Posts Tagged “Alte Försterei”

Gestern Abend: Gleich nach der Arbeit ab nach Köpenick, dann im kühlen Stadion An der Alten Försterei (wir haben wohl beim Stadionbau die Fußbodenheizung für die Ränge vergessen) den 1:0 Arbeitssieg unserer Fußballhelden gegen die sehr defensiv und rustikal zu Werke gehende Kicker von RW Oberhausen bejubelt. Prima! Ein guter Start in die Rückrunde der 2. Bundesliga und mit nunmehr 29 Punkten auf der Haben-Seite können wir den kommenden Ansetzungen sehr gelassen entgegen sehen.

winter in MOL 2Heute nun endlich wieder Laufen im Hellen. Winterlandschaft rund um Hönow. Da kann man raus auf die 3.2km-Runde der Neuenhagener Trainierbahn. Auch mit 25 cm Schnee überhaupt kein Problem. Klar, die ausgetretenen Pfade sind nicht immer ganz einfach zu belaufen, da muss man eben aufpassen. Pferdchen und Nordic Walker waren nicht am Start, konnten also auch nicht stören. Und die vielen Skilangläufer hatten eigene gespurte Loipen.
Auch einige bekannte Gesichter übten sich auf den schmalen Brettern.

Spitzensportler auf der Trainierbahn Neuenhagen

Es reicht zwar noch nicht ganz für die Qualifikation zu den Olympischen Winterspielen in Vancouver, aber bei weiterem harten Training können die “Hönower Schildkröten” bei den “virtuellen Dorfmeisterschaften im Skilanglauf” bestimmt eine gute Rolle spielen. Ich habe dafür leider keine Zeit, muss vielmehr sehen, dass ich auch bei widrigen Wetter- und Bodenverhältnissen geeignete Laufstrecken finde. Bereits In 7 Wochen ist Marathon angesagt. In Barcelona, und da liegt dann gewiss kein Schnee.
Schaun mer mal, wie lange uns die weiße Pracht noch erhalten bleibt.

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Während man zurzeit lauf-trainingsmäßig mit den Unannehmlichkeiten von winterlichen nicht geräumten oder gestreuten Gehwegen zu kämpfen hat, was sich gerade in der Dunkelheit als sehr lästig erweist, stehen unsere Fußballprofis nach sensationell kurzer Winterpause schon wieder voll im Saft.

Bereits morgen startet die erste 1. und 2, Bundeslige mit vollem Programm zur Rückrunde, die – der anstehenden WM in Südafrika geschuldet- bereits am 9. Mai beendet wird.

Viele Teams versuchten, in der Fremde und Wärme, neu aufzutanken. Auch der morgige Gegner des 1. FC Wundervoll , Rot-Weiß Oberhausen, war zu einem Trainingslager in der Türkei, kehrte von dort aber mit einigen Problemen zurück.

Unsere Helden übten ganz eisern bei Schnee und Eis, bauten mit Thomik und Ede zwei neue Spieler ein, legten nebenher schnell mal Hannover 96 aufs Glatteis und sind hoffentlich gut vorbereitet beim weiteren Erledigen des Projekts “40 plus”.

Also denn, morgen 18 Uhr im Stadion An der Alten Försterei!

Als Einstimmung auf die Rückrunde der Fußball-Bundesliga empfehle ich dringend diesen Artikel der “Nürnberger Nachrichten”

Für meine Freunde auf Schalke schon mal ein Auszug ;)

Kann der FC Schalke 04 Felix Magath stoppen? Turnvater Magath hat den Medizinball erfunden, den Sprinthügel bestiegen, Kevin Kuranyi zum Fußballer gemacht, den FC Bayern überlebt und brasilianischen Prostituierten widerstanden. Felix Magath dürfte unbesiegbar und selbst für das unfassbar chaotische Schalke eine Nummer zu groß zu sein. Nach seiner ersten Meisterfeier in Gelsenkirchen-Buer sollte sich Magath Herausforderungen außerhalb des Fußballs suchen. Der Nahostkonflikt, der Klimawandel, die SPD – die Menschheit braucht Felix Magath.

