannt man bereits am Equipment. Neben großen vollen Rucksäcken voller Glühwein-Thermoskannen sind Flachmänner der große Renner. Karnevaleske Verkleidungen sind angesagt und manches Michelin-Männchen hat seine rote Nase bestimmt nicht nur von der Kälte.
Bald wird es so eng auf den Rängen, dass die Ordner dem Druck der nachrückenden Zuschauermassen nachgeben und auch die Fluchtwege zugestellt sind.
Endlich geht es los. Der Stadion-Einpeitscher fordert immer wieder die La Ola-Welle. Mal von links, dann wieder von rechts.
Am Schießstand wird jeder Treffer der deutschen Athleten bejubelt. Aber auch jeder Fehlschuss der unmittelbaren Kontrahenten wird hönisch gefeiert. Komisches Völkchen, diese Biathlon-Fans. Eventis, eben.
Tags: Biathlon, Oberhof
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Heute nun Tag 1 des Biathlon-Weltcup in Oberhof. Und zum Auftakt gleich die 4×6km-Staffelentscheidung der Damen.
Fast 25.000 Zuschauer im Skistadion und an der Strecke. Stundenlang hielt man bei klirrender Kälte aus.
Interessant war es, spannend war es auch. Die deutschen Damen, erstmals in der Zusammensetzung Beck, Hauswald, Bachmann und Henkel wuchsen über sich hinaus und wurden lediglich von den in diesem Jahr sieggewohnten Biathletinnen aus Russland um eine halbe Sekunde geschlagen. Noch über 5.000 feierten die Siegerinnen und Platzierten abends um acht im Oberhofer Kurpark bei der feierlichen Siegerehrung.

Bemerkenswert war heute insbesondere die Leistung von Andrea Henkel, der sympathischen Lokalmatadorin aus Thüringen, die in einer atemberaubenden Aufholjagd und mit phantastischen Einlagen am Schießstand den über 1 Min großen Vorsprung der Russinnen wettmachte und sich nur auf der Ziellinie knapp geschlagen geben musste. Der Stadionsprecher und Einpeitscher überschlug sich fast vor Begeisterung und mit seinen Superlativen “Unser Henkelchen”.
Tags: Andrea Henkel, Biathlon, Oberhof
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Während allerorten über Schnee, Eis und Kälte mehr oder weniger laut geflucht wird, kann ich mich überhaupt nicht beklagen.
Bei besten Bedingungen, bestens präparierten Loipen, knackigem frost und Sonnenschein lässt es sich aufdem Rennsteig bestens aushalten. Und auch links und rechts des Kammweges findet man ideale Aussichtspunkte, wie hier auf dem Bild, der Schneekopf, Thüringens zweithöchstem Berg und “einziger Tausender “.

Heute nun beginnt in Oberhof das Biathlon-Spektakel. An fünf Tagen geht es in der Ski-Arena um Weltcup-Siege und -Punkte. Sozusagen der Start für die letzte Etappe vor den Olympischen Winterspielen im kanadischen Vancouver.
Tags: Biathlon, Oberhof, Rennsteig, Schneekopf, Thüringen
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29.11.2009 Hamburg, St.Pauli, Stadion Am Millerntor
FC St. Pauli vs. 1. FC Union Berlin 3:0

Nun will ich mit etwas Abstand doch noch auf den Sonntagsausflug nach Hamburg eingehen.
Den 1. FC Union Berlin live am Millerntor, beim FC St.Pauli, erleben. Hatten wir schon einige Jahre nicht. Und diesmal war der Andrang besonders groß.
Ja es klappte, sogar ganz in Familie. Beide Söhne konnten ebenfalls Eintrittskarten erwerben und waren mit von der Partie.
Es gehört schon eine Portion Enthusiasmus dazu, sich an einem verregneten Adventssontagsmorgen ins Auto zu setzen und 300 km zu einem Auswärtsspiel zu fahren. Was nimmt man nicht alles auf sich, um den 1. FC Wundervoll zu begleiten. Zumal, wenn man dann mit einem solchen Ergebnis wieder nach Hause zurückkehrt.
Sagten einige in den letzten Tagen.

Aber die, die wirklich vor Ort waren, sagen auch anderes.
Klar, es war keine berauschende Leistung unserer Mannen. Die Verteidiger hatten an dem Nachmittag anscheinend besseres zu tun. Schließlich war ja Adventsnachmittag und der Hamburger Weihnachtsmarkt gleich nebenan. Unsere Stürmer waren größtenteils gleich zu Hause geblieben und wenn unser Torwart in der Lage wäre, so ein Spiel ganz allein für sich zu entscheiden, würde er wohl nicht mehr bei uns spielen.
