Posts Tagged “Hertha BSC”

Und zu Hertha jehn wa nu!

Wieder mal eine Abwandlung des bekannten Frank-Zander-Songs, der es im Berliner Olympiastadion zu großer Popularität gebracht hat.
In unseren Breitengraden machte man seinerzeit aus dem “Nur nach Hause geh’n wir nicht” ein demonstratives “Nur zu Hertha geh’n wa nich”.
Das ist mittlerweile Schnee von gestern, zumindest was den Ort des Geschehens betrifft.
Wir Unioner haben am letzten Sonntag mit einem überzeugenden 3:0-Sieg gegen Arminia Bielefeld auch die allerletzten Zweifler an unserer erfolgreichen Zweitliga-Saison zum Schweigen gebracht. Hertha BSC dagegeen, vollendete mit einem Remis bei der BSG Chemie Vizekusen Bayer Leverkusen die schon Monate andauernden Zuckungen beim Kampf gegen den Abstieg. Tut mir richtig leid für die echten Herthafans, was die so alles erleben und erdulden mussten.
Und somit empfangen wir in der kommenden Zweitligasaison Hertha erstmals zum Punktspiel im Stadion An der Alten Försterei. Natürlich wird es auch einen Gegenbesuch in der von der alten Tante angemieteten Leichtathletik-Arena mit der blauen Laufbahn in Westend geben. Da kommen wir alle vorbei, selbstverständlich!

Es ist mittlerweile schon einige Jährchen her, dass man als Unioner mit der S-Bahn zum Auswärtspiel fahren konnte. Und, ehrlich gesagt, wollte ich das so schnell auch nicht wieder haben. Aber unter dieser Konstellation ist es doch einmal etwas anderes.

Eigentlich auch prädestiniert für eine zünftige Mottofahrt, beispielsweise “Mit’m Rad’l da”. ;)
Wäre doch sicher ne tolle Geschichte, wenn einige tausend rot-weiß Gekleidete von Köpenick aus (oder gar als Sternfahrt) zum Olympischen Platz radeln.
Ich glaube, ich hab da eine Idee und setze mir sicherheitshalber mal einen Merker …

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Während man zurzeit lauf-trainingsmäßig mit den Unannehmlichkeiten von winterlichen nicht geräumten oder gestreuten Gehwegen zu kämpfen hat, was sich gerade in der Dunkelheit als sehr lästig erweist, stehen unsere Fußballprofis nach sensationell kurzer Winterpause schon wieder voll im Saft.

Bereits morgen startet die erste 1. und 2, Bundeslige mit vollem Programm zur Rückrunde, die – der anstehenden WM in Südafrika geschuldet- bereits am 9. Mai beendet wird.

Viele Teams versuchten, in der Fremde und Wärme, neu aufzutanken. Auch der morgige Gegner des 1. FC Wundervoll , Rot-Weiß Oberhausen, war zu einem Trainingslager in der Türkei, kehrte von dort aber mit einigen Problemen zurück.

Unsere Helden übten ganz eisern bei Schnee und Eis, bauten mit Thomik und Ede zwei neue Spieler ein, legten nebenher schnell mal Hannover 96 aufs Glatteis und sind hoffentlich gut vorbereitet beim weiteren Erledigen des Projekts “40 plus”.

Also denn, morgen 18 Uhr im Stadion An der Alten Försterei!

Als Einstimmung auf die Rückrunde der Fußball-Bundesliga empfehle ich dringend diesen Artikel der “Nürnberger Nachrichten”

Für meine Freunde auf Schalke schon mal ein Auszug ;)

Kann der FC Schalke 04 Felix Magath stoppen? Turnvater Magath hat den Medizinball erfunden, den Sprinthügel bestiegen, Kevin Kuranyi zum Fußballer gemacht, den FC Bayern überlebt und brasilianischen Prostituierten widerstanden. Felix Magath dürfte unbesiegbar und selbst für das unfassbar chaotische Schalke eine Nummer zu groß zu sein. Nach seiner ersten Meisterfeier in Gelsenkirchen-Buer sollte sich Magath Herausforderungen außerhalb des Fußballs suchen. Der Nahostkonflikt, der Klimawandel, die SPD – die Menschheit braucht Felix Magath.

Und auch zu den Verhältnissen in Berlin lässt man sich aus:

Ist Berlin noch zu retten? Natürlich. Ein Verein, dessen Fans das eigene Stadion umbauen, deren Hymne Nina Hagen gesungen hat, der ohne Scham Kultverein genannt werden darf, der sich auch durch Stasi-spitzelnde Aufsichtsratsvorsitzende eines dubiosen Hauptsponsors und zockende Stürmerstars nicht aus der Bahn werfen lässt, steht vor einer großen Zukunft… Ach, es geht gar nicht um Union Berlin? Hertha, wer? BSC? Tabellenletzter der Bundesliga? Verschuldet, führungslos und ungeliebt? Wen kümmert’s.