Und auch zu den Verhältnissen in Berlin lässt man sich aus:

Ist Berlin noch zu retten? Natürlich. Ein Verein, dessen Fans das eigene Stadion umbauen, deren Hymne Nina Hagen gesungen hat, der ohne Scham Kultverein genannt werden darf, der sich auch durch Stasi-spitzelnde Aufsichtsratsvorsitzende eines dubiosen Hauptsponsors und zockende Stürmerstars nicht aus der Bahn werfen lässt, steht vor einer großen Zukunft… Ach, es geht gar nicht um Union Berlin? Hertha, wer? BSC? Tabellenletzter der Bundesliga? Verschuldet, führungslos und ungeliebt? Wen kümmert’s.

Auf gehts!

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vorverkauf warteschlange stpauli vs fcunionSonntag früh in der Wuhlheide. Es ist noch dunkel. Nur die Notbeleuchtung im Stadion An der Alten Försterei weist den Weg. Von fern sind Stimmen zu hören. Dann erblickt man alsbald einige kleine Feuerchen, die in mitgebrachten Holzkohlegrills glimmen. Menschentrauben drumherum. Schemenhaft erkennt man dahinter eine lange Menschenschlange. Neuankömmlinge werden durchgewunken, stellen sich ganz hinten an.

Ost-Nostalgieparty? Gibt’s was umsonst? Vielleicht gar Bananen? Witze machen die Runde, als gelernter DDR-Bürger stellte man sich ja durchaus einfach mal an eine Schlange an, ohne genaueres zu wissen. Es könnte ja sein, dass es wieder einmal etwas gibt, was sonst nicht zu haben ist.

Hier gibt es tatsächlich etwas! Jeder, der sich zu früher Stunde hier eingefunden hat, weiß genau, was er will. Die ersten haben sich anscheinend schon kurz nach Mitternacht auf den Weg gemacht.
Der 1. FC Wundervoll hat seine nach auswärts reisenden Mitglieder einbestellt. Die Tickets für das Punktspiel beim anderen Kultclub dieser Liga, dem FC St. Pauli, werden heute verkauft. Jeder bekommt genau eine Karte, kann ggf. noch mit Vollmacht und Beglaubigung ein zweites Ticket für einen weiteren Unioner erwerben. Solange der Vorrat reicht!
tickets fcsp vs fcunionZurzeit wird gebaut am Millerntor. Sechstausend Zuschauer weniger wie sonst, können dort nun die Spiele verfolgen. Klar dass auch das Kartenkontingent für die Gästefans limitiert ist. Und das nun ausgerechnet zu dem Spiel, zu dem sich eigentlich fast alle Eisernen Fans auf den Weg machen würden.
Es geht lustig zu in der „post-sozialistischen Wartegemeinschaft“. Der Stadion-Caterer hat wohl noch nie so früh am Morgen solche Unmengen von Bier, Kaffee, Würsten und Schmalzstullen vertickert.
Wartemarken werden verteilt. So weiß zumindest jeder, dass er noch in den Genuss der Karten kommen kann. Vorausgesetzt, er hat seinen Mitgliedsausweis dabei und auch alle Beiträge bezahlt.
Das wird von einigen Säumigen gleich an Ort und Stelle nachgeholt. Erklärt auch, warum es mitunter sehr schleppend voran geht.
Glücklicherweise spielt das Wetter mit. Die Novembersonne blinzelt. Und noch am Mittag um halb eins hat sich die Schlange nicht gelichtet.

Verrückt sind sie ja wirklich, die Unioner. Eisern eben.

Schicke Bilder von dieser einzigartigen Aktion gibt’s, wie immer von Tobi bei UNVEU

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Freitag, nach fünf in Berlin-Köpenick. Nichts geht mehr. Alle Straßen rund um das Stadion An der Alten Försterei sind hoffnungslos verstopft. Gut, dass die S-Bahn wieder mehr oder weniger regelmäßig Richtung Köpenick fährt. Für viele Fußballfreunde, die direkt von der Arbeit ins Stadion kommen, die beste Alternative. Zeit, um kurz noch einen Blick in die Zeitung zu werfen.
Denn am Freitag um 18 Uhr ist es wieder soweit. Der 1.FC Wundervoll spielt gegen den FSV Frankfurt/Main. Nach dem tollen Zwischenstand mit 20 Punkten aus den bisherigen zehn Partien erwarten die meisten einen Sieg gegen den Tabellenvorletzten. Und die Boulevardpresse überschlägt sich dabei, fordert zum Rekordsieg 5:0 oder höher heraus. Auch unter den Anhängern ist die Euphorie groß. Dabei wissen die meisten doch, dass gerade solche Spiele, gegen vermeintlich leichte Gegner schnell mal in die Hose gehen können.