Klar, das Stadion ist eine Baustelle, eng und dreckig. Selbst die Eckfahnen mit ihren Totenkopf-Wimpeln wirken irgendwie bedrohlich. Und es war rappelvoll. Der Gästeblock platzte aus allen Nähten. Kein Dach überm Kopf (aber wenigstens kein Regen), die Gegentribüne abgerissen.
Klar, die 2000 Union waren kaum zu hören.
Die stimmungsvollen und sangesfreudigen St. Paulianer übertrumpften uns ganz eindeutig. Waren ja auch ein paar mehr und hatten allen Grund zum Jubilieren.
Aber da war auch
Eine total freundliche und gelöste Atmosphäre vor und nach dem Spiel. Unioner und St. Paulianer haben im Allgemeinen kein Problem miteinander. Man respektiert sich, geht locker miteinander um, gemeinsam auf dem Weg zum Stadion, vorher bereits in den Kiezkneipen und auch hinterher.
Eine angenehme Stimmung im Stadion. Kein Niedermachen der Gästemannschaft. Unsere Hymne wird gespielt. Es gibt anerkennenden Applaus für unsere Mannschaft und auch für die Fans aus Berlin. Wir erwidern natürlich. Gehört sich so, in diesem Falle.
Relaxte Sicherheitskräfte. Nur einmal, als unsere Ultras früh am Tage unbedingt lautstark ihre frivolen Morgenliedchen ausgerechnet in der Herbertstraße anstimmen, wirken einige genervte Uniformträger angespannt.
Nun erwarten wir am Freitagabend die Gurkentruppe den FC Energie Cottbus in unserem Wohnzimmer. Ob dann auch alles so friedlich und vernünftig zugeht? Vorkommnisse der letzten Wochen lassen mich misstrauisch werden.
Ich bin jedoch Optimist und hoffe auf ein friedliches Eisernes Fußballfest, zu dem auch Gäste gern gesehen sind.
Und die Punkte bleiben in Köpenick. Basta!
Tags: 1. FC Union Berlin, FC Energie Cottbus, FC St. Pauli
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Away-Touren machen Spaß! Besonders dann, wenn der 1.FC Wundervoll auch noch siegreich ist. So, wie am letzten Sonntag in der altehrwürdigen Kaiserdom-Stadt Aachen.
Klar, dass viele Leute aus zeitlichen und finanziellen Gründen nicht alle Auswärtstouren bestreiten können. Also plant man lange voraus, was da gehen könnte. Blöd nur, wenn so ein Spieltag von Freitag bis Montagabend aufgedröselt ist und man die konkreten Spieltermine dann erst so ca. sechs Wochen vorher von der DFL vor die Nase gesetzt bekommt, die zumeist für berufstätige away-Fahrer das blanke Grauen sind.
Das Spiel bei der traditionsreichen Alemannia fand jedoch an einem Sonntag statt. Und da darf dann auch einmal der treusorgende Familienvater, der am Samstag alle Aufträge brav erfüllt hatte, auf Tour.
Und scheinbar hatten viele Unioner ihre Aufträge erledigt. Denn der Gästeblock war gut gefüllt, stimmgewaltig, sangesfreudig und dürstend nach Erfolg.
Unproblematisch ging es zu, am neuen Tivoli. Der Aachener Fußballfreund als solcher, ein angenehmer und unkomplizierter Typ, hatte keine Probleme damit, dass inmitten der vielen gelb-schwarzen Kartoffelkäfer auch etliche rot-weiße Fans umher spazierten. Man wusste Bescheid über den stolzen Aufsteiger aus der Hauptstadt, der in dem von den eigenen Leuten gebauten Stadion residiert.
Die Aachener erzählten viel von dem altehrwürdigen Tivoli, der nun Geschichte ist und von dem Umzug in die neue Arena. Und dass man kein Eröffnungsspiel im neuen, sondern ein Abschiedsspiel im alten Stadion veranstaltet hat.
Insgesamt 26000 Zuschauer kamen jetzt am Sonntag zum Tivoli. Überwiegend, um den Gastgeber anzufeuern und zum Sieg zu begleiten.
Aber immerhin fast 2000 Eiserne waren da anderer Meinung
Nach den beiden etwas unglücklichen Niederlagen zuletzt (gegen den MSV Duisburg und gegen die SpVgg Greuther Fürth) sollte die Mannschaft endlich wieder ein Zeichen setzen und wenigstens einen Punkt ergattern. Es gelang!
