Das wird ein Sommer!
Der “Eisern Union”-Sommer!
In der wunderschönen immergrünen Alten Försterei.
In Berlin-Köpenick, nur rund zehn Kilometer von Hönow entfernt.
Nun kann es wieder mit dem Fahrrad zu den Spielen unserer Helden gehen.
Ein Hauch von Weltfußball wird im Juli und August durch das wiedereröffnete Stadion “An der Alten Försterei” ziehen.
Das Eröffnungsspiel am 8. Juli gegen die Blau-Weißen Herthaner aus Charlottenburg ist bereits restlos ausverkauft.
Aber es geht weiter. Und wie! Den Rest des Eintrages lesen »
Ein Montag, Mitte Mai, im Thüringer Wald. Die Wege oberhalb von Schmiedefeld sind verwaist. Keine Wanderer, Walker , Radler oder gar Läufer weit und breit. Vereinzelt findet man Pappbecher am Wegesrand. Ein vergessenes Schild lehnt einsam an einem Baum.
Mitte Mai ist Rennsteiglauf!
In diesem Jahr ist alles gut. Am Samstag, dem 16. Mai, pünktlich um neun, wird der 37. Rennsteiglauf-Marathon in Neuhaus am Rennweg gestartet. Und im Gegensatz zum vergangenen Jahr, als ich die 73 Kilometer von Eisenach nach Schmiedefeld mit wehender Union-Fahne in der Hand lief und dann anschließend die Nachricht von der Pleite im entscheidenden Spiel um den Aufstieg vernahm, ist diesmal bereits alles in trockenen Tüchern.
So kann ich mich also voll und ganz auf den Marathon und auf die Zielparty im Schmiedefelder Festzelt einstimmen.
Ich freu mich, euch alle wiederzusehen, Petra, Ramona, Schlawiner, Sostu; Orange, Andy, Harald, Deichläufer und Co., ….
Und mit mir auch die gesamte „Hönow-Fraktion“.
Ein Sportplatz für Hönow!
Erneut greife ich das Thema auf.
Es gibt Neuigkeiten.
Nachdem sich vor einiger Zeit die CDU-Vertreter zu Wort meldeten, wurde nun ein weiterer Antrag zum Bau eines Sportplatzes in Hönow eingebracht und in der Gemeindevertretung Hoppegarten behandelt
AN 002/2009/08-14
Einreicher: Fraktion FDP/FW/B90/Grüne
Die Gemeindevertretung Hoppegarten beschließt die
Errichtung und Realisierung eines Sportplatzes im
OT Hönow. In diesem Zuge wird die Verwaltung beauftragt,
ein kommunaleigenes, geeignetes Grundstück
im Ortsteil Hönow mit „Sportplatzgröße“ und
„Sozialtrakt“ auszuweisen. Dabei sind insbesondere
die Nähe zu sozio-kulturellen Zentren, Erreichbarkeit
und Anwohnerschutz zu berücksichtigen.
Ergebnis: mehrheitlich abgelehnt
Nanu, das überrascht dann doch etwas!
Nach den Lippenbekenntnissen der Kommunalpolitiker unterschiedlicher Couleur, nach den Anträgen sowohl der CDU und nun auch der Freien Wähler, der Liberalen und der Grünen wird nun eine “mehrheitliche Ablehnung” verkündet? Wer bleibt denn da noch? Sollten etwa die Genossen (die einen wie die anderen) Sportmuffel sein? Aber seit wann verfügen die über eine Mehrheit? Und wären sich dazu auch noch einig?
Sind etwa doch einige andere “Volksvertreter”, erschrocken über ie eigene Courage und vollmundige ´Wahlversprechen, nun schnell wieder ins Schneckenhaus zurückgekehrt.
Oder liegt es auch mit daran, dass die entsprechenden Gremien die Interessen des weitaus größten Ortes dieser Gemeinde Hoppegarten vielleicht nicht gebührend berücksichtigen und lieber andere Süppchen kochen wollen?
Fragen über Fragen.
Die Antworten werden eingefordert!
Während zurzeit die Gazetten der Hauptstadt mehr um das Sexleben einzelner Fußballer der Eisernen besorgt sind und diverse Anhänger noch immer nicht das Unentschieden gegen Sandhausen (Wo liegt eigentlich Sandhausen? In der Nähe von Hockenheim!) verdaut haben, trafen sich heute die laufbegeisterten Unioner in unmittelbarer Nähe des Mommsen-Stadions zum traditionellen Marathon-Staffellauf des SCC.
Ohne publicity. Und ohne Starallüren auf Siegerplätze. Aber mit Spaß und Freude. Und mit der Gewissheit, für positves Image in der Öffentlichkeit zu sorgen.