Und so kommt es auch. Die Frankfurter rühren nicht nur den erwarteten Beton in der Verteidigung an, sondern spielen auch mutig nach vorn. Unser eigener Kombinationsfluss läuft nicht so erfolgreich wie zuletzt.
Über Dreizehntausend Zuschauer sind erleichtert, als dann endlich das 1:0 nach einer Standardsituation fällt. Abseitsverdächtig immerhin, aber wie oft hat man uns schon reguläre Tore aberkannt. Ausgleichende Gerechtigkeit vielleicht. Sollte man jedoch nicht überstrapazieren.
Der weitere Verlauf, wie ich es erwartet hatte: Eine enge Kiste. Unsere Helden schaffen es nicht nachzulegen, die Gäste mit gelegentlichen gefährlichen Vorstößen auf unser Tor.

Aber egal. Gewonnen!

Heute früh, Laufen im Sonnenschein. Über Wiesen, durch den herbstlichen Wald.
Im den einschlägigen Foren und Blättern wird bereits wieder über die Höhe des nächsten Sieges (kommenden Sonntag in Karlsruhe) palavert.

Leute, bleibt schön auf dem Teppich. Macht es, wie unsere Helden nach dem Spiel. Lauft in Ruhe aus!

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Spitzenreiter!

spitzenreiter 1. fc union berlin

Gestern Abend vor über Zwölftausend Zuschauern im Stadion An der Alten Försterei:
Zweite Fußball-Bundesliga
Der 1. FC Union Berlin schlägt Rot-Weiss Ahlen mit 2:1.
Es war ein gefühltes 10:1, aber manchmal müssen solche Begegnungen eben auch ganz knapp gewonnen werden.
Sei’s drum! 17 Eiserne Punkte, das sind schon mal 16 als Vorsprung zum Tabellenende!

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Heute folgt nun der letzte Teil unserer Stadionbau-Festspiele.
Mitten in der Woche, zwischen zwei Punktspielen, gibt sich der Rekordmeister, der FC Bayern München, die Ehre und erscheint zum Testspiel im Stadion An der Alten Försterei. Ich freu mich wirklich drauf! Egal auch, dass die Begegnung von einer traditionsreichen Münchner Brauerei vermarktet wird.
da-kickste

Natürlich ist das Stadion bereits seit Wochen restlos ausverkauft. Wer keine Tickets abbekommen hat, kann das Spiel trotzdem live verfolgen. Das DSF überträgt heute ab 18:15 Uhr aus unserem Wohnzimmer.
Bereits gestern gab es einen Vorbericht, in dem auch Künstler und Fan Andora seine spezielle Sicht der Dinge darlegte.

Und vielleicht kann ja dieses Testspiel auch als Inspiration für potentielle Sponsoren dienen. Denn wir brauchen wieder einmal Unterstützung, nach dem nun endlich beendeten Trauerspiel mit der Firma ISP und dem undurchsichtigen Firmenverbund um die ISO.
War ich doch anfangs noch vorsichtig optimistisch angetan von diesem Sponsorendeal, so wurden die Zweifel in letzter Zeit immer stärker. Und dass die Typen ihr Geld im Kongo vorrangig mit Müllbeseitigung verdienen s(w)ollen, glaubt wahrscheinlich nicht einmal meine Oma. Da war die groß aufgemachte und geschickt lancierte Enthüllungsstory von der Stasi-Vergangenheit einer Führungsperson eigentlich nur noch das I-Tüpfelchen. Wer weiß schon, was da nun noch alles ausgebuddelt oder auch tröpfchenweise veröffentlicht wird.
Froh bin ich, dass dieses Kapitel nun Geschichte ist, ungeachtet eventueller weiterer Probleme.
Wir sind Unioner, wir halten das aus!
Und können nun auch weiter glaubwürdig und erhobenen Hauptes in der Liga bestehen.

Update: Auch das Programmheft zum heutigen Spiel liegt schon vor. Hab’s gerade via twitter bei steffi entdeckt.