Auf gehts!

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Schwerkrank ist sie. Leider. Nachdem sie doch noch im Frühjahr ihren dritten (oder auch schon vierten) Frühling erlebte.

Hertha BSC Kissen als Auslaufmodell

Hertha BSC Kissen als Auslaufmodell

Irgendwie berührt es mich schon, dieses Elend der alten Dame aus dem Westen von Berlin. Das hätte ich so nicht erwartet. obwohl es hinter der mitunter dick aufgetragenen Schminke doch immer wieder Anzeichen gab, dass die Tante kränkelte, mitunter am Tropf hing und nur nach Not-Infusionen und mit Spritzkuren wieder allein heil übern Damm kommen konnte. Den Rest des Eintrages lesen »

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Heute vor zwanzig Jahren, am 9.November 1989, fiel die Berliner Mauer in sich zusammen.
Damit war faktisch das letzte Kapitel der Deutschen Demokratischen Republik eingeläutet.
Viele Ostberliner waren bereits in der Nacht, als die Tore sich öffneten, an einer der Grenzübergangsstelle dabei und gingen rüber nach West-Berlin. Und uns war klar, dies ist unwiderruflich, das lässt sich nicht mehr zurück drehen. Einzig, die Drohung der Grenzer, und nicht mehr zurückzulassen, brachte mir ein mulmiges Gefühl in der Magengegend. Denn auch ich (wie die meisten von uns) wollte zurück zur Familie und am nächsten Morgen auch pünktlich zur Arbeit.

Diverse Rückschauen und Fernseh-Diskussionen beschäftigten sich in den letzten Tagen auf die unterschiedlichste Art und Weise mit diesem bedeutenden Ereignis.

Einen ganz besonderen Blick der Dinge präsentiert Lutz Herden, von der Redaktion “der freitag”, mit seiner Polemik an die “lieben Brüder und Schwestern von drüben”, der sich auch dem dann anschließenden Wiedervereinigungsprozess annimmt.
Zitat

Da standen wir nun leibhaftig vor Euch, total durchgefroren vom Kalten Krieg und heißhungrig auf Eure Fruchtzwerge …

Den ganzen Beitrag gibt es “hier“.

Eine weiteres markantes Statement gab es gestern Abend bei “Anne Will” in der ARD:

Treuhand – die Mutter aller Heuschrecken

Die Zeit nach dem 9.November 1989 krempelte alles nachhaltig um.
Sportlich ging es in vieler Hinsicht unkompliziert und unspektakulär zu.
Berereits eine Woche nach dem Mauerfall war ich bei Volksläufen in Westberlin am Start.
Zum Silvesterlauf 1989 im Berliner Plänterwald waren viele Läufer aus dem Westen dabei.
Der Berliner Neujahrslauf 1990 durch das Brandenburger Tor war das erste große gemeinsame Laufereignis der Stadt.
Unvergessen bleibt mir aus jenen Tagen auch das Fußball-Freundschaftsspiel im Berliner Olympiastadion zwischen Hertha BSC und dem 1.FC Union Berlin. Über 50.000 Fans mit warmem Herzen im kalten Januar 1990.

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Klar, war ich auch wegen des Fußballspiels gekommen. Aber wichtiger war natürlich, dass endlich, nach 13 Monaten Bauzeit, unser Stadion wieder geöffnet hat. Und zur großen Party war es dann auch gleich rappelvoll!
Gestern Abend um halb neun stieg dann das Eröffnungsspiel im Stadion An der Alten Försterei. Die Fußballfreunde freuten sich auf die Begegnung zwischen dem 1. FC Union Berlin und Hertha BSC, dem Berliner Erstligisten aus Charlottenburg.

Viele erwartungsfrohe fröhliche Gesichter, dicht gedrängte Menschenmassen in Feierlaune und teilweise in „Festtagskleidung“. Mittendrin auch alle „Stadionbauer“, die als originelles Erkennungszeichen mit einem roten Bauarbeiterhelm auf den Rängen standen.
Überhaupt wird in unserem Stadion gestanden und gesungen. In meiner Nähe auch einige blau-weiß gekleidete Herthaner, die sich mit uns über das schicke Stadion und die grandiose Stimmung freuen.
Bereits um 18 Uhr öffneten die Stadioneingänge. Wer zu dieser Stunde bereits an Ort und Stelle ist, hat noch gute Chancen, sich das “Bauwerk” genau anzuschauen. Man kommt (fast) überall gut heran. Selbst im Gästebereich, wo nun auch die Fans aus Charlottenburg eintrudeln, gelöste und freundliche Atmosphäre. Das Stadionbauer-Denkmal ist permanent umlagert. Hier werde ich wohl erst demnächst einige Schnappschüsse machen können.
Ab sieben sind die Waldseite und die Gegengerade proppenvoll. Wer jetzt noch in die Blöcke will, hat verdammt schlechte Karten. Man singt sich ein, wartet auf die Eröffnungsreden. Auf der großen Videotafel flimmern am laufenden Band und unaufhörlich die Namen der über 2.000 Stadionbauer vorbei. Immer wieder kommt aus den Massen ein „Kick mal, da biste ja“.