Und dazu mit Top-Leistungen. Auf der nicht einfach zu laufenden Strecke quer durch den Grunewald kam die erste Staffel des 1. FC Union Berlin nach 03:00:01 als 60. ins Ziel, dicht gefolgt von der 2.Staffel in 03:01:23 (Platz 66).
Die “Eisernen Hauptmänner” platzierten sich mit 03:23:31 (als 227.) ebenfalls hervorragend im Feld der 732 Staffeln, die die Marathondistanz erfolgreich bewältigten.
Schön, dass ausreichend Zeit blieb, um miteinander zu quatschen und zu fachsimpeln.
Tolle Typen, die da am Start waren.
Und es ist für mich beeindruckend und sorgt für Gänsehaut, wenn da jemand aus Trier anreist, mitläuft und sagt: “Ich hab noch `ne Woche Urlaub – die verbringe ich beim Stadionbau”.
Leute, da ziehe ich den Hut!
Sieg, 1:0 gegen die Düsseldorfer! Nach diesem Herzkasperspiel der Eisernen schnell wieder nach Hönow zurück, es gibt noch viel zu erledigen. Komischerweise hatte ich heute nie das Gefühl, dass noch etwas schief geht, so wie sonst bei solchen Spielen. Aber Hochspannung bis zum letzten Moment. Der Lohn – die erneute Tabellenführung! So könnte es bleiben!
Leider habe ich das heutige Treffen der Eisernen Staffelläufer verpennt. Man sollte doch öfter mal im Forum vorbei schauen. Aber da ich heute früh zwei Stunden locker gelaufen bin, weiß ich sicher, dass ich zur Marathonstaffel in zwei Wochen meinen Part gut erledigen kann. Also, Becki, Marathoningo und Co: Ich bin dabei!
Noch mehr Freude: Paula Radcliffe, das “Kampfschwein” hat heute erneut den New York City Marathon gewonnen!
Die Läufer aus Hönow waren auch in diesem Jahr wieder auf den langen Laufstrecken in Europa präsent Drei von ihnen haben die nun beendete Europacup-Serie der Ultramarathonläufer erfolgreich absolviert. Dabei sind bei den einzelnen Lauf-Veranstaltungen jeweils Streckenlängen jenseits der markanten 42,195 km eines Marathons zu bezwingen. Bei der Europacupserie sind das Läufe von 50 bis 100 Kilometern.
Von den durchgeführten fünf Ultraläufen
im April: 50 km Mnisek pod Brdy, Tschechien
im Mai: 73 km Rennsteiglauf, Deutschland
im Juni: 100 km Biel, Schweiz
im September: 75 km Celje, Slowenien
im Oktober: 50 km Schwäbische Alb, Deutschland
mussten mindestens drei bis ins Ziel gelaufen werden, um in die Wertung zu gelangen.
Am letzten Wochenende, stellte Uwe Przygoda (LV Klemusch Hönow) durch sein gutes Ergebnis in Schwaben das Endergebnis noch komplett auf den Kopf und führt nun die Rangfolge der Läufer aus Hönow souverän an. Er belegte in der Europacup-Gesamtwertung den 60. Platz und wird in der AK M40 immerhin als 8. und damit unter den Top Ten geführt.
Uwe Falk wurde 115. (18. Platz in der AK M35) und Rainer Witte (beide LV “Hönower Schildkröten”) 167. (29. Platz in der AK M50).
Allen Dreien auch von dieser Stelle herzliche Glückwünsche!
Die komplette Ergebnisübersicht der 16. Serie des Europacups der Ultramarathone gibt es auf der Website des Rennsteiglaufes.
Oftmals war auch ein Team aus Hönow am Start oder aber Läufer aus Hönow, die in anderen Mannschaften an diesem traditionsreichen Marathonlauf teilnahmen.
Alljährlich, am dritten Januarwochenende im Berliner Plänterwald: der einzigartige Team-Marathon.
Seit 30 Jahren.
In diesem Herbst kursierten bereits die Meldungen von der Absage.
Viele waren enttäuscht und haben ihre Meinung in diversen Foren und direkt beim SCC kund getan.
31.10.2008Der 31. Team-Marathon findet doch statt: am 17. Januar 2009
Entgegen der Meldung vom 21. Oktober findet der Team-Marathon im Plänterwald nun doch statt. Hintergrund ist die Tatsache, dass die Amelia Earhart Oberschule und damit die notwendige Infrastruktur nach Intervention des Veranstaltungsleiters und Lauf-Gründers Roland Winkler nun doch zur Verfügung steht. Die Traditionsveranstaltung findet am 17. Januar 2009 statt, Start ist um 11 Uhr.