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In diesem Monat muss der geneigte Anhänger des 1. FC Union nun wirklich nicht vor lauter Langeweile traurig sein. Wir haben schließlich ein neues selbst geschaffenes Stadion, das man gern und oft besucht. Und da auch das sportliche Vorbereitungsprogramm einiges zu bieten hat, kommen nun auch Neugierige, darunter viele, die sich jahrelang nicht im Stadion An der Alten Försterei blicken ließen, wieder in Scharen.
Gestern nun das Testspiel gegen den Bundesligisten aus dem Ruhrpott, gegen den Kontrahenten beim Pokalfinale 2001, den FC Schalke 04 vor über dreizehntausend Zuschauern.
Seit diesem Pokalfight gibt es auch freundschaftliche Kontakte einiger Fangruppierungen untereinander, die sich über die Jahre gehalten haben. Und so waren neben dem gut gefüllten Gästeblock auch etliche blaue Trikots in den eigenen Reihen zu sehen.
Schon im Vorfeld wurden gemeinsame Aktionen geplant. Und man zeigte sich auch öffentlich. Beim Fußballspiel zweier Fanclubs, Eisern gegen die Knappen
Auch auf der Spree. Da schipperten Unioner und Schalker gemeinsam stundenlang durch Berlin singend Richtung Köpenick und sorgten für viel Aufmerksamkeit

Auch unser Besuch aus Gelsenkirchen freute sich mit uns über die neue Alte Försterei und die stellenweise recht ansehnliche Partie, die letztendlich das motiviertere Team mit 2:1 gewann. Erstaunlicherweise konnte ich feststellen, dass unsere Gäste den Text der Union-Hymne weitaus besser beherrschten, wie etliche der um uns versammelten Unioner. Und noch mehr erstaunten mich unsere Helden, die mit Geschick und Können, den herausgearbeiteten Vorsprung bis zum Schlusspfiff hielten und eigentlich sogar noch hätten ausbauen können.
So ist das eben in Vorbereitungsspielen. Konnte man in der letzten Woche im Test gegen Babelsberg den Eindruck gewinnen, dass unsere Ballabteilung die letzten harten Trainingseinheiten noch nicht richtig verdaut hatten, so schien es gestern, als wenn einige Schalker das “Felix-Magath-Quälprogramm” direkt vor dem Match durchziehen mussten.

Auf diesen Vorbereitungsstand unseres Team lässt sich aufbauen. Und mich lässt er hoffen, dass der Liga-Klassenerhalt gemeistert wird.
Nächste Woche wird es wieder ernst. Da werden wir unsere Helden im Pokalkampf gegen den SV Werder Bremen unterstützen. Natürlich vor voller Hütte, ausverkauft!
Und in der Woche darauf beginnt auch schon der Punktspielbetrieb.

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Heute, am Donnerstagabend, geht es ausnahmsweise einmal nicht in die Sauna. Mein 1.FC Union Berlin hat gerufen, braucht wieder einmal dringend Hilfe.
Nein, keine Angst, das Stadion steht noch, muss nicht repariert oder erweitert werden.

An den Cateringstationen gab es Ärger. Einige Besucher waren der Meinung, das Bier flösse zu langsam, die Würste seien nicht richtig gegrillt und überhaupt sei das neue Personal nicht richtig ausgebildet, dazu teils unmotiviert und lahm.

Nun hat die Stadionbetriebsgesellschaft reagiert, will zusätzliches Personal einweisen und heute Abend einen öffentlichen Test durchführen.

Von 19:00 bis 20:30 Uhr öffnen die Stadion-Tore an der Waldseite für Besucher. Für einen öffentlichen Probelauf werden die Catering-Stationen 5 bis 11 auf der Gegengerade geöffnet. Die zu Übungszwecken zubereiteten Speisen und Getränke werden kostenlos an die Besucher abgegeben.
„Ich würde mich freuen, wenn am Donnerstag möglichst viele Leute vorbeikommen und stehe den Besuchern für Hinweise, Wünsche und Verbesserungsvorschläge gerne zur Verfügung“, so Carsten Baum, Catering-Chef im Stadion An der Alten Försterei. Auch wer noch Fotos vom Stadion machen möchte oder mal ganz in Ruhe die einzelnen Bereiche der Alten Försterei erkunden will, ist am Donnerstag herzlich willkommen. Nur zu, die Einladung steht!

Quelle: 1. FC Union Berlin

Das kuck ich mir aus der Nähe an.
Meine persönlichen Erfahrungen beim Besuch der letzten zwei Spiele besagen übrigens:
Bier und alkoholfreie Getränke waren ohne langes Anstehen zu bekommen. Preise: moderat, im Gegensatz zu einigen Berliner Event-Sportstätten.
Bratwürste und Steaks sahen etwas gewöhnungsbedürftig aus. Gekostet habe ich sie bisher nicht. Lediglich die berühmten Fischbrötchen. Nach dem Fußball und in aller Ruhe.