Gut, dass die zuletzt doch etwas fahrlässig agierende Abwehr umgestellt und gestärkt wurde. Es wurde ein Fußballspiel mit Toren für das Kuriositätenkabinett. Viel Freude auf Berliner Seite, nach einer überzeugenden und starken Mannschaftsleistung, ungläubige Gesichter ob der groben Patzer der Alemannia und obendrein der schwachen Schiedsrichterleistung, Dauersupport, Dauergesang und schlussendlich ein klarer 1:4 Auswärtssieg.
Dazu beim Abmarsch schulterklopfende und gratulierende Aachener, von denen einige doch noch bis zum Schlusspfiff in ihrem Stadion geblieben waren und nicht bereits die Flucht ergriffen hatten.
Wenn schon, denn schon!
Gelsenkirchen liegt nur ca. 150 km von Aachen entfernt. Und der FC Schalke 04 spielt erst am späten Nachmittag. Da schafft man es doch noch bis auf Schalke, um rechtzeitig zum Anpfiff der Spitzenpartie gegen den HSV in der Nordkurve zu stehen. Vorausgesetzt, man kommt an Karten heran. Denn die Arena Auf Schalke ist immer restlos ausverkauft.
Sagte Schalkefan und Union-Sympathisant Martin.
Überhaupt, wenn Martin bei Spielen des 1. FC Union dabei ist (so auch in Aachen), scheint es eine FCU-Gewinngarantie zu geben. Wenn man einmal vom dem Pokalfinale von 2001 absieht, seit welchem durchaus freundschaftliche und Sympathiebande mit den Königsblauen gepflegt werden, die nicht zuletzt auch durch das Freundschaftsspiel im Sommer in unserer Alten Försterei immer wieder aufflackern.
Danke, Martin, für Deine Gastfreundschaft!
Es wurde ein absolutes Fußball-Highlight. Selbst die Schalker sprachen von dem tollsten und spannendsten Spiel seit Jahren, was dann auch noch 3:3 endete, nachdem die Hanseaten zur Halbzeit schon 2:0 führten.
Fazit: Zwei absolute Top-Spiele gesehen (insgesamt 7:4 Tore), drei weitere Punkte auf dem Wege zu den Vierzig eingesammelt, großen Fußball Auf Schalke erlebt.
Und nun kann morgen der FSV Frankfurt in die Alte Försterei kommen, seinen Beton anrühren.
Das Projekt „Klassenerhalt“ geht weiter!
Tolle Fotos vom Aachen-Trip gibts wie immer bei
Union-Foto und bei
UNVEU.
Bilder aus Schalke folgen.
Tags: 1. FC Union Berlin, Alemannia Aachen, FC Schalke 04
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Bereits am vergangenen Wochenende fand die sechste Neuauflage des Elbtals-Weinlaufes in und rund um Meißen statt. Bei noch annehmbaren Wetter, kein Vergleich zum darauf folgenden Wintereinbruch in Sachsen. Zwar nicht so warm und sonnenscheinreich wie im vergangenen Jahr, aber eben läufer- und wanderfreundlich.
Er erfreut sich immer größerer Beliebtheit, der Weinlauf, kreuz und quer durch die Weingüter und -hänge entlang der sächsischen Elbhänge. Nicht nur wegen der zahlreichen Wein-Kostproben unterwegs und der anschließenden Party. Vorrangig wegen der besonderen Atmosphäre. Viele Lauf- und Wandervereine gehen das Ganze eher gemütlich an, fast schon so wie Jahresausklang von den eigentlichen Saisonhöhepunkten.
Viele alte Bekannte aus Berlin und Umgebung konnte man begrüßen. Auf der Piste auch wieder die üblichen Verdächtigen aus Cottbus und Dresden, die man jedes Jahr trifft. Und in jedem Jahr auch wieder neue interessante Gesichter.
Auch 17 Sportler aus Hönow waren wieder unter den Aktiven vertreten. Rechtzeitig schon war gemeldet, Quartiere organisiert und das Rahmenprogramm abgesteckt worden. Das Teilnehmerlimit von 3.000 Personen, bereits im Frühjahr erreicht, wird von den Veranstaltern strikt eingehalten. Mehr geht einfach logistisch nicht. Was da an der Strecke und den „Verpflegungspunkten“ von den Helfern geleistet wird, wenn sich die trunkene Schar durch die Weinberge wälzt, ist bewundernswert!
Und am Abend platzt dann das Festzelt aus allen Nähten.