Ich hoffe, nun werden dann aber auch 100 Teams am Start sein!
Ein herzliches Dankeschön aus Hönow an Roland Winkler!
Und auch gleich der Weckruf an die Marathonläufer aus Hönow: Nix mit Winterschlaf! Rein in die Trainingssachen!
Wieder zurück im herbstlichen Hönow. Diese Reise nach Istanbul mit den vielen einzigartigen Eindrücken und mit dem Eurasia-Marathon über den Bosporus und am Goldenen Horn muss ich erst verarbeiten, die vielen tollen Erlebnisse sacken lassen. Viele Bilder müssen gesichtet und bearbeitet werden. Um dann auch den Freunden aus Oranienburg vom Team Oberhavel zur Verfügung zu stehen. Das dauert sicher noch einige Tage. Aber was ich gleich erledigen kann: Hier und öffentlich nochmals ganz herzlich Danke zu sagen, für die gemeinsamen Tage am Bosporus. Danke auch dafür, dass ich (der ja bis dahin nur Kumpel Fritz kannte) ganz einfach in die Mitte genommen wurde, so selbstverständlich, als wenn ich schon Jahre dabei gewesen wäre, in dieser Laufgemeinschaft. Ganz besonderen herzlichen Dank an Andreas, den Reiseleiter der besonderen Art! Der als neuartiger Kara Ben Nemsi in Erinnerung bleibt. Nicht nur weil er den Mitstreitern ein tolles Programm vorbereitete und dieses mit allen gemeinsam auch durchzog. Nicht nur, weil er, ob seiner besonderen Kenntnis der türkischen Sprache, Kultur, Geschichte und Lebensart, uns immer wieder auch in den unterschiedlichsten Situationen behilflich war. Und weil er ganz einfach für seine Reisenden aus dem Abendlande im Morgenland stets präsent war. Wir werden uns bestimmt bei irgendeinem Lauf wiedersehen. Ich freu mich drauf. Auch auf die anderen OHV-Läufer und Läuferinnen. Und auch, wenn Marathon-Weltrekordler Haile Gebrselassi (wie hier auf der Marathonmesse in Istanbul) nicht dabei ist. Es war schön mit euch! Hat richtig Spaß gemacht! Und eure sportlichen Leistungen in Istanbul, egal ob nun beim 15km-Lauf oder über die Marathondistanz, können sich sehen lassen! Und wenn man dann nach der Landung in Tegel, stolzgeschwellt, mit umgehängter Medaille, auch noch so wieder empfangen wird, das passte alles!
Am Samstagabend begann es zu regnen in Istanbul. Nun gut, was vor dem Lauf runterkommt, kommt nicht während des Laufes runter. Dachte ich. Auch noch am Sonntagmorgen um sieben im Bus zum Start. Auch noch um halb neun beim Umziehen in Asien und kurz vor neun am Start.
Und dann schüttete es! Ich bin ja Läufe im Regen gewohnt. Mag es eigentlich, bei warmen Nieselregen zu laufen. Aber das hier: Als wenn man ständig Gießkannen über den Kopf ausgeschüttet bekommt. Bis zum Ziel. Und hinterher immer noch. In Istanbul wurde zeitweise Katastophenalarm ausgerufen, sahen wir dann abends im TV. Viele Straßenzüge und Unterführungen waren einfach vollgelaufen, die Autos schwammen lustig drin rum.
Während viele Läufer auf den ersten Kilometern versuchten, den Wassermassen noch auszuweichen, war es später eigentlich egal. Es waren sowieso alle nass bis auf die Haut. Also: Augen zu und durch. Die Helfer an den Verpflegungspunkten hatten sich größtenteils auch verkrümelt, stellten aber wenigstens ausreichend Wasserflaschen hin, die man beim vorbeilaufen greifen konnte. So konnte ich also mein Vorhaben, die Streckenhöhepunkte in Bilder festzuhalten, nur teilweise umsetzen, denn die Kamera streikte bei der Feuchtigkeit dann auch. Den Zieleinlauf auf dem römischen Hippodrom, unweit der weltberühmten Hagia Sophia, habe ich gar nicht mehr ins Bild bekommen.
Meine bescheidene Zielzeit von 4:43:09 ist absolut nebensächlich. Während ich anfangs noch ständig anhielt und Fotos schoss, hieß es ab km 30 nur noch: “Bring das jetzt zu Ende”. Nach vier Stunden zeigte sich am Marmarameer sogar einmal ganz kurz die Sonne. Und beim Anstieg zum Ziel schüttete es wieder.
Ach ja, über die weiteren Höhepunkte dieser Reise berichte ich auch noch.