Bei aller sicher auch berechtigten Kritik, denke ich aber, dass ich nicht unbedingt der Maßstab für die ewigen Nörgler bin. Denn ich stehe auf der Gegengeraden um unsere Helden zu unterstützen (in diesem Sommer auch, um einige berühmte Fußballer spielen zu sehen). Und nicht, um die Warteschlange an der Bierbude zu verlängern.

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Klar, war ich auch wegen des Fußballspiels gekommen. Aber wichtiger war natürlich, dass endlich, nach 13 Monaten Bauzeit, unser Stadion wieder geöffnet hat. Und zur großen Party war es dann auch gleich rappelvoll!
Gestern Abend um halb neun stieg dann das Eröffnungsspiel im Stadion An der Alten Försterei. Die Fußballfreunde freuten sich auf die Begegnung zwischen dem 1. FC Union Berlin und Hertha BSC, dem Berliner Erstligisten aus Charlottenburg.

Viele erwartungsfrohe fröhliche Gesichter, dicht gedrängte Menschenmassen in Feierlaune und teilweise in „Festtagskleidung“. Mittendrin auch alle „Stadionbauer“, die als originelles Erkennungszeichen mit einem roten Bauarbeiterhelm auf den Rängen standen.
Überhaupt wird in unserem Stadion gestanden und gesungen. In meiner Nähe auch einige blau-weiß gekleidete Herthaner, die sich mit uns über das schicke Stadion und die grandiose Stimmung freuen.
Bereits um 18 Uhr öffneten die Stadioneingänge. Wer zu dieser Stunde bereits an Ort und Stelle ist, hat noch gute Chancen, sich das “Bauwerk” genau anzuschauen. Man kommt (fast) überall gut heran. Selbst im Gästebereich, wo nun auch die Fans aus Charlottenburg eintrudeln, gelöste und freundliche Atmosphäre. Das Stadionbauer-Denkmal ist permanent umlagert. Hier werde ich wohl erst demnächst einige Schnappschüsse machen können.
Ab sieben sind die Waldseite und die Gegengerade proppenvoll. Wer jetzt noch in die Blöcke will, hat verdammt schlechte Karten. Man singt sich ein, wartet auf die Eröffnungsreden. Auf der großen Videotafel flimmern am laufenden Band und unaufhörlich die Namen der über 2.000 Stadionbauer vorbei. Immer wieder kommt aus den Massen ein „Kick mal, da biste ja“.

Dann nur noch Dauergesang und viele gerührte Gesichter.
Wir sind wieder da!
Das Wuhlesyndikat mit aufsehenerregender Choreo:

Ach ja, Fußball wurde auch noch gespielt.
Vor dem abschließenden Feuerwerk wurde auf dem Platz ein Tore-Feuerwerk geboten.
Union schoß derer drei! Hertha fünf.
Sommerfußball. Vorbereitungsspiel mit Festivalcharakter. Aber doch schön.

Alle nMeine Fotos konnte ich noch nicht aufbereiten, die folgen dann etwas später.
Aber es gibt ja in unseren Reihen Profis, die das erstens viel besser und zweitens auch viel schneller erledigen.
Schaut mal bei unveu! Und auch bei Union-Foto!

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Heute, am 8.Juli 2009 ist es soweit! Endlich! Unser Feiertag. Ab 18 Uhr werden wir in unser Stadion einziehen. Nach 13 Monaten harter Arbeit ist es angerichtet für die große Eröffnungsparty.
Wir werden insbesondere alle die “Helden der Arbeit” feiern, die mit ihrem ehrenamtlichen Einsatz maßgeblich dazu beigetragen haben, dass dieses rundum erneuerte Stadion nun Realität ist. Und das waren über 2000 Fans des 1. FC Union Berlin, die an Wochenenden, Urlaubstagen, bei Wind und Wetter, für ihren Verein bereit standen und mit Hand anlegten.
Ich denke, darüber wird in den kommenden Tagen noch viel zu lesen sein.

Seit Wochen ist alles ausverkauft, selbst die Gästekarten für die Fans des Eröffnungsspiel-Gegners, Hertha BSC Berlin, gingen weg, wie warme Semmeln.

So, nun muss ich auch los! Festtagskleidung an, heute natürlich das Stadionbauer-Shirt und dann Richtung Berlin-Köpenick.

Eisern! :)

PS: Die Laudatoren sind auch schon bereit!

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Auf Gran Canaria Spanien entdecken und erleben.