Dann nur noch Dauergesang und viele gerührte Gesichter.
Wir sind wieder da!
Das Wuhlesyndikat mit aufsehenerregender Choreo:

Ach ja, Fußball wurde auch noch gespielt.
Vor dem abschließenden Feuerwerk wurde auf dem Platz ein Tore-Feuerwerk geboten.
Union schoß derer drei! Hertha fünf.
Sommerfußball. Vorbereitungsspiel mit Festivalcharakter. Aber doch schön.

Alle nMeine Fotos konnte ich noch nicht aufbereiten, die folgen dann etwas später.
Aber es gibt ja in unseren Reihen Profis, die das erstens viel besser und zweitens auch viel schneller erledigen.
Schaut mal bei unveu! Und auch bei Union-Foto!

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Tickets für das Eröffnungsspiel im Stadion an der Alten Försterei am 8. Juli 2009

Tickets für das Eröffnungsspiel im Stadion an der Alten Försterei am 8. Juli 2009

Neue Zeiten an der Alten Försterei. Das Stadion ist noch ganz fertig, doch zwei von den drei Sommerkrachern, das Eröffnungsspiel gegen Hertha BSC und die Begegnung mit dem FC Bayern München sind restlos ausverkauft. Auch das Spiel gegen Schalke 04 wird sicherlich vor großer Kulisse stattfinden.

Lange Schlangen vor dem Ticketoffice, Limitierung beim Kartenverkauf, wann gab es das letztmals bei Union? Ja, das Image, was sich die Unioner mit ihren sportlichen Leistungen und mit dem wohl einmaligen Stadionbau aufgebaut haben, lockt nun auch viele Zuschauer an.
Natürlich,alles ist neu, und das Stadion begeistert nicht nur diejenigen, die selbst mit Hand angelegt haben. Die Stimmung bei diesen Events wird sicherlich gigantisch sein.
Ich hoffe sehr, dass diese Woge dann auch weiter getragen wird. In den Liga-Alltag. Auch dann, wenn am trüben Montagabend TuS Koblenz erscheint. Auch dann ist Stimmung und Kulisse gefragt!
Auch da wäre ein ausverkauftes Haus eine tolle Sache!
Nun aber erst einmal die Sommerspiele, sportlich zumindest nicht sooo wichtig, dienen die doch neben der Präsentation von Mannschaft und Stadion vorrangig einer erfolgreichen Saisonvorbereitung.
Viele Unionfans, vor allem auch Auswärtige, suchen nun händeringend noch Karten für diese Highlights. Oftmals vergebens. Den Rest des Eintrages lesen »

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Sei dummdreist
Sei arrogant
Sei Hertha

Grafik: Mit freundlicher Genehmigung von T.Miethke

Oder auch „Geistesblitze leuchten in Hohlköpfen am hellsten!“

So und nicht anders kann man die aktuellen Aufschreie und geweckten Begehrlichkeiten der Strategen aus Charlottenburg wohl bestens charakterisieren.
Aha, da will man nun also auch „ein richtiges Fußballstadion“. Irgendwie ja verständlich, wenn man mitkriegt, was sich dort in der halbvollen Arena so “abspielt”.
Vielleicht will man etwas in der Art, wie es sich die Union-Familie gerade selber baut, nur –dem eigenen Selbstverständnis geschuldet- ein paar Nummern größer? Übrigens, urst schau :) , wie Steffi immer wieder mal über die “Helden der Arbeit” in der Wuhlheide berichtet!
Apropos Schulden. Allein mit dem Geld vom aktuellen Schuldenstand dieses Bundesligavereins könnte in Köpenick die Alte Försterei dreimal komplett neu aufgebaut werden.

Also, was soll das ganze Theater? Geld hat der Sarrazin bestimmt nicht übrig.
Aber, “ihr lieben Hertha-Frösche”, ihr könntet ja in den Jahn-Sportpark ziehen, wenn wir dort mit unseren Gastspielen fertig sind.
Ist zwar absolut nicht der Brüller, aber die Ränge dort werdet ihr ja voll kriegen. Und einen einzigen Standortvorteil habe ich immerhin feststellen können: Wenn ihr euch schon nicht an der sportlichen Leistung eurer Truppe erfreuen könnt, genießt wenigstens vorher oder nachher Konnopkes Currywurst!

Weitere Stimmen:
Steffi
Trainer Baade

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