Wir hatten wieder die altbewährte Streckenführung über die 30 km gewählt. Zunächst im Laufdress und -schritt entlang der Elbe bis nach Diesbach-Seusslitz und dann im Wanderschritt mit dem Weinglas in der Hand von Weingut zu Weingut.
Auch für „Meißen-TV“ war der Weinlauf einen gesonderten Beitrag wert. Und es sind einige bekannte Gesichter zu erleben!
Wer beim 7. Elbtal-Weinlauf dabei sein will, sollte sich schon einmal den 9.Oktober 2010 vormerken.
Tags: Meissen, Weinlauf
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 S-Bahn Berlin Die Horrormeldungen wollen nicht abreißen. Droht nach dem S-Bahn-Kollaps in Berlin und Umgebung eine neue, noch viel größere Stillegung von Zügen der Deutschen Bahn?
Seit gestern überschlagen sich Agenturen, Fernsehanstalten und Boulevardblätter mit dem Aufmacher “Radriss bei Regionalzug entdeckt” So soll bei der Routinekontrolle eines Doppelstockwagens in Brandenburg ein Riss in einem Rad festgestellt worden.
Was kommt nun auf uns zu?
Werden nun auch Regionalzüge in Massen aus dem Verkehr gezogen? Oder reicht für diese Wagen die herkömmliche Kontrolle der Bahnräder, so wie ich sie aus Kindheitstagen kenne:
Da schreitet der Eisenbahner den Zug ab, mit einem großen Vorschlaghammer in der Hand, haut an jeder Achse an die Räder. Machen sie “kling” ist gut. Kommt ein “klang” zurück, so schreibt er mit Kreide ein Kreuz an den Waggon.
Wenn das Eisenbahnbundesamt nun konsequent sein sollte, droht uns in Deutschland nun wohl ein richtig schöner Fahrrad-Urlaubssommer.
Aber von offizieller Stelle beeilte man sich schon mit der Verlautbarung, dass es sich hierbei um einen Einzelfall handele.
Und bei der Berliner S-Bahn? Da fand der Einzelfall am 1. Mai 2009 statt. Mittlerweile gibt es wohl drei Einzelfälle.
Bei allem Verständnis für die Sicherheit der Fahrzeuge und Fahrgäste. Und bei noch mehr Verständnis für die Wichtigkeit regelmäßiger technischer Kontrollen. Wird hier mit unterschiedlicher Elle gemessen? Irgendwie werde ich den Verdacht nicht los, dass mit dem Aus für die S-Bahn bestimmte Leute Panikmache und Macht zur Durchsetzung eigener politischer Ziele nutzen wollen.
Oder lenkt auch das Eisenbahnbundesamt nur von eigener Schlampigkeit und Unfähigkeit ab?
In einem Land, wo über TÜV, DEKRA und Co. jedes angetriebene Vehikel, jedes technische Gerät bis zum Erbrechen geprüft wird, soll eine solche Lücke, wie bei der Berliner S-Bahn festgestellt, nicht früher offensichtlich gewesen sein?
Ich hoffe nur, dass auch die zurzeit in Berlin verkehrenden Ersatzzüge aus München, Stuttgart und Rostock regelmäßig auf Radrisse überprüft wurden.
Und bei der U-Bahn schaue ich nun auch jeden Morgen mit sorgenvollem und prüfenden Blick auf die Räder.
Übrigens, kann die S-Bahn fahren, wenn sie denn will. Was im Berufsverkehr nicht möglich ist: Am kommenden Samstag von 13 bis 20 Uhr fährt sie von und nach Köpenick sogar im Zehn-Minuten-Takt!
Tags: Berlin, Deutsche Bahn, S-Bahn
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Seit gestern fahren sie wieder! Für sportbegeisterte Radler immer noch und immer wieder ein Erlebnis. Allen Dopingskandalen zum Trotz. Ich wette, auch in diesem Jahr wird es wieder einige frisch ertappte “Tour-Helden” geben. Zumal die Mehrzahl der Dopingsünder vergangener Jahre nach Abfeiern ihrer „Strafen“ wieder im Peleton dabei ist. Zeitlich ganz passend ist nun auch noch ein angebliches Dopingvergehen von Claudia- „Ich habe nicht gedopt“ -Pechstein in allen Medien präsent. Hoffen wir mal, dass nun nicht auch noch eine bisher einzigartige Eisschnelllauf-Karriere zerbröckelt.
Ja, die Frankreich-Rundfahrt, die Tour de France (gern auch als “Tour de Dope” deklariert) ist wieder im Gange.

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Tags: ARD, Armstrong, Claudia Pechstein, Eurosport, Klöden, Liveticker, Tour de France, ZDF
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